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Stern & Hafferl wertet Traunseebahn mit modernen Triebfahrzeugen auf

VORCHDORF, GMUNDEN. Auf der Bahnstrecke Gmunden–Vorchdorf von Stern & Hafferl fahren ab 14. Oktober zwei modernste Niederflurwagen. Sie lösen mehr als 50 Jahre alte Triebwagen ab und bedeuten einen Qualitätssprung.

Stern & Hafferl wertet Traunseebahn mit modernen Triebfahrzeugen auf

Ab 14. Oktober ist auf der Bahnlinie zwischen Gmunden und Vorchdorf barrierefreies Ein- und Aussteigen möglich. Bild: ebra

Bequeme Sitze, extra-ruhiges Fahrverhalten, kaum Geräusche, barrierefreies Ein- und Aussteigen, Info-Monitore und viel Platz für die Passagiere: Mit zwei modernen Triebfahrzeugen der jüngsten Generation wertet das Verkehrsunternehmen Stern & Hafferl seine Bahnlinie zwischen Vorchdorf und Gmunden auf. Die Niederflurgarnituren des Typs Flexity Outlook stammen vom Hersteller Bombardier (der auch die ÖBB beliefert) und werden Stern & Hafferl von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben leihweise zur Verfügung gestellt. Zwei Garnituren fahren ab 14. Oktober auf der Traunseebahn, eine zwischen Vöcklamarkt und Attersee.

Bis 2015 sollen die roten Züge durchs Salzkammergut gleiten. Danach bekommt Stern & Hafferl eigene moderne Garnituren. Die Ausschreibung dafür wird gerade vorbereitet. Schon jetzt hat das Gmundner Verkehrsunternehmen die Strecke beschleunigt. Vor wenigen Jahren dauerte die Fahrt zwischen Vorchdorf und Gmunden noch 33 Minuten. Die neuen roten Flitzer sind nur noch 26 Minuten unterwegs.

Die Züge, die bisher zwischen Gmunden und Vorchdorf pendelten, sind zum Teil mehr als 50 Jahre alt. „Die neuen Fahrzeuge bringen also einen Qualitätssprung für die Passagiere“, sagt Günter Neumann, Geschäftsführer der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft. „Wir gehen davon aus, dass sie auch für mehr Fahrgäste sorgen werden.“

Hoffen auf Verlängerung

Derzeit benutzen rund 700 Menschen die Schmalspurbahnlinie. Diese Zahl ließe sich verdoppeln, sind Verkehrsexperten der Landesregierung überzeugt, wenn die Linie durch Gmunden verlängert und mit der Straßenbahn verknüpft würde. „Es gibt keinen Fachmann in meiner Abteilung, der von der Straßenbahnverlängerung nicht überzeugt wäre“, sagt SP-Verkehrsstadtrat Hermann Kepplinger. „Allerdings müssen wir überprüfen, ob die Traunbrücke in Gmunden genug Tragfähigkeit besitzt. Sollte ein Brückenneubau nötig sein, bin ich der Meinung, dass sich auch das VP-Straßenbauressort finanziell beteiligen müsste.“ An der Finanzierung, so sieht es derzeit aus, könnte die von der VP Gmunden im Wahlkampf versprochene Straßenbahnverlängerung noch scheitern.

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Artikel Edmund Brandner 20. September 2011 - 00:04 Uhr
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