WM 2018

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Samuel Umtitis Kopfball traf ins belgische Tor Bild: (AFP)

Frankreich nach 1:0 gegen Belgien erster Finalist

ST. PETERSBURG. Voilà! Frankreich steht zum dritten Mal nach 1998 (Titel) und 2006 in einem Fußball-WM-Endspiel.

Von nachrichten.at/alex, 10. Juli 2018 - 21:57 Uhr

Die Equipe tricolore gewann am Dienstag das Nachbarschaftsduell mit Brasilien-Bezwinger Belgien 1:0 (0:0) und wartet jetzt auf den Sieger des heutigen zweiten Semifinales zwischen Kroatien und England (mehr dazu hier). Mann des Abends war Goldtorschütze Samuel Umtiti (51.).

Beide Trainer hatten vor den Augen von Mick Jagger ("The Rolling Stones") mit jeweils einer Ausnahme auf die im Viertelfinale erfolgreichen Startformationen vertraut. Belgiens Roberto Martinez ersetzte rechts im Mittelfeld Neymars "Kettenhund" Thomas Meunier wegen einer Gelbsperre durch Mousa Dembélé, Frankreichs Didier Deschamps holte Blaise Matuidi in der linken Offensive anstelle von Corentin Tolisso zurück in die Elf. Der Start war verhalten, das Niveau nicht überragend, aber ganz ordentlich.

Man muss bedenken: Es stand unglaublich viel auf dem Spiel in St. Petersburg, wo nach gut einer Viertelstunde "Russia, Russia"-Rufe die Sprechgesänge der angereisten Schlachtenbummler übertönten. Aber das war kein Dauerzustand, weil doch ein bisschen was los war auf dem grünen Rasen. Belgien trat zweimal durch Chelsea-Star Eden Hazard gefährlich in Erscheinung (15., 19.), Verteidiger Toby Alderweireld fand mit seinem Drehschuss in Goalie Hugo Lloris seinen Meister (21.).

Eine relativ faire Angelegenheit

Das war ein Weckruf für die Franzosen, denen das Finish der ersten Hälfte gehörte. Benjamin Pavard, eine der Entdeckungen dieses Turniers, scheiterte aus aussichtsreicher Position am rechten Bein von Torhüter Thibaut Courtois (39.).

Trotzdem: Von richtigen Sturm- und Drangperioden konnte keine Rede sein, weil sich beide Teams der hohen Qualität des Gegners im Umschaltspiel bewusst waren. Niemand wollte dieses 74. "Derby", das relativ fair geführt wurde und 62 Minuten lang ohne gelbe Karten auskam, mit einem Fehler in eine negative Richtung lenken.

Doch es passierte. Nach einer Griezmann-Ecke verlor Manchester Uniteds "Wuschelkopf" Marouane Fellaini den kleineren FC-Barcelona-Verteidiger Samuel Umtiti aus den Augen – Kopfball, 1:0 für Frankreich (51.).

Die Führung spielte "Les Bleus" in die Karten, der Konter ist ihre Spezialität. Vor allem über den pfeilschnellen Kylian Mbappé, der das eine oder andere Gustostückerl auspackte. Belgien suchte indes Antworten. Dries Mertens etwa kam ins Spiel (60.), der erhoffte Erfolg blieb aus. Auch deshalb, weil Fellaini die Möglichkeit ausließ, seinen Schnitzer auszubessern. Ein Kopfball des zentralen Mittelfeldspielers landete nur haarscharf neben dem Gehäuse (65.). Glücklos war auch Axel Witsel, der mit einem satten Distanzschuss Lloris prüfte (81.).

Frankreichs offene Rechnung

Aus und vorbei. Das beste WM-Resultat in der Geschichte der "Roten Teufel" ist aber immer noch möglich. 1986 waren ihre Vorgänger in Mexiko Vierte, am Samstag (16 Uhr) steigt – wieder in St. Petersburg – das Match um Platz drei, das eigentlich keiner braucht.

Hazard, Lukaku, De Bruyne & Co. wollten am Sonntag (17 Uhr) in Moskau sein. Beim großen Finale, das nun ein Fall für Vize-Europameister Frankreich sein wird. Deschamps und seine Schützlinge, die vor zwei Jahren in Saint-Denis Portugal 0:1 unterlagen, möchten nicht nur "Kronprinzen" sein, sondern Könige. (alex)

Was das Netz über den Finaleinzug der Franzosen denkt, lesen Sie hier.

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