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Skurriles Treffen im Weißen Haus: Kanye West gestand Trump seine Liebe

WASHINGTON. Rap-Star Kanye West war zum Mittagessen ins Weiße Haus eingeladen worden, um über eine Gefängnisreform zu sprechen. Er verwandelte den Termin in eine der wohl seltsamsten Begegnungen in der Geschichte des Weißen Hauses.

Rapper Kanye West sprach über eine Gefängnisreform mit dem US-Präsidenten Bild: KEVIN LAMARQUE (X00157)

Der Musiker hat seine Zuneigung zu dem US-Präsidenten am Donnerstag auf effektvolle Art und Weise zum Ausdruck gebracht. "Ich liebe diesen Typen", sagte West, sprang von seinem Sitz auf und umarmte Trump, der hinter seinem Schreibtisch im Oval Office des Weißen Hauses saß, herzlich.

In großer Geschwindigkeit sprach der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian minutenlang über Trumps protektionistische Handelspolitik, Schusswaffengewalt unter Afroamerikanern und "unendliche Mengen Universums".

"Verrückter Scheißkerl"

"Das war ein Erlebnis", sagte der nahezu sprachlose US-Präsident nach Wests Monolog. "Das kam von Herzen, ich habe es nur kanalisiert", antwortete der Rapper. Der Präsident habe wohl nicht erwartet, "von so einem verrückten Scheißkerl wie Kanye West" unterstützt zu werden, sagte er, während Trumps Mitarbeiter nach Luft schnappten.

West, dessen Unterstützung für Trump untypisch für die eher linksgerichtete US-Unterhaltungsindustrie ist, deutete sogar an, er könne selber Präsident werden - allerdings erst nach einer zweiten Amtszeit Trumps im Jahr 2024.

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Artikel nachrichten.at/apa 11. Oktober 2018 - 20:53 Uhr
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