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Linz

Stammtischverbot: Linzer FP fordert Konsequenzen

Von (cb)   24. September 2015 00:04 Uhr

LINZ. Nicht auf sich beruhen lassen die Freiheitlichen, dass sie in einem Lokal in Ebelsberg keinen Stammtisch abhalten durften.

Wie gestern berichtet, hätte das Treffen, das die FP-Ortsgruppe Linz-Süd organisiert hatte, im "Wirtshaus zum Askö Ebelsberg" stattfinden sollen. Kurz vor Beginn der Veranstaltung erhielten die FP-Funktionäre eine Absage der Gasthausverantwortlichen. Die Freiheitlichen vermuten, dass die SP Druck ausgeübt habe. Schließlich gilt die Askö als parteinahe Organisation.

Vertreter der Sozialdemokraten und des Sportverbandes weisen diese Vorwürfe zurück. Es sei bei der Tischreservierung nicht erkennbar gewesen, dass es sich um eine politische Veranstaltung handle, hieß es gegenüber den OÖNachrichten. Dennoch fordern die Freiheitlichen Konsequenzen von Bürgermeister Klaus Luger (SP). "Städtisches Eigentum ist kein SPÖ-Eigentum", sagt Gemeinderat Werner Pfeffer (FP). Außerdem soll die Causa bei der Anti-Diskriminierungsstelle bekannt gemacht werden. 

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