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Sehnsucht nach der weiten Welt

Von Karin Haas   05. November 2020 00:04 Uhr

Sehnsucht nach der weiten Welt
New York, der "Big Apple", ist der Sehnsuchtsort von Kirchdorfer-Chef Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer, "wenn Reisen wieder geht".

Nach Corona: Wohin Manager reisen wollen, wenn ein Urlaubsleben wie früher wieder möglich ist.

Wenn sich die Corona-Lage beruhigt hat und uneingeschränktes Reisen wieder möglich ist, wollen auch Oberösterreichs Manager wieder ganz nach ihrem persönlichen Gusto Urlaub machen.

Österreich wird bei einem Rundruf oft genannt. Ganz besonders genoss man heuer die heimischen Seen und Berge.

Doch ein wenig in die Ferne schweifen kann auch in der Erinnerung nicht schaden. Von New York, dem "Big Apple" mit den Reizen einer echten Großstadt, über Mallorca mit Golf, das dort auch im Winter möglich ist, und Tauchen in Mikronesien im Duett mit Mantarochen reicht die Wunschpalette. Auch Segeln hat im Meer andere Dimensionen. Und ein Sandstrand mit viel Sonne steht auf der Wunschliste ebenfalls ganz oben.

Wir fragten nach den Sehnsuchtsorten, bei denen auch Österreich nicht zu kurz kommt.

Erich Frommwald

Erich Frommwald: "Ich freue mich auf eine meiner Lieblingsstädte, nämlich New York", sagt Erich Frommwald, der Chef der Kirchdorfer Gruppe und Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer. Ganz besonders wird Frommwald es genießen, "wieder in einer Menschenmenge zu stehen und den Flair einer Großstadt hautnah zu erleben". Der Big Apple habe ihn verzaubert, sagt der Manager. Besonders liebt Frommwald den Central Park, der zu jeder Jahreszeit wunderbar sei. Außerdem ist der Sportliche bereits beim New-York-Marathon mitgelaufen. Nicht nur sportliche Erfolge haben sich in Frommwalds Erinnerungsbuch geschrieben. Highlights waren auch Anna Netrebko in der "Met" und Neil Diamond im Madison Square Garden.

Jasmin Holter-Hofer: Jasmin Holter-Hofer, die Chefin des Welser Sanitär- und Heizungsgroßhändlers Holter, hat einen nahen Sehnsuchtsort. Die geschäftsführende Gesellschafterin liebt das Salzkammergut und kann sich besonders für einen Sprung ins blaue Nass des Traun- oder Attersees "erwärmen". "Auch die Berge üben auf mich eine große Faszination aus", sagt Jasmin Holter-Hofer. Es dürfe aber auch auf die kleine kulinarische Sünde nicht vergessen werden. Denn ohne einen Besuch in der Traditionskonditorei Zauner in Bad Ischl ist Holter-Hofers Sommer nicht komplett. "Aber irgendwann steht auch wieder Meer auf meinem Reiseplan", sagt Holter-Hofer. Dies nicht am anderen Ende der Welt, sondern in den warmen Gefilden Europas.

Werner Pamminger (Business Upper Austria) trainiert für den Mount Cook in Neuseeland.

Werner Pamminger: "Meine liebsten Reiseziele sind trotz Corona gut erreichbar: nämlich die Gipfel der Alpen. Highlight war heuer der Ortler in Südtirol. Für nächstes Jahr habe ich mir einen 4000er in den Westalpen vorgenommen", sagt Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, der Wirtschaftsagentur Oberösterreichs.Einen Sehnsuchtsort gibt es aber dennoch: Neuseeland. "Ein Onkel ist dorthin ausgewandert und ich habe ihn noch nie besucht", sagt Pamminger. Bei dieser Gelegenheit, und wenn Corona Pause macht, möchte Pamminger unbedingt auch die Bergwelt rund um den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook, kennenlernen.

Erema-Chef Manfred Hackl freut sich auf Segeln in Kroatien.

Manfred Hackl: "Mein Sehnsuchtsort ist auch in Corona-Zeiten nicht fern", sagt Manfred Hackl, geschäftsführender Gesellschafter des Kunststoffrecyclingmaschinen-Herstellers Erema in Ansfelden. Denn am liebsten entspannt Hackl mit einem Sprung ins Wasser. Wie gut, dass es zu Hause einen Pool gibt. Kurzfristig, und wenn Corona es erlaubte, ginge es mit Gattin Ute heuer ins Salzkammergut und nach Kärnten. Doch der Sehnsuchtsort für "Nach-Corona" ist das Meer: am liebsten auf einem Segelboot in Kroatien.

Skiathos ist der Sehnsuchtsort von Maximarkt-Chef Thomas Schrenk.

Thomas Schrenk: "Meine Gattin Renate und ich sind seit vielen Jahren absolute Griechenland-Fans. Die Insel Skiathos ist unsere Lieblingsinsel und unser Sehnsuchtsort", sagt Thomas Schrenk, der Geschäftsführer von Maximarkt. Obendrein wurde jedes Jahr mit einem Leihmotorrad auch eine "neue Insel" erkundet."Natürlich lieben wir auch die griechische Küche und die herzliche griechische Mentalität", sagt Schrenk. Heuer ist er mit dem Motorrad mit Freunden durch Österreich gefahren. "Ich habe Orte entdeckt, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt", sagt Schrenk.

Marlene Kittel
Marlene Kittel von Happy Foto freut sich, wenn Privatfotos wie dieses wieder möglich sind.

Marlene Kittel: "Auch wenn es in Österreich wunderschön ist und ich in keinem anderen Land leben möchte, habe ich als passionierte Meerestaucherin natürlich einen Sehnsuchtsort", sagt Marlene Kittel, Chefin von Happy Foto in Freistadt. " Es ist Palau in Mikronesien. Dort war ich 2015", sagt die Unternehmerin, die Happy Foto von ihrem Vater, dem Gründer, übernommen hat. Marlene Kittel hat Sehnsucht nach riesigen Fischschwärmen und fürchtet sich auch nicht vor Haien und Mantarochen. "Strömungen, gute Sichtweiten und Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg machen das Tauchen dort unvergesslich", sagt Marlene Kittel. Obendrein seien die Mikronesier spitze. Auch Digital-Detox komme nicht zu kurz. Denn bei uns normale Handytelefonie ist dort unmöglich. Internet gibt’s selten.

Der Linzer Unternehmer Karl Kletzmaier liebt Golf auf Mallorca.

Karl Kletzmaier: Es ist Abend. Soeben kommt Karl Kletzmaier, der Gründer der Linzer High-Tech-Schmiede Keba und nunmehrige Vorsitzende des Aufsichtsrats, vom Golfplatz zurück. Ein Telefonat: Sein Sehnsuchtsort? "Seit 25 Jahren ist es derselbe, nämlich mein Häuschen in Mallorca mit Blick aufs Meer", sagt Kletzmaier. Es sei wirklich ein "kleines Haus", sagt der Unternehmer, der mit dem Bedarfsflieger Jetfly am Flughafen Linz trotz oder gerade wegen Corona ein Ass im Ärmel hat. So lasse es sich auch einfacher nach Mallorca kommen, "wenn es wieder geht". Vielleicht ist Karl Kletzmaier aber derzeit sogar dort, wo sein Fernweh wohnt. Denn er sagt: "In Spanien sind die Leute viel disziplinierter als in Österreich". Er muss es ja wissen …

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