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Theater Hausruck zieht in Polstermöbelfabrik

ATTNANG-PUCHHEIM. Das Theater Hausruck macht in dieser Spielsaison die aktuelle Wirtschaftskrise zum Thema und bespielt die Werkshallen der insolventen Firma HASAG in Attnang-Puchheim.

Theater Hausruck zieht in Polstermöbelfabrik

Insolvente Polstermöbelfabrik HASAG als Großbühne Bild: gh

Dieser Tage ging ein alter Lkw des insolventen Attnanger Polstermöbelherstellers HASAG in den Besitz des Hausruck Theaters über. Der Lastwagen wird in diesem Sommer als mobiles Kartenbüro, als Übertragungswagen, als Informationsplattform und rollende Skulptur in der Region unterwegs sein und daran erinnern, was es für Menschen bedeutet, wenn ein Betrieb zusperrt.

Das Theaterexperiment, das Chris Müller und Georg Schmiedleitner, die beiden Macher des Ensembles, in diesem Jahr planen, widmet sich der Wirtschaftskrise. Nach der Thematisierung der Bürgerkriegsgeschehen im Kohlerevier, der NS-Aktivitäten in Zipf und der versuchten Abschiebung der Familie Zogaj aus Frankenburg widmet sich das Ensemble heuer dem wirtschaftlichen Niedergang und hat dafür ein dramatisches lokales Beispiel gefunden: den Polstermöbelhersteller HASAG, der vor einem Jahr Konkurs anmeldete.

„AT“ heißt die künstlerische Kampagne, und sie wird im März mit überraschenden Auftritten und Diskussionen im öffentlichen Raum eingeleitet. Mit einem Endspiel-Theater („Ein Tanz ins Grauen von Morgen“), dessen Autoren noch offen sind, soll ab Juli in der ehemaligen Attnanger Polstermöbelfabrik die Kapitalismus- und Weltwirtschaftskritik auf der Bühne fortgesetzt werden. Geplant ist laut Theater Hausruck ein „Abgesang und Totentanz rund ums Geld.“ (ebra)

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Artikel 17. Februar 2010 - 00:04 Uhr
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