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"Alles andere als supersauber": Hochegger belastet Grasser schwer

16. Dezember 2017, 00:05 Uhr
"Alles andere als supersauber": Hochegger belastet Grasser schwer
Peter Hochegger belastet Grasser schwer Bild: APA

WIEN. Ex-Lobbyist bekennt sich im Buwog-Prozess teilweise schuldig und bestätigt Zahlungen.

"Die Buwog-Veräußerung ist alles andere als supersauber abgelaufen." Das sagte der Verteidiger des mitangeklagten Ex-Lobbyisten Peter Hochegger gestern, Freitag, beim Buwog-Prozess. Und nicht nur das, Anwalt Leonhard Kregcjk kündigte an: "Mein Mandant hat bereits viel, aber noch nicht alles gesagt. Das wird er in der Hauptverhandlung nachholen." Hochegger werde sich teilschuldig bekennen, sagte Kregcjk.

Damit gab es am vierten Verhandlungstag des größten Korruptionsprozesses in der Geschichte der Zweiten Republik eine Wende. Mit dem Teilgeständnis bringt Hochegger den erstangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, seinen Trauzeugen Walter Meischberger und den Immobilienmakler Ernst Karl Plech massiv in Bedrängnis.

Geldströme an Briefkästen

Wie berichtet, sind bei der Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften im Jahr 2004 knapp zehn Millionen Euro Provisionszahlungen vom siegreichen Österreich-Konsortium rund um die Immofinanz an die zypriotische Gesellschaft Astropolis von Hochegger geflossen. Laut Anklage sollen sich Grasser, Meischberger, Plech und Hochegger das Geld letztlich aufgeteilt haben. Grasser habe der Immofinanz über seine Vertrauten den entscheidenden Tipp gegeben, wie hoch der Kaufpreis für den Zuschlag sein müsse.

Video: ORF-Wirtschaftsexperte Christoph Varga kommentiert die letzten Ereignisse im Rahmen des BUWOG-Prozesses.

Kregcjk erklärte die Geldströme gestern so: "Mein Mandant wusste, dass von den annähernd 7,2 Millionen Euro, die er von Dezember 2005 bis November 2007 an die Omega (eine Briefkastenfirma in Delaware/USA, Anm.) überwiesen hat, 2,4 Millionen Euro an Magister Grasser, 2,4 Millionen Euro an Ingenieur Meischberger und 2,4 Millionen an Kommerzialrat Plech weiter überwiesen werden.

Eine Beteiligung an einem Tatplan habe es aber nicht gegeben. Hochegger habe erst durch eine Indiskretion in der zweiten Jahreshälfte 2005 erfahren, was mit den Geldern, die er an Omega überweise, geschehe, sagte sein Anwalt. Hochegger habe die Überweisung dennoch vorgenommen – "aus eigener Profitgier. Denn zwei Millionen waren sein eigener Anteil."

> Der Liveticker zum Nachlesen

Bis zu zehn Jahre Haft drohen

Das Geld floss von Omega auf drei Konten in Liechtenstein. Laut Anklage waren diese Grasser, Meischberger und Plech zuzurechnen. Meischbergers Verteidiger Jörg Zarbl behauptete gestern, alle drei hätten Meischberger gehört. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten unter anderem Untreue und Bestechung vor. Bei einer Verurteilung beträgt die Maximalstrafe zehn Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Grasser-Anwalt Manfred Ainedter sagte nach dem Teilgeständnis: "Ich bin überrascht und verwundert. Hochegger glaubt, durch eine Unwahrheit seine Position verbessern zu müssen." Nebulos sei, dass Hochegger angebe, im Buwog-Fall zu wissen, dass Grasser etwas bekommen habe, im Fall Terminal Tower (Einmietung der Finanz in den Linzer Büroturm) aber nicht. "Verbessern tut es die Situation nicht", sagte Ainedter. Aber: Aus Urkunden gehe klar hervor, dass Grasser mit dem Konto nichts zu tun haben könne.

Video: Beim Buwog-Prozess gibt es einen Knalleffekt - und bringt ausgerechnet den letzten Finanzminister von schwarz-blau am Tag der Einigung einer neuen ÖVP-FPÖ-Regierung gehörig unter Druck.

Zuvor hatte Meischbergers Anwalt Zarbl erklärt, dass der Tippgeber bei der Buwog-Privatisierung der mittlerweile verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider gewesen sei – also nicht Grasser. Bisher hatte Meischberger gesagt, er wisse nicht mehr, woher er den Tipp für den Buwog-Kaufpreis bekommen habe.

Kommenden Dienstag geht der Buwog-Prozess weiter.

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54  Kommentare
54  Kommentare
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( Kommentare)
am 20.12.2017 17:06

ist eigentlich ein Anwalt,
der über die Schuld seines Mandanten Bescheid weiß,
ein Hehler ?

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 20.12.2017 17:12

Nein, nur ein ganz normaler schwarzer CVler, das ist so etwas ähnliches.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:25

Wenn man die Gesichtszüge des Lobbyisten Hochegger in den letzten Jahre betrachtet, dann fällt auf, dass dieser offenbar massiv von der Staatsanwaltschaft unter Druck gesetzt wurde.
Bei seiner Verurteilung überraschte das relativ milde Urteil von 5 Monaten Haft. Noch mehr überraschte, dass man ihn trotzdem in sein Wahldomizil nach Brasilien reisen ließ, obwohl er weiterer Delikte beschuldigt wird.
Das Geschäft zwischen Staatsanwaltschaft und Hochegger wurde also schon lange zuvor abgeschlossen. Hochegger selbst gibt ja zu möglichst günstig aus dem Verfahren aussteigen zu wollen. Was muss er tun? Grassr beschuldigen - sonst nichts. Das einzige Ziel dieses Politprozesses. Die Frage lautet, wie glaubwürdig ist ein Verurteilter, der versucht seine Haut zu retten? Und vor allem, welche Beweise kann er vorlegen?
Doch vielleicht geht es hier auch gar nicht darum, sondern nur eine Theorie dem Publikum möglichst spektakulär als Wahrheit zu verkaufen.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:34

Die Medienberichterstattung der letzten Jahre hatten jedenfalls den Charakter der Vorverurteilung. Prozesstaktisch hat Hochegger im Sinne der Staatsanwaltschaft die Bombe zu früh platzen lassen.
Medial war sie zwar sehr wirksam, um weiter den öffentlichen Druck im Verfahren aufzubauen, doch letztendlich zählen Beweise.
Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob öffentlicher Druck Beweise ersetzen kann?

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 20.12.2017 17:17

Gratuliere, endlich ein Grasser-Freund mit Weitblick.

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StefanieSuper (5.283 Kommentare)
am 17.12.2017 08:51

So ein Prozess ist lange und ich nehme an, dann werden manche dieses "Geheimbundes" noch den Mund aufkriegen. Denn obwohl Grasses durch seine rosa Brille allles "supersauber" ja fast schon steril sieht, wird sich ja doch da und dort ein "brauner" Fleck auftun. So eine ausgenommene "Weihnachtsgans" hinterlässt einfach zu viele Fettspuren.
Dem Herrn Rechtsanwalt Ainedter gefällt es, so ist er endlich wieder einmal im Fernsehen. Er sollte sich dann aber doch besser rasieren, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Dass es bei diesen Herren keinen Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung gibt, zeigt doch schon die Frage "Wo war meine Leistung"? Nicht einmal er selber fand einen Grund, warum er soviel kassieren sollte!

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 16:00

Interessant ist die Berichterstattung in den Medien. Hocheggers Behauptung wird zur alles entscheidenden Frage im Prozess hochstlilisiert, nur "es gilt die Unschuldsvermutung" zu erwähnen, darauf haben sie jetzt vergessen.
So viel zum Thema öffentliche Beeinflussung der Justiz.

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benni_börger (1.462 Kommentare)
am 16.12.2017 19:36

äh ... wos woa mei leistung ((C) Meischberger) ... hahaha

widerlich, einfach nur widerlich, diese gesamte sache.

aber wir haben ja eine NEUAUFLAGE dieser korrupten partie!
viel spaß wünsch ich uns grinsen

ma, jetzt wird mir g'rad schlecht ...

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:37

Und das ist auch gut so.

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Einheizer (5.398 Kommentare)
am 16.12.2017 16:59

Hat er die Fiona überhaupt noch, oder hat sich die Millionärsgattin schon verabschiedet ?
Wie bezahlt der arbeitslose KHG seine sündteuren Anwälte ?
Von was bezahlt der arbeitslose Meischi seine Mietvilla ( ca. € 5000,- / Monat ) ?
Fragen über Fragen, aber vielleicht bekommen wir doch noch eine Antwort.

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Einheizer (5.398 Kommentare)
am 16.12.2017 17:02

Was sagen übrigens die KHG-Fans ( man glaubt es kaum, aber solche soll es ja noch immer geben )
zum Hochegger-Geständnis ?

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:39

Der Neue ist was schiaches.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:44

Der Neid natürlich.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 17.12.2017 20:42

Neid auf jemanden der kein Vermögen, keine Arbeit und kein Auto hat? Und medial so bös voveruteilt wude? Oder der einfach zu schön für diese Welt ist? Ihre Verteigungsstrategie von Grasser ist genau so widersprüchlich und fadenscheinig wie seine eigene.

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Istehwurst (13.376 Kommentare)
am 16.12.2017 16:12

Steht Aussage gegen Aussage........

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 17.12.2017 12:09

Steht Geständnis gegen Ableugnung von allem. Außerdem wird es das nicht gewesen sein vom Hochegge.

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flo-gmunden (171 Kommentare)
am 16.12.2017 15:06

Na hoffentlich bekommt de Packlrass eana Fett ab ....

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fanatiker (6.126 Kommentare)
am 16.12.2017 15:05

Hoffentlich geht es bei den Tüchtigen und Rechtschaffenden künftig nicht mehr so "SUPERSAUBER" zu!

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mynachrichten1 (15.493 Kommentare)
am 16.12.2017 12:35

mir tut Grasser direkt leid, hätte er Fiona nicht müsste er bei der Heilsarme übernachten.

Anstatt die Verantwortung auf die ganze Schüssel und Supersauber Partie aufzuteilen......

Für die ganze Schüssel Regierung gilt natürlich die Unschuldsvermutung....

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 16.12.2017 11:30

Interessant, da hat jetzt Hochegger 8 Jahre gebraucht, dass die Erinnerung wiederkam. Was hat ihn wohl dazu bewogen, dass ihm das jetzt erst eingefallen ist?

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mynachrichten1 (15.493 Kommentare)
am 16.12.2017 12:42

das reine GEwissen ist das beste Ruhekissen.... und außerdem wird das eher strafmildernd sein, ob er dadurch vielleicht irgendwelchen Gefahren ausgesetzt ist, glaube ich in Österreich nicht.

In Italien wäre das wohl viel riskanter.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 16.12.2017 10:59

((Pardon, wollte den Cache leeren, um Doppelpost zu vermeiden; passieren mir nur hier))

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 16.12.2017 10:49

Die Aufgabe [Verantwortung] der Medien.

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Gugelbua (32.285 Kommentare)
am 16.12.2017 10:16

warte schon auf das Plädoyer der Anwälte die aus Tätern Opfer machen 😊
Das Ganze erinnert mich an die pseudo-dokumentarische TV Gerichtsshow mit Barbara Salesch

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:42

Echt interessant wie schnell hier manche zu Hochegger Fans mutieren.

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( Kommentare)
am 16.12.2017 09:09

Die Idee dazu stammte vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider!
Was geht alles Schlechte auf den sein Konto. Von der Hypo, über die Totalverschuldung des Landes Kärnten, bis hin zu dieser Machenschaft. Wer weiss, was da noch alles hervor kommt von dieser FPÖ, später BZO, dann FPK und wieder FPÖ. Die Namen haben sich geändert. Die Leute sind immer die gleichen Blauen geblieben.

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Amtsmissbrauch (613 Kommentare)
am 16.12.2017 10:02

Du Fortunatus (3357)

Das war einwenig anders Jörgi hatte zwar die Haftung übernommen dafür mit dem Land oö.
Die Bayern wollten dann Geld haben und drohten mit der insolvents der Bank.
Drohen kann man mit viel!!!!
Und wie auch bei den diversen Untersuchungen raus kam war eine Verstaatlichung nicht notwendig. Da die Bank nicht so schlecht stand wie sie hingestellt wurde. Und die Bayer nur auf das gehofft haben, auf die Verstaatlichung und unsere Regierung war so dumm, wird sicher da auch Geld geflossen sein ich sage dazu nur Korrupte Raiffeisen.
Und bei der Verstaatlichung lebte Jörgi nimmer.
Und wie sie Verstaatlicht war wusste niemand was zu tun ist.
Zb man hat Jahre lange die Autos und andere Gegenstände nicht verwertet sondern eingelagert wo oft die Einlagerung mehr gekostet hat wie der schätzwert, beim verkauf erzielt wurde.
Ein Masseverwalter verwertet einen Betrieb innerhalb eines ½ Jahres das der Wertverlust so klein wie möglich anfällt, keine Zusatzkosten anfallen.

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Amtsmissbrauch (613 Kommentare)
am 16.12.2017 10:02

Aber da haben sich wieder ein paar Lobbyisten, Politiker bereichert.

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( Kommentare)
am 16.12.2017 10:28

Amtsmissbrauch,
Einer hat sein Haus total heruntergewirtschaftet. Er ist dann gestorben. Das Konkursverfahren über das Haus wurde vom Nachfolger eingereicht um mit dem Rest des abgehausten, noch übrig gebliebenen Vermögens neu anfangen zu können. Gläubiger mussten auf viel Geld verzichten. Verwandte mussten mit Geld unterstützend eingreifen um noch zu retten, was zu retten möglich war.

Wer ist jetzt schuldig, wer hat das Vermögen vertan? Denke einmal nach über eure Verschwörungstheorie, welche euch da eingeredet wird.

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Amtsmissbrauch (613 Kommentare)
am 16.12.2017 12:53

du Fortunatus

Da habe ich andere Informationen aber in den Medien wird’s es so gebracht das weis ich schon.
Ein Toter kann sich ja nicht mehr wehren

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:49

Nur immer schön bei der Wahrheit bleiben.
DER KÄRNTNER LANDTAG HAT DIE HAFTUNGEN BESCHLOSSEN.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 16.12.2017 11:25

Behauptet Meischberger. Der behauptet auch,dass alle 3 Konten ihm gehörten, sein Freund Grasser also ganz unbeteiligt und unschuldig ist. Es wäre nicht das erste mal, das korrupte Blaue ihren eigenen Mist auf dem toten Haider abladen. Womit ich ihn aber explizit nicht verteidige. Er ist sicher der Wegbereiter des Rechtspopulismus und allen blauen Gesetzesbrüchen. Vor ihm war die FPÖ eine Kleinpartei.

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adaschauher (12.083 Kommentare)
am 16.12.2017 08:58

Der Ainedter ist wirklich lieb:es gibt keine Akten aus denen hervorgeht,das der Schönste Geld angenommen hat Wenn's diese Einträge gibt Herr RA,dann braucht der KHG keinem RA sondern an Psychiater!!

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herst (12.829 Kommentare)
am 16.12.2017 08:11

Ist jetzt mit der zukünftigen Regierung schon die Buberlpartie II in den Startlöchern?

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Libertine (5.619 Kommentare)
am 16.12.2017 07:09

Ohne für KHG Partei ergreifen zu wollen, stört mich eines und da hat er Recht, in der breiten Öffentlichkeit ist er schon vorverurteilt. Ob schuldig oder nicht schuldig ist für mich im Moment nicht relevant, mir geht es nur um die Berichterstattung. Es gab da mal in "Good Old Germany" einen anders gelagerten Prozess, da wurde ein prominenter Wettermoderator auch von den meisten Medien schon als Täter apostrophiert und dann verurteilt, was sich hinterher als falsch herausstellte. Also bitte kühlen Kopf bewahren, nicht politisch agitieren, auch wenn es manchen schwer fällt und die Justiz arbeiten lassen. Ich hab noch ein gewisses Vertrauen in sie.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 16.12.2017 07:15

Libertine

stimme dir zu .

aber man kann ja über Fakten sprechen oder schreiben OHNE jemand vorverurteilen ...a bissl hinhören genügt .

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Libertine (5.619 Kommentare)
am 16.12.2017 07:47

@- pepone

Ich muss zugeben, dass der "Buwog- Prozess" nicht das Thema ist, welches ich mir gnadenlos reinziehe. Aber es wurden ja schon vor etlichen Jahren Schmähgesänge gesungen und Artikel geschrieben, ohne noch juristische Fakten zu kennen. Darum geht es mir in erster Linie

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 16.12.2017 08:59

Geredet oder geschrieben wird nur, wenn es starken Verdacht gibt.
Oder liest du Kronenzeitung?

Die Medien haben hier auch eine Aufgabe, vergiß das nicht.

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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 16.12.2017 23:40

Schreib das den Herren Ainedter und Grasser hinter deren Ohren.

Vor allem vom Anwalt kommt entlarvendes pseudotaktisches Schlechtmachen von allen, die über dokumentierte Überweisungen in irgend einer Form reden.

Wenn man, wie aus dieser Ecke immer wieder beteuert, an einer Klärung der Causa interessiert ist, dann bitte alles auf den Tisch, was bekannt ist, und worüber KHG bescheid weiß!

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 16.12.2017 08:02

Bei seiner schulbubenhaften Darstellung des Testens der 500.000,- Euro für seine Schwiegermutter kommen mir schon Zweifel an seiner Unschuld. Oder Meischberger mußte nachfragen, was seine Leistung eigentlich gewesen ist. Ein Zahnpastendieb im Supermarkt käme mit solch lächerlichen Ausreden nicht weit. Diese Herrschaften schon.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 16.12.2017 07:02

schon am zweiten Tag ist das Kartenhaus zusammengefallen !

de Anwälte ham se sooooo laung bemüht um die " Unwahrheit " an den tag zu legen , und schon is ois vurbei . grinsen grinsen

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pepone (60.622 Kommentare)
am 16.12.2017 07:04

es kann doch nicht sein dass die " Rechtsverdreher " die Wahrheit von den Mandanten NICHT erfahren haben , denn sonst könnten sie gar kein Verteidigungskonzept erarbeiten !!!

ODER :
die Mandanten haben VOLL GELOGEN !

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 17.12.2017 15:46

Wie glaubwürdig ist der Häftling Hochegger?

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WernerKraus (938 Kommentare)
am 16.12.2017 06:44

Ob der Peter H. die Wahrheit sagt ist fraglich. Fest steht nur, dass er ein Vorbestrafter Verbrecher ist, der Angst hat, noch länger gesiebte Luft zu atmen. Da wird er wohl vl. ein Angebot angenommen haben, dass ihm straffreiheit zusichert. Denn es wäre schon eigenartig, dass ALLE Geld genommen hätten, nur er eben nicht, der genau deswegen schon verurteilt wurde. UNd dann werden es ihm die Anderen auf die Nase binden, damit sie einen Mitwisser haben, der etwas ausplaudern kann, weil er alles nur weiß aber selber eine reine Weste hat?. Ja, sehr sehr glaubwürdig im Beamten und Operettenstaat Österreich. Aber warten wir mal ab, WAS er ausplaudern wird.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 16.12.2017 07:07

WernerKraus

hmmm... ich glaube gestern gelesen zu haben dass ER , Herr H. auch 2 Millionen kassiert hat , denn es geht ja um knapp unter 10 Millionen die als Provision bezahlt wurden ...oder ?

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penunce (9.674 Kommentare)
am 16.12.2017 07:55

Von wem sollte so ein Angebot für Hochegger kommen, etwa von den Staatsanwaltschaft?

Das wäre dann ein Mittel um die Angelegenheit KHG zu verschleiern.

Man wird sehen was Hohenegger bei der Hauptverhandlung noch ausspuckt, aber die Angelegenheit ist für KHG jetzt schon schlimm genug, er wird wohl verurteilt werden.

An seine Unschuld glaube ich nicht mehr!

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 16.12.2017 08:05

Sie sind wohl nicht ganz bei der Sache. Hochegger gibt doch zu Beitragstäter gewesen zu sein und 2 Millionen genommen zu haben.

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spacer (1.514 Kommentare)
am 16.12.2017 06:27

Zitat:
Er hat es nicht wegen dem Geld gemacht.
Klar, für läppische 2,4 Mio € würde es keiner machen 😂

Ironie off

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max1 (11.582 Kommentare)
am 16.12.2017 06:08

Das Ösiland ein Korruptionsland???

Nein bei uns doch nicht,

"Brauchn's a Rechnung??" So klingt es noch immer von Verkäufer/Unternehmerseite."

"Könnens des a ohne Rechnung mochn, von Kundenseite."

Alles ganz normal und natürlich ösihaft.

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Selten (13.716 Kommentare)
am 16.12.2017 04:50

Da wird sich der Standard aber in der Berichterstattung jetzt schwer tun.

Dass Meischberger sich jetzt nach Jahren der Amnesie erinnert, dass es da einen Toten gibt, der der Tippgeber gewesen sein könnte, einfach genial!

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