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Mühlviertel

Könige der Sprungschanze: Bestzeit für Feuerwehr Hinterschiffl in Bischofshofen

26. August 2019 12:14 Uhr

Red Bull 400
Voller Einsatz unterhalb des Schanzentischs.

JULBACH. Beim Staffellauf auf die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen war die Feuerwehr Hinterschiffl heuer nicht zu schlagen.

Wenn am Dreikönigstag die Skispringer über die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen gleiten, werden sie von zehntausenden Fans bejubelt. Den umgekehrten Weg schlugen am Samstag 1800 Athleten aus 23 Nationen beim „Red Bull 400“ ein: Dabei ging es vom Auslauf bis ganz nach oben um die schnellste Zeit. Länge der Strecke: 400 Meter. Höhendifferenz: 140 Meter. Geländeneigung: Bis zu 37 Grad.

Neben den Einzelbewerben für Bergläufer zogen dabei einmal mehr die Feuerwehr-Staffelläufe die Fans in ihren Bann. 120 Vierer-Teams ritterten dabei um die Tagesbestzeit. Sieger: Die Feuerwehr Hinterschiffl (Gde. Julbach). Das Team mit Raphael Grimps, Mario Moser, Niklas Ecker und Hannes Pühringer bezwang im Finale die Schanze in einer Zeit von 2:13 Minuten. Den Sieg eroberte Schlussläufer Pühringer erst auf den letzten Metern. „Das Rennen wurde auf den letzten vier Metern entschieden. Da konnte ich meinen bis dahin führenden Konkurrenten der FF Unterstetten gerade noch abfangen.“ Mit drei Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten überquerte Pühringer letztendlich die Ziellinie.

Für die Feuerwehr aus dem Bezirk Rohrbach ging mit dem Sieg ein Traum in Erfüllung. Pühringer: „Wir waren in den vergangenen Jahren mit zwei vierten und einem fünften Rang immer knapp dran. Dass uns heuer der Sieg gelungen ist, ist einfach großartig.“ Die Freude war umso größer, da auch das Hinterschiffler Mixed-Team mit Vera Pröll, Sarah Schaubmeier sowie Patrick und Markus Holnsteiner mit dem dritten Platz auf das Siegerpodest stürmte.

Was den Staffelbewerb beim „Red Bull 400“ besonders spektakulär macht, ist die Tatsache, dass dabei 30 Teams gleichzeitig die Schanze hinauf eilen. „Da wird bei den Übergaben natürlich um die besten Positionen gerittert. Aber es ist alles extrem fair“, beschreibt Hanes Pühringer den Bewerb. Über den Schanzentisch geht es per Leiter. Etwa 15 Meter danach wartet die letzte Wechselzone.

Vorbereitet haben sich die Feuerwehr-Sportler aus dem Mühlviertel auf den Schanzen-Bewerb mit Krafttraining für die Oberschenkel und Bergläufen in ihrer Heimat. Pühringer: „Wir sind auch mehrere Male den Aussichtsturm bei uns daheim nach oben gelaufen und sind dabei echt an unsere Grenzen gegangen.“ Ein Einsatz, der sich am Samstag bezahlt gemacht hat.

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