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Rohrbacher Spital wird aufgerüstet

ROHRBACH-BERG. Einigung über Anschaffung eines MRT-Gerätes für das LKH Rohrbach.

Einigung für MRT Gerät LKH Rohrbach

Gespag-Vorstand Harald Geck, Kaufmännischer Direktor Leopold Preining, gespag-Vorstandssprecher Karl Lehner, Landesrätin Christine Haberlander, Matthias Stöger (Abteilungsleiter Abteilung Gesundheit, Land OÖ) und Primar Peter Stumpner. Bild: Land Oberösterreich

Eine der wichtigsten gesundheitspolitischen Forderungen aus dem Bezirk Rohrbach wird nun Realität: Das LKH Rohrbach wird mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) – einem 1,5 Tesla-Gerät - ausgestattet. Dieser Beschluss ist am Freitag bei der Bundeszielsteuerungskommission in Wien im Zuge des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG) gefallen.

„Ich will, dass die die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher rasch und in ihrer Nähe medizinische Spitzenleistungen in Anspruch nehmen können. Die zwei neuen MR-Geräte für Vöcklabruck und Rohrbach sind eine bedeutende Weiterentwicklung in der regionalen Gesundheitsversorgung", wird Landeshauptmann Thomas Stelzer in einer Pressemitteilung des Landes zitiert. Für Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander ist diese Einigung ein Bekenntnis zu einer wohnortnahen, hochqualitativen medizinischen Versorgung in den Regionen. Auch der Vorstandssprecher der gespag, Karl Lehner, zeigte sich am Freitag über die Zusage für das MR-Gerät erfreut: „Diese Entscheidung in der Bundeszielsteuerungskommission gibt uns die Möglichkeit, unseren regionalen Versorgungsauftrag noch besser zu erfüllen und damit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu optimieren.“

Mit dem geplanten Gerät für Rohrbach sind alle Untersuchungen möglich. Es gilt als das „Allroundmodell“ unter den MRTs. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von „der Locke bis zur Socke“ - ermöglicht also Untersuchungen von Schlaganfallpatient/innen, eine gezielte Schädeldiagnostik bis hin zu Untersuchungen des Sprunggelenks und des Vorfußes. Damit erhält das Krankenhaus Rohrbach das erste MRT im Mühlviertel. „Durch die Anschaffung eines MRT in Rohrbach verringern sich die Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten und sie müssen für die Untersuchungen auch nicht mehr den Weg nach Linz auf sich nehmen“, so Haberlander. Im Rohrbacher Spital werden jährlich rund 12.000 stationäre und über 85.000 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt.

Das MRT-Gerät soll nach Abschluss der Genehmigungs- und Beschaffungsverfahren sowie der notwendigen Umbaumaßnahmen Anfang des Jahres 2019 seinen Betrieb im LKH Rohrbach aufnehmen.

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Artikel nachrichten.at 30. Juni 2017 - 15:14 Uhr
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