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Feuerwehr-Aktion: 1220

"Aktion 1.220" brachte schon 225.000 Euro

13. Juni 2020 00:04 Uhr

"Aktion 1.220" brachte schon 225.000 Euro
Die Feuerwehr Laufenbach kaufte beim Nachbarn groß ein.

TAUFKIRCHEN/ST. LEONHARD/SCHENKENFELDEN. Ziel der Initiative ist es, dass jede der 917 Feuerwehren im Land zumindest 1220 Euro in ihrer Region ausgibt.

Die "Aktion 1.220" des Landesfeuerwehrverbandes und der OÖNachrichten, die den Umsatz von örtlichen Kaufleuten und Gastronomen ankurbeln soll, findet regen Anklang bei den 917 freiwilligen Feuerwehren im Land.

Die Anschaffung von Ausrüstung hilft ortsansässigen Unternehmern in Zeiten der Coronakrise. Insgesamt haben Oberösterreichs Feuerwehren aufgrund der Aktion 1.220 bereits 225.000 Euro in die heimische Wirtschaft investiert. Laut Landesfeuerwehr-Kommandant Robert Mayer geht es darum, das ohnehin schon vorhandene Regionalbewusstsein zu stärken und noch mehr hervorzuheben. Feuerwehr und Wirtschaft leben eine wichtige Partnerschaft. Auch deshalb wurde die Aktion 1.220 ins Leben gerufen.

Investition beim "Nachbarn"

Diese Partnerschaft lebt auch die Freiwillige Feuerwehr Laufenbach aus der Gemeinde Taufkirchen an der Pram (Bezirk Schärding). Sie hat das Geld praktisch nur über die Straße getragen, denn gegenüber der Feuerwache ist die Firma "SMA – Seilerei Martin Auinger", die die passende Ausrüstung für die Sicherheit der Feuerwehrkameraden im Angebot hat. Neben zwei Absturzsicherungssets, die beispielsweise bei Schneedruck-Einsätzen gebraucht werden – ähnlich wie beim Klettern –, sind auch zwölf C-Druckschläuche beim "Nachbarn" gekauft worden. In Summe sind die Schläuche 180 Meter lang. Auch wenn die Ausrüstung noch ein Jahr gehalten hätte, war es für Feuerwehrkommandant Johannes Freund – trotz der finanziellen Belastung der eigenen Feuerwehr aufgrund der angeordneten Absage des diesjährigen Feuerwehrfestes – wichtig, diese regional wirkende Aktion zu unterstützen. "Es sind ja immerhin genau diese lokalen Betriebe, die ansonsten als Sponsoren die Feuerwehr bei diversen Festen unterstützen", sagt Freund.

Dass man zusammenhält, zeigt auch die Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard bei Freistadt. Frei nach dem Motto "Gemeinsam im Einsatz für die regionale Wirtschaft" wurden als Beitrag zur Aktion 1.220 von der Feuerwehr Bausteinkarten im Wert von 1500 Euro für den neuen Einkaufsmarkt im Ort erworben.

"Aktion 1.220" brachte schon 225.000 Euro
In St. Leonhard bei Freistadt wurde eine Jungunternehmerin unterstützt.

Einkauf bei Jungunternehmerin

Nach einem Aufruf an die Kameraden konnte in Summe gar ein Betrag von 10.000 Euro erreicht werden. Für die Betreiberin des Nah&Frisch-Marktes, Elke Wurm, ist es eine besondere Anerkennung und Motivation. "Wir freuen uns sehr, Jungunternehmerin Elke Wurm unterstützen zu können. Als Feuerwehr sind wir bei Notfällen allzeit bereit, wir möchten aber auch ein guter Partner für unsere örtlichen Betriebe sein", sagt Kommandant Michael Diesenreiter.

Hart getroffen von der Coronakrise war auch der saisonale Sportartikelhandel. Die Freiwillige Feuerwehr Schenkenfelden kaufte deshalb beim Sporthändler Johann Pötscher neue Trainingsanzüge für die Mitglieder und unterstützte so ihren langjährigen Gönner in schwierigen Zeiten mit 1200 Euro.

"Aktion 1.220" brachte schon 225.000 Euro
Trainingsanzüge von Johann Pötscher für die FF Schenkenfelden.

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