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Oberösterreich

Sie tüftelt gerne für das Recht anderer

Von Renate Stockinger   04. Februar 2014 00:04 Uhr

»Der Reiz ist, einen Fall zu bekommen und dann eine Lösung zu suchen. Es wird nie fad. Kein Fall ist wie der andere.« Victoria Zeppitz, Absolventin der Rechtswissenschaften und Peter-Rummel-Förderpreisträgerin

Die Welserin Victoria Zeppitz erhielt den Peter-Rummel-Förderpreis.

"Ich hab mich sehr bemüht, sehr viel gearbeitet, sehr viel reingesteckt." So fasst Victoria Zeppitz ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Linzer Kepler-Uni zusammen. Und der Einsatz hat sich gelohnt: Vor wenigen Tagen konnte die 22-Jährige Früchte ihrer Arbeit ernten – sie wurde, wie Studienkollege Ludwig Nordmeyer, mit dem Peter-Rummel-Förderpreis ausgezeichnet. Der wird vergeben an besonders begabte Studierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der JKU. Und es wird wohl nicht die letzte Ernte gewesen sein.

Ihre Liebe zum Recht entdeckte die Welserin schon früh: Schon mit 16 Jahren, bei einem Besuch ihrer Schulklasse bei Gericht. "Da hab’ ich gewusst: Das ist es, was ich machen will", erzählt sie. Und blieb dabei. "Ich bin sehr, sehr ehrgeizig, tu auch gerne etwas für andere, bin eigentlich für alles zu haben", beschreibt sich Victoria Zeppitz selbst. Wohl die besten Voraussetzungen, um in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld Erfolg zu haben. Und dann wäre da noch ihre Vorliebe fürs Tüfteln. Für den Anreiz, einen Fall zu lösen. Zu recherchieren – und damit auch anderen helfen zu können. "Es ist auch kein Fall wie der andere", sagt sie. Was ihrem Wunsch nach Abwechslung entgegenkommt. Dem entspricht die angehende Juristin auch mit ihrer Freizeitgestaltung. Als Ausgleich zu Gerichtssaal und Schreibtisch sucht sie sportliche Betätigung – und da alles zwischen Inlineskaten, Volleyball und der Spezialsportart Jukeball. Besonders die hat es ihr angetan: "Da gibt es keine Fouls." Das Studium hat sie abgeschlossen, mit 2000 Euro aus dem Förderpreis hat sie jetzt auch einen kleinen Polster. Auf dem gedenkt sie allerdings nicht, sich auszuruhen: Seit zwei Wochen arbeitet sie in einer Kanzlei, ab April geht es ab ins Gerichtsjahr. Und das ausnahmsweise nicht in Oberösterreich, sondern in der Heimat ihres Vaters, in Kärnten, wo Victoria Zeppitz bis zu ihrem elften Lebensjahr wohnte. "Ich mag das Land, ich fahr’ wirklich gern hin", sagt die 22-Jährige. Doch im Herzen ist sie längst Oberösterreicherin.

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