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Linz

Ab März Gratistanken für Elektromopeds möglich

Von Von Ulrike Griessl   28. Januar 2009 00:04 Uhr

LINZ. Mit Gratisstrom für Elektro-Scooter will die Linz AG den umweltfreundlichen Individualverkehr in der Landeshauptstadt ankurbeln. Sie hofft, mit der Aktion viele Linzer zum Umstieg vom Auto zum Elektrofahrzeug motivieren zu können.

Im März will die Linz AG die erste allgemein zugängliche Stromtankstelle eröffnen. „Sie wird im Bereich des Neuen Rathauses situiert sein und den Fahrern von Elektro-Scootern zwei Jahre lang das kostenlose Aufladen ihrer Fahrzeuge ermöglichen“, erläutert Norbert Breitschopf von der Linz AG. Nach und nach soll die Landeshauptstadt mit vielen Stromladestationen ausgestattet werden.

Das Ziel dieser breiten Versorgung ist klar: Immer mehr Linzer sollen dazu motiviert werden, sich einen E-Scooter anzuschaffen. Breitschopf: „Wir möchten den CO2-freien Individualverkehr steigern, indem wir die Linzer dazu bewegen, kurze Strecken künftig mit Elektro-Fahrzeugen zurückzulegen.“

16 Ladestationen gibt es schon

Derzeit kommen hauptsächlich Mitarbeiter der Linz AG in den Genuss des Gratisstroms für E-Scooter. Etwa 50 Angestellte haben sich im Zuge einer betriebsinternen Aktion ein schadstofffreies „Elektro-Moped“ angeschafft. Diese können sie an elf Ladestationen, die die Linz AG derzeit in der Hauptstadt betreibt, kostenlos auftanken. Zudem bieten fünf private Anbieter Ökostrom an (Näheres im Infokasten unten). Die Linz AG will noch dieses Jahr Stromanschlüsse für E-Scooter in Linzer Parkgaragen zur Verfügung stellen. „Die Verhandlungen mit den Garagenbesitzern laufen derzeit“, so Breitschopf.

Als einzige private Firma in Linz hat das Unternehmen Haribo bisher eine Firmenaktion zur Förderung von Elektro-Fahrzeugen ins Leben gerufen. Auch sie konnte etwa 50 Mitarbeiter zum Umstieg auf umweltfreundliche fahrbare Untersätze motivieren.

„Ideal ist ein E-Scooter für alle, die nicht weiter als 15 Kilometer zur Arbeit haben“, meint der Linzer Autohändler Heribert Maurer. Potential für die Zukunft dieser Fahrzeuge sieht er vor allem in der Jugend. „Wenn die jungen Leute die Meinung ablegen, dass der Geräuschpegel eines Fahrzeugs wichtig ist, dann werden sich die E-Scooter auch in dieser Gruppe durchsetzen“, ist Maurer überzeugt.

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