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Fußball Österreich

Ismael: "Es geht gleich von null auf hundert"

Von Günther Mayrhofer  08. Februar 2020 00:04 Uhr

Ismael: "Es geht gleich von null auf hundert"
Thomas Gebauer steht vor seinem zweiten Pflichtspiel für den LASK.

LINZ. ÖFB-Cup: Im Viertelfinale gegen Sturm dürfte heute Gebauer im LASK-Tor stehen.

Flutlicht, Stimmung, Cup – es ist alles angerichtet für ein Fußball-Fest heute im Linzer Stadion, wenn der LASK im Viertelfinale Sturm Graz empfängt (18 Uhr). „Das Leben hat wieder einen Sinn“, sagte LASK-Trainer Valerien Ismael augenzwinkernd über das erste Spiel des neuen Jahres. „Es geht gleich von null auf hundert.“

Das gilt besonders für LASK-Ersatztorhüter Thomas Gebauer: Der 37-Jährige erfährt erst kurz vor dem Anpfiff, ob er für den an der Rippe verletzten Alexander Schlager einspringen muss. Dazu dauerte für Gebauer die Pause seit seinem bisher letzten Spiel nicht 55 Tage wie für die meisten seiner Kollegen, sondern 265: Bei seinem einzigen Einsatz im LASK-Dress hielt er am 19. Mai gegen St. Pölten (1:0) ganz stark und ließ sich von den Beschimpfungen einiger Fans wegen seiner Ried-Vergangenheit nicht aus der Ruhe bringen.

Gestern sah es so aus, als würde der Routinier nach eineinhalb Jahren beim LASK seine Heimpremiere geben. Ismael hoffte bei Schlager noch auf einen Heilungsfortschritt über Nacht. „Wir müssen aber auch im Hinblick auf die folgenden Spiele abwägen, ob es sinnvoll ist, ein Risiko einzugehen.“ Am kommenden Freitag steigt in Salzburg das Spitzenduell in der Bundesliga, sechs Tage später gastiert der LASK in der Europa League in Alkmaar. Am Ende werde Schlager entscheiden, ob er sich fit genug fühlt. Petar Filipovic und Markus Wostry fallen sicher aus.

„Andere Ausgangslage“

Beim 3:3 in der jüngsten Begegnung zum Herbst-Abschluss in der Raiffeisen-Arena hat der LASK erfahren, wie gefährlich Sturm sein kann. „Aber es ist eine andere Ausgangslage“, sagte Ismael. „Da hatten wir 30 Pflichtspiele in den Beinen. Jetzt sind die Batterien aufgeladen.“ Dazu wird diesmal im Linzer Stadion gespielt, was laut Verteidiger Reinhold Ranftl ein Vorteil sein kann: „Auswärts tun wir uns gegen Sturm leichter, daheim schwer. Deswegen ist es vielleicht gut, dass wir auf der Gugl spielen, da ist der Platz größer.“ Eng wird es hingegen, weil gleichzeitig das Gugl-Indoor-Leichtathletikmeeting in der Tips-Arena ausgetragen wird. Dazu ist ab 16.15 Uhr die Zufahrtsstraße gesperrt, weil die Sturm-Fans vom Linzer Hauptplatz zum Stadion marschieren.

Ein Zweitligist steht bereits im Halbfinale: Innsbruck gewann in St. Pölten nach Elfmeterschießen.

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