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Essen & Trinken

10 Weine für Wild

12. Oktober 2019 00:04 Uhr

Die Saison ruft nach den passenden Begleitern für Wildgerichte. Zu bestellen sind diese Weine unter wein@nachrichten.at. Der Winzer verschickt diese versandkostenfrei nach Hause.

Feinschmecker und Feinschmecker passen einfach zusammen. Gerade Rehe sind wahre Genießer und ernähren sich liebend gerne von den feinsten Beeren, Trieben und Blättern. Auf der anderen Seite sind Hedonisten einem guten Glas Wein nicht abgeneigt, das sich noch dazu formidabel zu Wildgerichten kombinieren lässt.

Wild lässt sich aber nicht nur auf Rehe begrenzen. Mit Enten, Fasanen, Hasen, Rotwild, Gamswild oder Schwarzwild bietet unsere Natur einen Reichtum an unterschiedlichen Gattungen. Dazu passt, dass es in Österreich eine breite Palette an unterschiedlichen Weinen gibt. Das Feld der Kombinationen ist demnach groß.

Mit folgenden Arrangements liegt man meistens auf der sicheren Seite: Wildragout verlangt nach leichteren Rotweinen, Wildgeflügel wie Fasan oder Wildente passt zu reifen, extraktreichen Rotweinen. Rotweincuvées (auch im Barrique ausgebaut) können gut mit Reh, Hirsch oder Hase kombiniert werden. Selbst Weißweine, wenn sie trocken und kräftig sind, drängen sich manchmal in das Feld der Rotweine. Also, wagen Sie sich ins Dickicht der Vielfalt und genießen Sie Weine zu Wild aus Wald und Wiese.

Und so bestellen Sie: Ordern Sie Ihre Lieblingsweine (Mindestbestellmenge ist ein Karton zu sechs gleichen Flaschen) unter wein@nachrichten.at. Der Winzer verschickt diese versandkostenfrei nach Hause.

Weingut Auer

Thermenregion
Pinot Blanc Klassik 2018, Tattendorf
6,30 Euro

Angenehmer Burgunder, der sich als Alleskönner geschmeidig auf dem Geschmacksparkett bewegt. Gelbe Früchte mit dezentem Apfel, begleitende Nussaromen, geschliffenes Säure-Extrakt-Spiel. Eine ausgewogene Begleitung zu Gebackenem.

Frauwallner

Vulkanland
Muscaris 2018
Straden
7,90 Euro

Die pilzwiderstandsfähige Sorte löst sich vom Status des Geheimtipps und erreicht in Verkostungen Top-Platzierungen. Kräuternoten, Rosenduft, fruchtbetont, ausgeprägte Saftigkeit und Eleganz am Gaumen. Einfach entdecken und genießen.

Leo Sommer

Leithaberg
Chardonnay Kreuzjoch 2018, Donnerskirchen
8,90 Euro

In der Nase gelber Apfel, reife Früchte und Brioche mit einem Hauch Exotik. Am Gaumen vollmundig, Kernobst, Quitte mit erfrischenden Zitrusnoten und würziger Fülle. Beim langen Abgang präsentiert der Wein stilistische Ausgewogenheit.

Weingut Gober

Mittelburgenland
Blaufränkisch Hochäcker 2015, Horitschon
6,50 Euro

Lieblingssorte des Familienbetriebes, gelagert im großen Fass, bekam genug Zeit, um zu harmonischen Holznoten und einer eleganten Säure- und Tanninstruktur zu finden. Angenehmes Fruchtaroma nach dunklen Beeren mit würzigen Komponenten.

Weingut Lang

Mittelburgenland
Zweigelt Classik 2017
Neckenmarkt
6,90 Euro

Strahlender Kirschrot-Klassiker mit angenehmem Trinkfluss. Verspielte Aromen wie pralle Weichselfrucht, begleitet vom schwarzen Pfeffer und einem Hauch Schokolade. Gute Gaumenbalance mit weichen Tanninen im Abgang.

Weingut Schneider

Thermenregion
Pinot Noir 2016
Tattendorf
8,20 Euro

In der Nase süße Beerenfrucht, Kräuterwürze und ein Hauch Minze. Erfrischender Burgunder, schlummerte zwölf Monate in kleinen, gebrauchten Fässern. Am Gaumen frische Weichseln, zitronig, feine beerige Nuancen und beim Abgang Kirschen im Nachhall.

Weingut Herzog

Thermenregion
St. Laurent Selektion 2016, Bad Vöslau
8,70 Euro

Typische St.-Laurent-Frucht mit viel Würze sowie Weichsel- und Zwetschkenbukett. Samtig und mild präsentiert er sich am Gaumen mit fruchtigen Eindrücken sowie optimaler Säure-Extrakt-Struktur. Zählt als TOP-100-Wein aktuell zu den besten der Region.

Weingut Stephano

Eisenberg DAC
Blaufränkisch „trinculo“ 2016, Deutsch Schützen
9 Euro

Im gebrauchten Holz ausgebauter Blaufränkisch mit ausgewogenem Spiel zwischen Frucht und Säure. Typisch erdige Würze, feurig, lebendig, dunkle Beeren, elegante Röstaromen und weiches, mineralisches Tannin. Ein universeller Speisenbegleiter.

Birgit Braunstein

Leithaberg
Blaufränkisch Heide 2016, Purbach
10,90 Euro

Fruchtig, frischer Geschmack nach Brombeeren und Pfeffer. Kräftig und intensiv, bleibt aber am Gaumen sehr geschmeidig. Würzige Komponenten zeigen das Terroir. Zusammengefasst: beerig, pfeffrig und knackig zugleich – ein vielseitiger Speisenbegleiter.

Wellanschitz

Mittelburgenland
Cuvée Fraternitas 2017
Neckenmarkt
21 Euro

Bruderschaftswein von Georg und Stefan Wellanschitz. Die Cuvée wird vom Blaufränkisch dominiert – mit Cabernet in der Nebenrolle. Der Wein präsentiert sich mit Edelholzwürze, zartem Nougat mit Herzkirsche, feinen integrierten Tanninen und lebendiger Struktur.

... und etwas zum Essen

Georg Roschers Leidenschaft gilt der Regionalität in allen Spielarten. Jetzt beginnt beim „Ganglwirt“ die Wildsaison. Für die OÖNachrichten kochte Roscher ein Hirschkalbsragout und verfeinerte es mit Pilzen und Portweinbirne.

Dazu harmoniert der blaue Zweigelt vom Weingut Lang aus Neckenmarkt.

Hirschkalbsragout mit Weißbrotknödel, Portweinbirne und Shiitakepilzen

Zutaten (für vier Personen):

Ragout: 750 g Schulter v. Hirschkalb, 120 g Karotten, 100 g Sellerie, 80 g Schalotten, 1 Knoblauchzehe, Rapsöl, 50 g Butter, 80 g Würfelspeck, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Preiselbeeren, 200 ml Portwein, ¾ l Rotwein, ½ l Wildfond, Lorbeerblatt, 10 Pfefferkörner, 2 Wacholderbeeren, Rosmarin u. Thymianzweig

Knödel: 4 alte Semmeln, 1 Ei, 40 g Parmesan, Milch, Salz, Pfeffer, Muskat, 2 EL fein geschnittener Schnittlauch, Rapsöl

Portweinbirne: 4 Birnen, 100 ml Wasser, 50 g Zucker 50 ml Portwein, Zimt, 100 g Pilze, Butter

Hirschkalbsragout mit Weißbrotknödel, Portweinbirne und Shiitakepilzen

Zubereitung:

Hirschkalbfleisch in 3 cm große Würfel schneiden, salzen, pfeffern. Karotten, Sellerie, Schalotten, Knoblauch klein würfeln. Fleisch scharf anbraten, herausnehmen, Butter hinzufügen, Wurzelwerk, Speck, Schalotten, Knoblauch hellbraun braten. Tomatenmark und Preiselbeeren zufügen und kurz mitrösten. Mit Portwein ablöschen, einkochen bis das Gemüse wieder zu braten beginnt. Rotwein und Fond beigeben. Danach Fleisch, Kräuter und Gewürze beigeben. Im Ofen zugedeckt bei 160 Grad ca. 1 Stunde weich schmoren. Fleisch herausnehmen, Sauce durch Sieb passieren, auf die gewünschte Konsistenz einkochen. Warmhalten.

Für die Knödel Semmeln in 1 cm breite Streifen schneiden. In Milch einweichen, ausdrücken. Ei, Schnittlauch und Parmesan beigeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gut durchmischen. Knödel formen, im Fett goldbraun backen.

Birnen schälen. Im Topf mit Zucker, Zimt und Portwein weichkochen. Die Shiitakepilze in der Pfanne mit Butter kurz braten und mit Salz, Pfeffer würzen.

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