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LASK

Horvath ist ein Volltreffer für den LASK

27. November 2021 00:04 Uhr

Horvath ist ein Volltreffer für den LASK
Sascha Horvath, LASK-Torschütze

TEL AVIV. Seitdem der 25-Jährige seine Lieblingsposition übernahm, sind die Athletiker ungeschlagen.

"Sweet Caroline" sangen die LASK-Spieler in der Kabine des Bloomfield-Stadions. Mit dem 1:0 gegen Maccabi Tel Aviv hatten sie den Gruppensieg in der Europa Conference League fixiert. Die Party endete schnell: "Das Programm gibt keine dritte Halbzeit her", sagte Trainer Andreas Wieland – morgen will der LASK in der Liga gegen Hartberg näher an die Top Sechs heranrücken.

"Es wartet eine wichtige Aufgabe. Da müssen wir alles reinhauen und die drei Punkte einfahren", sagte Sascha Horvath unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Sein Tor in der 89. Minute entschied das direkte Duell mit Maccabi Tel Aviv zugunsten der Athletiker, die mit Startgeld, Siegprämie und Bonus für den ersten Platz in der Gruppenphase bisher fast 5,6 Millionen Euro eingespielt haben. "Wir haben den Sieg verdient, weil wir 90 Minuten alles gegeben und uns belohnt haben", sagte der Top-Transfer des Sommers.

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Aussage von Ex-LASK-Vizepräsident Jürgen Werner ("Ich kann mich mit vielen Entscheidungen nicht mehr identifizieren") auch auf ihn bezogen hatte. Dennoch wurden die kolportierten 400.000 Euro an Hartberg bezahlt, um den von Max Hagmayr betreuten Spieler zu holen – und ihn damit dem ebenfalls interessiert gewesenen SK Rapid wegzuschnappen.

Ein Grund für die Skepsis: Für den quirligen Zehner gab es zum Zeitpunkt des Transfers zum LASK eigentlich keine Position im damaligen 3-4-3, obwohl Horvath stets betonte, sich auch auf dem Flügel wohl zu fühlen. Dennoch wurde der gebürtige Wiener auf Anhieb zum auffälligsten Offensivakteur. In den jüngsten drei Pflichtspielen übernahm er im 4-2-3-1 seine Lieblingsposition – der LASK blieb ungeschlagen und Horvath traf in Tel Aviv wie zuvor beim 3:3 auswärts gegen Sturm Graz. Am Sonntag will er gegen seinen Ex-Klub nachlegen.

Bestätigung in Hartberg

Die Vorbereitung begann mit Regeneration: Die Spieler durften gestern ausschlafen. Am Nachmittag landete die Chartermaschine in Graz, von wo der Weg nach Bad Tatzmannsdorf führte. Erst am Sonntag nach dem Schlusspfiff geht es wieder nach Hause – am besten mit weiteren drei Punkten im Gepäck. Wieland: "Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt. Das gilt es in Hartberg zu bestätigen." (mag)

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