Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 20. März 2019, 02:05 Uhr

Linz: 4°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 20. März 2019, 02:05 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

FPÖ will bei EU-Wahl über 20 Prozent

LINZ. Die FPÖ hat am Dienstag als letzte Parlamentspartei ihre Kandidaten für die EU-Wahl im Mai präsentiert. Die Freiheitlichen gehen mit zwei Männern und einer jungen Frau auf den vorderen Plätzen in die Wahlschlacht.

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache (l.) und FPÖ-EU-Abgeordneter Harald Vilimsky Bild: (APA)

Vilimsky ist gestern auch, wie erwartet, zum Spitzenkandidaten für die EU-Wahl gewählt worden. Auf den Plätzen zwei bis fünf finden sich jene Kandidaten, über die die OÖNachrichten schon in der Vorwoche exklusiv berichtet hatten.

Hinter Vilimsky folgt der steirische EU-Abgeordnete Georg Mayer. Auf Platz drei wurde die 31-jährige Nationalratsabgeordnete Petra Steger aufgestellt. Die Tochter des früheren FPÖ-Vizekanzlers und aktuellen ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Norbert Steger betreut im Parlament derzeit die Agenden Europa und Sport.

Der von der FPÖ Oberösterreich als Spitzenkandidat nominierte Nationalratsabgeordnete Roman Haider ist auf Platz vier der Bundesliste gereiht. Der Unternehmensberater aus Aschach ist seit 2008 im Parlament, derzeit agiert er als außenpolitischer Sprecher des FPÖ-Klubs.

Auf Platz fünf wurde die niederösterreichische Landtagsabgeordnete Vesna Schuster nominiert.

Video: Die Pressekonferenz in voller Länge

Die ÖVP und die SPÖ haben ihre EU-Wahllisten bereits vor längerer Zeit beschlossen, mit Othmar Karas und Andreas Schieder als Spitzenkandidaten.

Strache will 19,7 Prozent "deutlich übertreffen"

Parteichef Heinz-Christian Strache und Vilimsky zeigten sich bei einer Pressekonferenz am Dienstag überzeugt, bei der Wahl ihre Mandate von derzeit vier auf fünf zu steigern und die 19,7 Prozent von 2014 "deutlich" zu übertreffen und vielleicht sogar die SPÖ, die 24 Prozent hatte, zu überholen und auf Platz zwei zu landen. "Wir wollen deutlich zulegen und die 20 Prozent überspringen. Je deutlicher, desto besser", so Strache, der Vilimsky als Kandidat der türkis-blauen Regierung bezeichnete.

ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas "ist das Problem der ÖVP und nicht unseres", so Strache. Die FPÖ stehe dafür, dass die "unverantwortliche, völlig verdrehte Einladungspolitik abwählt wird". Die kommende EU-Wahl werde eine Abrechnung mit den Verantwortlichen der Flüchtlingskrise sein. Die Menschen haben jetzt die Gelegenheit, "diese abzustrafen und einen Schlussstrich unter dieser verfehlten Politik, die Europa in die Flüchtlingskrise gestürzt hat, zu ziehen". "Wer den konsequenten Kurs der österreichischen Regierung auf EU-Ebene will", müsse die FPÖ wählen, appellierte Strache an potenzielle Wähler.

Vilimsky berichtet von guten Kontakten mit der Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, die noch der europäischen Volkspartei angehört und der polnischen Regierungspartei PiS. Diese finden auf parlamentarischer Ebene statt. Es gebe aber keine "Beitrittsanschreiben" für die künftige rechte Fraktion im EU-Parlament.

Video: Der Europa-Abgeordnete will eine Allianz EU-kritischer Fraktionen, sagt er am Montag in der "ZIB 2".

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 26. Februar 2019 - 12:53 Uhr
Mehr Innenpolitik

Wiener Wasserkopf: Kritik aus der VP am "Zentralismus der Regierung Kurz"

WIEN. IWS-Studie: 68 von 71 Bundeseinrichtungen haben ihren Sitz in der Hauptstadt.

AK-Wahl: Ärger um Einsammeln von Wahlzetteln

LINZ. Nach der Aufregung wegen fehlender Briefwahlkarten geht der Ärger zwischen ÖVP und SPÖ auch nach dem ...

Seniorenrat gegen Umstieg auf Pflegeversicherung

WIEN. Seniorenvertreter plädieren vor Pflegegipfel der Regierung für Beibehaltung der Steuerfinanzierung.

Kopftuchverbot an Volksschulen ohne Opposition?

WIEN. Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) hält Beschluss ohne Verfassungsänderung für "eine Option".

Startschuss für das "Digitale Amt"

WIEN. Amtswege via PC oder Handy erledigen - das ermöglicht die neue Plattform www.oesterreich.gv.at, die ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS