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Appell für Israel bei Gedenken an die NS-Opfer

Von nachrichten.at, 03. Mai 2024, 17:54 Uhr
Appell für Israel bei Gedenken an die NS-Opfer
Nationalrat und Bundesrat hielten eine gemeinsame Sitzung ab. (APA/Hochmuth) Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

WIEN. Hochrangige Vertreter der Republik gedachten am Freitag anlässlich des Gedenktages gegen Gewalt und Rassismus der Opfer des Nationalsozialismus.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (VP) forderte in seiner Eröffnungsrede im Parlament die bedingungslose Solidarität mit Israel und kritisierte die EU, weil sie im Nahostkonflikt die Terrororganisation Hamas nicht ausreichend verurteilt habe.

Sobotka sagte, in den 1920er und 1930er Jahren habe die deutsche "Rassenlehre" zur Verfolgung von Juden und Jüdinnen geführt, heute sei es der "Postmodernismus", "wo Israel zum Apartheidstaat denunziert wird", der zu Übergriffen auf die jüdische Gemeinschaft führe. "Die rechtsextreme Fratze" kenne man schon lange, der Angriff der radikalislamistischen Hamas auf Israel habe in der Linken zu offen gezeigtem Antisemitismus geführt.

Gespräch mit Andersdenkenden

Im Bundesversammlungssaal war beinahe jeder Platz besetzt. Neben Sobotkas Stellvertreter Norbert Hofer (FP) und Stellvertreterin Doris Bures (SP) nahmen Nationalratsabgeordnete, Bundesräte und bis auf wenige Ausnahmen auch die Ministerriege teil. Kanzler, Vizekanzler und Bundespräsident waren allerdings nicht anwesend.

Dafür waren viele Vertreter der jüdischen Gemeinschaft wie der Präsident der Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, oder der Präsident des European Jewish Congress, Ariel Muzicant, anwesend.

Zu den Herausforderungen des Gedenkens sprach die Leiterin der Gedenkstätte Mauthausen, Barbara Glück. Der Besuch der Gedenkstätte alleine reiche nicht aus, es brauche immer eine Vor- und Nachbereitung durch Lehrpersonen. "Unsere Arbeit alleine ist zu wenig", sagte Glück. Man habe zu lange gewartet, wer komme. "Aber wir müssen mit jenen ins Gespräch kommen, die vielleicht nicht unserer Meinung sind."

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12  Kommentare
12  Kommentare
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Skepsis (931 Kommentare)
am 05.05.2024 00:17

Die beiden Kasperln Sobotka und Schallenberg sollten sich vielleicht einmal mit dem UN-Generalsekretär unterhalten.

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vinzenz2015 (47.469 Kommentare)
am 04.05.2024 18:16

In pauschale Floskeln Informationen über die Finanzies des WK II in Zusammenhang mit dem KZ- Massenmord- Gedenken einzufordern ist ziemlich daneben!
Hier gehts um die unendlich grausige fabrikmäßige Ermordung von Menschen!!!

Die Finanzierung der Rüstungindustrie ist ein gänzlich Nderes Thema und miachtelt in diesem Zusammenhang streng nach antisemitischer Verschwörungstheorie!!!
Ja, in KZ wurde auch auf unmenschlichste Weise durch die SS für den Krieg produziet!
Was hat das mit den unten genannten " Aristokraten und Aktionären" zu tun??
‐---
Ersuche um Klarstellung, wer Ihre "Aktionäre und Aristokraten" sind!!

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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 04.05.2024 08:36

An die werte Frau Barbara Glück:

Wann erfährt man endlich etwas über die Rolle der Akristokraten und Patrizier, die als Großaktionäre der Rüstungsindustrie den raketenhaften Aufstieg der Na.zis erheblich mit-ermöglichten, um diese fürs Kriegsschüren vorzuschicken?

Deren Reinwaschung nach 1945 gelang ja 100prozentig, oder?

Aber die kleinen Idioten, die sich von der NSDAP einfangen, oft im Krieg als Kanonenfuttter opfern ließen und natürlich Vorfahren eines gewissen Teils unserer Bevölkerung waren, dienen offenbar immer, um das schlechte Gewissen der Masse zu schüren...

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vinzenz2015 (47.469 Kommentare)
am 04.05.2024 18:03

Konkret bitte !!
Wen meinen Sie mit Aritokraten und Großaktionäre der WKII Rüstungsindustrie??
Nur ein Andeutung - genügt schon!

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vinzenz2015 (47.469 Kommentare)
am 05.05.2024 17:14

Die Mär von den Großaktionären und Aristokraten das die NS-Rüstungsindustrie finanziert habe sollen
ist historisch nicht nachweisbar!
Eine typische antisemitische Verschwörungstheorie ohne Wahrheitsgehalt!!

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franz.rohrauer (1.145 Kommentare)
am 03.05.2024 20:05

Eines gleich vorweg: das, was am 7. Oktober in Israel geschah, ist ein durch nichts zu entschuldigendes Verbrechen! Ob das, was Israel anschließend einleitete, auch nur ansatzweise einer zivilisierten Gesellschaft würdig ist, wage ich sehr zu bezweifeln.

Vorwurf Antisemitismus: Israel hat für mich mit dem Judentum nicht mehr und nicht weniger gemein wie Österreich mit dem Christentum gemein hat: das Eine ist ein Staat, das Andere eine Glaubensgemeinschaft oder eine Glaubensrichtung. Jemanden, der das Verhalten der israelischen Regierung kritisiert, in eine antisemitische Ecke zu stellen ist daher ebenso unsinnig wie zu behaupten, eine Kritik an Österreichs Regierung wäre eine Kritik am Christentum.

Eine bedingungslose Solitarität mit Israel ist für mich nur dann möglich, wenn ich von Israel (endlich wieder) Zeichen des Zugehens auf seine Nachbarn erkennen kann. Das Problem wird nur sein, dass Politiker, die derart Unmögliches wagen, riskieren, das Schicksal Jitzchack Rabins zu teilen

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nichtschweiger (6.076 Kommentare)
am 03.05.2024 20:08

Du beweist zum wiederholten male, dass du die Thematik nicht verstanden hast!

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franz.rohrauer (1.145 Kommentare)
am 03.05.2024 20:18

Ich weiß!

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nichtschweiger (6.076 Kommentare)
am 04.05.2024 07:50

Naja, du könntest dich zumindest weiterbilden und die Artikel lesen die ich immer verlinke!

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franz.rohrauer (1.145 Kommentare)
am 04.05.2024 14:48

Links sind das Eine, Erlebtes das Andere.

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Skepsis (931 Kommentare)
am 05.05.2024 00:14

Ich stimme Ihnen zu 100% zu.

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nichtschweiger (6.076 Kommentare)
am 03.05.2024 18:09

Zum Thema

https://www.diepresse.com/18430960/der-feuilleton-antisemitismus-und-die-daemonisierung-israels

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