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Garten

Rosen und Gemüse: "Der Duft im Garten weckt Kindheitserinnerungen"

Von Claudia Riedler  02. Juli 2020 00:04 Uhr

Rosen und Gemüse: "Der Duft im Garten weckt Kindheitserinnerungen"
Der Teich ist das Herzstück im 800-Quadratmeter-Garten.

OÖN-Gartenwahl: Silvia Haselmair aus Katsdorf bewirbt sich mit ihrem Naturgarten

Frösche quaken, Vögel baden, Insekten schwirren umher, Schachtelhalme ragen in den Himmel … Der Teich ist der Mittelpunkt in Silvia Haselmairs Garten. "Drei Generationen Frösche leben jetzt schon hier und wandern zwischen meinem und dem Nachbarsgarten hin und her."

Vor 15 Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Mann das Haus in Katsdorf gebaut. "Nachdem die Kinder ausgezogen waren aus unserer Wohnung, wollte ich unbedingt einen Garten, um immer hinausgehen zu können", sagt die 62-Jährige.

Gummistiefel sind die Pumps der Gärtner – dieser Spruch passe zu ihr. Den rund 800 Quadratmeter großen Garten hat Haselmair selbst angelegt, "und der Natur angepasst". Deshalb bekam sie auch die "Natur-im-Garten-Plakette".

Heuer sind die Schnecken eine große Plage. Um die Arbeit im Garten zu reduzieren, hat sie deshalb viele schneckenresistente Pflanzen gesetzt. "Statt Rittersporn wachsen jetzt Frauenmantel, Storchenschnabel, Wollzwist und Kaukasus-Veilchen. Das mögen die Schnecken nicht so gern", erklärt die Katsdorferin und hat noch einen Tipp: "Wenn man ganz früh am Morgen losgeht, um die Schnecken einzusammeln, erwischt man sie am ehesten."

Haselmairs Garten nährt nicht nur wilde Tiere, sondern auch sie selbst. Im Hochbeet wachsen riesige Zwiebel, Karotten, Mangold, Petersilie, Sellerie und Salat. Es gibt Ribisel, Heidelbeeren und Himbeeren. Die Rosen wachsen heuer besonders üppig und schön.

Und sie duften. "Der Duft im Garten ist etwas ganz Besonderes für mich – zu jeder Jahreszeit", sagt Haselmair. Sie riecht nicht nur gern an Blumen, sondern kann auch den Geruch von feuchtem Gemüse genießen. "Das riecht wie im Garten meiner Oma und weckt bei mir Kindheitserinnerungen."

Seit vor zwei Jahren ihr Mann gestorben ist, betreut sie Haus und Garten alleine. "Das gibt mir Kraft, auch wenn die Zeit oft zu knapp ist." Ihr Mann sei froh gewesen, dass sie den Garten habe. "So bin ich nie allein und habe genug Ablenkung." Wenn sie täglich zwei bis drei Stunden werken kann, dann habe sie alles im Griff, sagt Haselmair. Das Garteln sei oft wie eine Meditation für sie. "Zwei Stunden sind im Nu weg." Wenn Freunde oder die Enkerl zu Besuch kommen, kann sie die Arbeit auch ruhen lassen. Dann genießt Silvia Haselmair den Garten an einem ihrer Lieblingsplatzerl, je nachdem wo die Sonne gerade hinscheint.

Die OÖN suchen den schönsten Garten im Land

Viele Hobbygärtner haben sich bereits bei der OÖN-Gartenwahl beworben. „Wir suchen auch heuer wieder den schönsten Garten im Land. Zeigen auch Sie uns Ihr grünes Paradies“, sagt OÖN-Biogärtner Karl Ploberger.

Auf nachrichten.at/gartenwahl gibt es alle Bewerber zu sehen. Wenn Sie selbst teilnehmen wollen, laden Sie maximal sieben Fotos hoch, ebenfalls auf nachrichten.at/gartenwahl. Die Gewinner werden bei der Abschlussveranstaltung am 6. Oktober bekanntgegeben.

Als Hauptpreis winken ein Besuch von Biogärtner Karl Ploberger im Gewinnergarten und Gutscheine der Firma Biohort.
Gewinnspiel: Passend zur Gartenwahl gibt es ein Gewinnspiel auf nachrichten.at/gewinnspiele. Hauptpreis ist 2021 eine Gartenreise in den hohen Norden.

Artikel von

Claudia Riedler

Leiterin Redaktion Leben und Gesundheit

Claudia Riedler
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