Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 20. März 2019, 05:47 Uhr

Linz: 2°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 20. März 2019, 05:47 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Wintersport  > Ski Alpin

Vom Pech verfolgt: Hütter nach Kreuzbandriss operiert

INNSBRUCK. Das zweite Comeback in diesem Winter hat für Skirennläuferin Cornelia Hütter mit der nächsten schweren Verletzung geendet.

Cornelia Hütter stürzte bei der Abfahrt der Damen in Soldeu Bild: HELMUT FOHRINGER (APA)

In der Abfahrt von Soldeu erlitt sie bei ihrem Sturz einen Kreuzbandriss sowie eine Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie. Die Steirerin wurde nach einer MRI-Untersuchung am Donnerstag in Hochrum von Christian Hoser operiert.

Für die 26-Jährige ist es der dritte Verletzungsvorfall in diesem Winter, dieser zieht nun eine monatelange Pause nach sich. "Es war ein Fehler beim Sprung, anschließend hat sie stark verkantet, da dürfte der Hauptteil der Verletzung schon passiert sein. Sie ist dann weitergefahren, dann hat das Knie einfach nachgegeben. Sie hat geglaubt, es geht", schilderte ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum den Hergang im Rennen am Mittwoch.

Man könne natürlich darüber spekulieren, ob sie zu früh wieder angefangen habe, meinte er und kam zum Schluss: "Das ist nicht der Fall. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang."

Knorpelfraktur im Dezember

Hütter hatte zunächst ab Mitte Dezember wegen einer Knorpelfraktur an der rechten Oberschenkelrolle mehrere Wochen aussetzen müssen. Zum zweiten Mal musste Hütter im Jänner nach der Abfahrt in Garmisch pausieren, wo sie sich bei einem Sturz einen Innenbandeinriss im rechten Knie sowie einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen hatte. Deswegen verpasste sie auch die WM in Aare.

Hütter hatte sich sehr gefreut, beim Weltcupfinale antreten zu können, dieses hatte sie in den vergangenen zwei Jahren versäumt. Im Jänner 2017 hatte sie sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie sowie einen Riss des Innen- und Außenmeniskus zugezogen, im März 2018 eine Lungenprellung und eine Läsion der Milz.

"Sicher kann sie es nochmals schaffen"

Dass sie "vollfit" sei, könne sie schon länger nicht mehr behaupten, sagte Hütter in Soldeu vor der Abfahrt. "Es ist nicht der Idealzustand, aber es ist so, dass ich sage, für Daheimrumsitzen geht es mir viel zu gut." Sie hatte sich sehr gewünscht, noch viele Kilometer auf den langen Ski sammeln zu können, um bald wieder "die alte Conny" zu sein. Nun wartet erneut ein langer Weg zurück. "Ja, sicher", beantwortete Kriechbaum die Frage, ob es Hütter nochmals schaffen werde.

Ebenfalls auf ihr Comeback hin arbeiten die Teamkolleginnen Anna Veith, Katharina Gallhuber, Stephanie Brunner, Christine Scheyer sowie Elisabeth Kappaurer und Sabrina Maier, die im vergangenen halben Jahr Verletzungen erlitten hatten. Rosina Schneeberger ist bereits wieder in Rennen angetreten.

Sollten sich Synergien ergeben, sei es durchaus möglich, dass man wieder eine vorübergehende "Back to Race"-Gruppe machen werde, sagte Kriechbaum, denn bei einigen Athletinnen seien die Verletzungen ähnlich. "Da ist es möglich, dass man versucht, einen gemeinsamen Aufbau zu machen und gemeinsame Konditrainings. Das hat sich schon mal bewährt." Die normale Vorgehensweise sei aber, dass die Athletinnen ihre Rückführungs-Programme innerhalb der Trainingsgruppe machen, auch ein individuelles Programm sei möglich.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 14. März 2019 - 16:54 Uhr
Mehr Ski Alpin

Schmidhofer fuhr bei ersten Speedski-Versuchen "150 - 160 km/h"

SOLDEU. Nicole Schmidhofer hat am Montag in Andorra erste Speedski-Erfahrungen gesammelt.

Hirscher wird "Lebensentscheidung" aus Bauch heraus treffen

WIEN. Ski-Star Marcel Hirscher bekräftigte am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Wien sein Vorhaben, ...

Shiffrin ist die Preisgeld-Königin

SOLDEU. Die 17-fache Saisonsiegerin Mikaela Shiffrin hat im Ski-Weltcup 2018/19 mit umgerechnet 780.269,98 ...

max.center-Welscup: Skiklub stellt beide Einzelsieger, verliert aber Teamwertung

WELS. Evelyn Scharinger und Johannes Gassner gewinnen Titel mit Bestzeiten am letzten Renntag

Ennstalcup: Die beiden Gesamtsieger waren auch im Slalom nicht zu schlagen

HINTERSTODER. Kaiser hielt dem Angriff der Konkurrenz stand, Lumplecker stand vorzeitig als Sieger fest.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS