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Bezirksgrenzen verschieben sich: Schönegg geht fix zu Vorderweißenbach

SCHÖNEGG. Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss in Schönegg ebnet den Weg für die Fusion mit der Nachbargemeinde im Bezirk Urfahr-Umgebung per 1. Jänner 2018

Fusion 

Schöneggs Bürgermeister Peter Pagitsch kann einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zur Fusion vorlegen. Bild: fell

Was sich nach den Befragungen der Bürger schon abgezeichnet hat, ist nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss so gut wie fix: Schönegg fusioniert mit der Urfahraner Gemeinde Vorderweißenbach. In der gestrigen Sitzung fasste der Gemeinderat von Schönegg einstimmig einen entsprechenden Grundsatzbeschluss. Damit verschieben sich die Bezirksgrenzen im Mühlviertel. 

Der Zeitplan ist ambitioniert: „Wir gehen davon aus, dass wir die Fusion mit 1. Jänner 2018 schaffen. Wir wollen nichts mehr länger hinauszögern“, sagt der Bürgermeister und ist erleichtert, dass der 13-köpfige Gemeinderat geschlossen hinter den Fusionsplänen steht. Denn ganz ohne Kritik der Bürger ging der Prozess nicht vonstatten. Sogar eine Unterschriftenaktion gegen den Bezirkswechsel wurde initiiert. 

Bürger für die Fusion

Die Bevölkerung sprach sich allerdings in einer Befragung zu 70 Prozent für die Fusion mit der Nachbargemeinde Vorderweißenbach aus. Zwar ist man sich bewusst, dass der Zeitplan straff ist, eine professionelle Begleitung will man sich vorerst dennoch nicht leisten. „Jetzt ist erst einmal die Landesregierung am Zug. Sie muss sich in Abstimmung mit dem Bund mit der Verlegung der Bezirksgrenzen auseinandersetzen“, sagt Pagitsch. Falls Probleme auftauchen, könne man noch immer Hilfe in Anspruch nehmen. Die Landesregierung habe den fusionswilligen Gemeinden jedenfalls vollste Unterstützung zugesichert. In der Gemeinde Vorderweißenbach sind die Schönegger durchaus willkommen. Auch dort wurde die Fusion schon einstimmig im Gemeinderat beschlossen. 

Kritik kommt von der FP-Landtagsabgeordneten Ulrike Wall aus Ahorn. Sie appellierte bis zum Schluss für eine Fusion der Gemeinden Afiesl und Schönegg: „Ich finde es einfach schade, dass wir keine Lösung innerhalb des Bezirkes Rohrbach zusammengebracht haben“, sagt sie enttäuscht.

Weitere Fusionen

So gut wie fix ist übrigens auch die Fusion der Gemeinden Helfenberg und Ahorn. Noch einen etwas weiteren Weg haben die Gemeinden St.Stefan und Afiesl vor sich. Dabei kommt vor allem Afiesl unter Zugzwang, verliert man doch mit Schönegg den Partner in der Verwaltungsgemeinschaft. 

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Artikel Thomas Fellhofer 23. Juni 2017 - 12:10 Uhr
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