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Erste Firmengründer aus dem Ausland in Hagenberg

Erste Firmengründer aus dem Ausland in Hagenberg

Talente aus aller Welt sind im Softwarepark willkommen. Bild: Volker Weihbold

HAGENBERG. Ein italienischer Firmengründer im High-Tech-Bereich mit internationaler Management-Erfahrung, top-ausgebildete Software-Ingenieure, schnelle und unkomplizierte Bürokratie – ein offenbar sehr fruchtbarer Mix für einen erfolgreichen Firmenstart.

„Alles war total einfach. Wir haben nur fünf Monate vom Erstkontakt bis zum Start gebraucht“, sagt Firmengründer Paolo Sommariva. Er will mit seiner Neugründung FL3XX im Softwarepark Hagenberg die internationale Luftfahrt effizienter gestalten. Was unglaublich klingt, ist aber nach seinen Worten Realität: Viele, besonders kleine private, Fluglinien verwenden nach wie vor händisch zusammengestellte Zeitpläne für ihren Flugverkehr. Dem will Sommariva mit neuer Software ein Ende machen.

„FL3XX ist ein besonders prägnantes Beispiel“, wie ein Gründerzentrum auch internationale Talente anziehen kann, sagt Software-Park-Gründer Bruno Buchberger. Auf seinen internationalen „Inkubator“ (Gründerzentrum) werden auch gründungswillige Jungunternehmer aus anderen Ländern aufmerksam. „Ich wusste vorher nicht, wo Hagenberg überhaupt ist“, erinnert sich Sommariva. Doch die umfassende und schnelle Betreuung bei Finanzierung, Förderstellen, Wohnungssuche hätten ihn überrascht und überzeugt. Heute beschäftigt er zehn Mitarbeiter, in der ersten Jahreshälfte 2011 sollen es schon doppelt so viele sein.

„Wir müssen hier einen internationalen Flair erzeugen, wir brauchen einen Zustrom von Talenten, einen brain gain“, sagt Buchberger. Dazu spannt er den Bogen seiner Betreuung für die Jungunternehmer in unermüdlichem Einsatz von abstrakter Grundlagenforschung bis zutiefst Menschlichem wie gemeinsamer Wohnungssuche.

Sommariva ist begeistert von der Qualität der Organisation in Hagenberg und der Zusammenarbeit mit anderen Firmen des Parks. Einzige Kritik seinerseits: „Ein schweres Manko in Hagenberg sind die fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Geschäftspartner.“

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Artikel Von Ulrike Rubasch 23. September 2010 - 00:04 Uhr
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