Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Schuldengipfel: Venezuela bot nur Schokolade

14. November 2017, 09:29 Uhr
Präsident Nicolas Maduro Bild: Reuters

CARACAS. In Venezuela sind Gespräche der Regierung mit Gläubigern des von der Staatspleite bedrohten Landes ergebnislos zu Ende gegangen.

Das Treffen gestern, Montag, dauerte nur etwa eine halbe Stunde und war Teilnehmern zufolge wirr. "Es gab kein Angebot, keine Konditionen, keine Strategie, nichts", sagte einer der etwa 100 Geldgeber. Aber es gab bunte Geschenksackerln mit Schokolade und Kaffee aus Venezuela. 

Die etwa 100 Investoren des Schuldengipfels, bei dem über die Umschuldung im Volumen von 60 Milliarden Dollar verhandelt werden sollte, wurden über einen roten Teppich zum Verhandlungsort geführt. Im Inneren hing ein Poster des verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez. 

Zahlreiche Investoren hatten ihre Teilnahme bereits im Vorfeld abgesagt, weil ihnen nach eigenen Angaben nicht klar war, was Präsident Nicolas Maduro mit dem Treffen erreichen will. Maduro hatte angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage angekündigt, Schulden seines Landes nicht wie vereinbart zurückzuzahlen. 

Stattdessen soll zunächst die Lage der Bevölkerung in dem einst wohlhabenden und ölreichen Land verbessert werden, in dem viele Menschen mittlerweile im Müll nach Nahrungsmitteln suchen. Venezuelas Vizepräsident Tareck El Aissami und Wirtschaftsminister Simon Zerpa nahmen eine halbe Stunde an dem Treffen teil. Sie sprachen mit einigen Geldgebern, andere blieben aber draußen, weil sie Strafen fürchteten. Geldgebern mit Sitz in den USA ist es verboten, Vereinbarungen mit El Aissami oder Zerpa abzuschließen. Beide stehen auf der US-Sanktionsliste, die ihnen Korruption und Drogenhandel vorwirft. El Aissami sagte Teilnehmern zufolge, dass die Deutsche Bank bald einige Finanzdienstleistungen für Venezuela einstellen könnte. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern. 

Am Montag brachten die EU-Außenminister Sanktionen und ein Waffenembargo gegen Venezuela auf den Weg. Sie verzichteten jedoch darauf, schon jetzt Personen auf die Sanktionsliste zu setzen, um Maduro Zeit zur Beruhigung zu geben.

mehr aus Wirtschaft

Shein lenkt im Streit mit Verbraucherschützern ein

Moderna gewinnt Patentstreit gegen Biontech und Pfizer

Image der Landwirtschaft: "Bauern haben nichts mit Heimatfilmen zu tun"

Ein Start-up will die Textilproduktion zurück nach Europa holen

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
AlfDalli (3.986 Kommentare)
am 14.11.2017 11:52

Klein-Venedig erlebte schon bessere Zeiten.

lädt ...
melden
antworten
NedDeppat (14.209 Kommentare)
am 14.11.2017 11:14

Realer Sozialsmus?

lädt ...
melden
antworten
mitreden (28.669 Kommentare)
am 15.11.2017 16:26

Maduro ist das Letzte. Dumm wie Bohnenstroh.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen