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Gesundheit

Kleines Ritual mit großem Effekt: Ho’oponopono

Von Claudia Riedler   23. April 2014 00:04 Uhr

Kleines Ritual mit großem Effekt: Ho’oponopono
Hawaiianer glauben, dass Konflikte Krankheiten verursachen können.

Hawaiianer kennen ein Vergebungsritual, bei dem das Gleichgewicht der Kräfte wiederhergestellt wird. In einem Buch und bei einem Vortrag in Ansfelden kann man diese Tradition kennen lernen.

Alles, was in unserem Leben geschieht, ist das Ergebnis unbewusster Erinnerungen und Programmierungen", schreiben Luc und Nathalie Bodin sowie Jean Graciet in dem aktuell erschienenen Buch über Ho’oponopono. Dieses Ritual ist aus einer althergebrachten hawaiianischen Tradition hervorgegangen. Der Begriff bedeutet sinngemäß "richtigstellen, etwas aus dem Lot Geratenes korrigieren, in Ordnung bringen". Immer wenn es in einer Gemeinschaft zu Schwierigkeiten kam, wurde in Anwesenheit aller Beteiligten eine Versammlung abgehalten – und unter der Leitung eines Priesters vergab man sich gegenseitig.

Traditionell wissen Hawaiianer, dass Konflikte, Schuld und Groll Krankheiten verursachen. Ho’oponopono wirkt aber auch heute noch. "Man kann es in jeder Situation praktizieren, schon morgens beim Aufstehen, im Auto, in der Straßenbahn, bei der Arbeit oder in der Familie. "Sobald es zu einer störenden Situation oder einer Meinungsverschiedenheit kommt, werden diese zum Anlass einer inneren Reinigung", schreibt Jean Graciet. Schnell und wirkungsvoll könne man sich mit Ho’oponopono von belastenden Glaubenssätzen und negativen Mustern befreien. "Indem wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen und uns selbst und anderen vergeben, finden wir zurück zu innerem Frieden." Die Formel laute: "Es tut mir leid, bitte verzeih mir, danke, ich liebe dich."

Das Leben zu fühlen, sei Teil der hawaiianischen Kultur – um im Gleichgewicht mit sich selbst zu sein, mit allen Menschen, mit allen Tieren und allen Elementen der Natur, sagt Kumu Allen Alapa’i. Er stammt von Kauai, einer der Hawaii-Inseln, und hat von seiner Großmutter viele Geheimnisse des Lebens gelernt. "Ho’oponopono war unser Familienritual, das wir jeden Abend vor dem Schlafengehen gemacht haben", berichtet er. "Um etwas klarzustellen, das Gleichgewicht wiederherzustellen, um Dinge auszusprechen und um alle negativen Gefühle zu befreien, die im Geist und Körper gehalten werden, die das Herz blockieren und den Fluss stören." Für einen Vortrag kommt der Hawaiianer nach Ansfelden (siehe unten).

 

Buch und Vortrag

Ratgeber: Luc Bodin ist Onkologe und Alternativmediziner, Nathalie Bodin ist Feng-Shui-Beraterin, und Jean Graciet arbeitet als NLP-Trainer und Hypnotherapeut.

Gemeinsam haben sie den Ratgeber „Ho’oponopono. Hawaiianische Weisheit für Vergebung und Heilung“ geschrieben.
Das Buch ist im Trinity-Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.

Vortrag: Am 29. April, 19 Uhr, hält Kumu Allen Alapa’i von der Insel Kauai einen Einführungsabend zum Thema „Ho’oponopono – to make things right – ein Familienritual“.

Der Vortrag findet im ABC – Anton Bruckner Centrum in Ansfelden, Carlonestr. 2, statt.

Anmeldung erbeten unter 0676 430 5909 oder brigitte.auinger@liwest.at

 

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