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LASK noch ohne Toptransfer Zulj bei Auftakt gegen Klagenfurt

Von nachrichten.at/apa   22. Juli 2022 14:22 Uhr

Robert Zulj ist auch ein Signal für die LASK-Zukunft
Robert Zulj ist auch ein Signal für die LASK-Zukunft

LINZ/KLAGENFURT. Gleich zum Bundesliga-Saisonauftakt am Samstag (17.00 Uhr) will der LASK gegen Austria Klagenfurt die vergangene Spielzeit vergessen machen. Mit Rang acht blieb man weit hinter den eigenen Erwartungen.

Trainer Dietmar Kühbauer, der im Ligafinale übernahm, gelobte Besserung. Mit einer auch personell umgekrempelten Truppe, aber vorerst noch ohne Königstransfer Robert Zulj sind die Top-Sechs das klare Ziel. Dort war zuletzt überraschend der Aufsteiger aus Kärnten gelandet. Für Kühbauer ist Klagenfurt auch keinen Deut weniger ernst zu nehmen als in der vergangenen Saison. "Es wäre nicht förderlich zu sagen, 'sie haben gute Spieler verloren'", meinte Kühbauer. "Auch wir haben gute Spieler verloren", merkte der Burgenländer im Hinblick auf die Abgänge von Andreas Gruber, James Holland, Petar Filipovic oder dem freilich zuletzt kaum spielenden Marko Raguz an.

Dass man bei den Neuverpflichtungen aber nicht schlecht lag, zeigte sich jüngst beim 9:1-Cupsieg über Drittligist Schwaz. Stürmer Marin Ljubicic schnürte einen Triplepack und deutete damit an, dass gerade die zuletzt virulente Sturmflaute beendet sein könnte. Gegen Schwaz netzte auch Ex-Rapid-Außenverteidiger Filip Stojkovic ein. Und in der Innenverteidigung scheint der Deutsche Philipp Ziereis bereits gesetzt. "Wir haben gute Neuverpflichtungen, das Klima ist sehr gut", freute sich Kühbauer vor dem Auftakt.

"Zulj ist noch nicht im Kader"

Der Coach hat mit Mittelfeldmann Nemanja Celic und den beiden Stürmern, dem Griechen Efthymios Koulouris sowie Königstransfer Robert Zulj weitere Asse im Ärmel, die am Samstag aber wohl noch keine Rolle spielen. Koulouris brauche noch etwas Zeit, selbiges gelte für den langjährigen Deutschlandlegionär Zulj. "Rein von der Qualität her könnte er am Samstag spielen. Aber er ist noch nicht im Kader. Es ist noch zu früh", betonte Kühbauer. "Da werden wir sehr vorsichtig sein."

Für den LASK ist es aber auch der Startschuss zu einer Art Abschiedstournee. Neun Heimspiele soll es noch in Pasching geben, dann übersiedelt man - plangemäß in der Meistergruppe - ins neue Stadion auf der Linzer Gugl. Statistisch gesehen können die Athletiker jedenfalls höchst gelassen ins Spiel gehen. Immerhin wurden die jüngsten fünf Heimeröffnungen allesamt ohne Gegentor gewonnen.

Klagenfurt reist mit der Empfehlung eines 8:1-Cupsiegs über Drittligist Admira Dornbirn an. Die Abgänge der Stützen Patrick Greil, Turgay Gemicibasi und Alex Timossi Andersson scheint man auffangen zu können. "Wir waren von der ersten Minute an präsent", freute sich Trainer Peter Pacult, dessen Elf am Montag noch ein Test-0:0 gegen Southampton einschob. "Da haben wir sehr, sehr gute Umschaltmomente gehabt, die Räume, die sich uns geboten haben, sehr gut bespielt und sehr gut genutzt."

Eine Art von Anfangseuphorie wäre angesichts des berühmt-berüchtigten "zweiten Jahrs" nicht von Nachteil. "Wir müssen alles richtig einordnen", warnte Pacult dennoch. Wer von den Neuzugängen Christopher Wernitznig, Jonas Arweiler, Simon Straudi und Sinan Karweina zu einem Startelfeinsatz kommt, bleibt abzuwarten. Gegen den LASK ist jedenfalls auch Stürmer Andrew Irving eine Option, am Freitag trudelte die Arbeitsgenehmigung des Schotten ein. "Wir gehen auf jeden Fall mit einem positiven Gefühl in die Saison", sagte Pacult.

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