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Oberösterreich

Lkw-Kollision: 20 Kilometer Stau auf A1

ASTEN. Stundenlange Sperre nach Unfall bei Abfahrt Enns-West, zwei Menschen wurden verletzt.

Lkw-Kollision: 20 Kilometer Stau auf A1

Der umgestürzte Lkw hatte Tausende Rollen Klopapier geladen. Bild: kerschi

Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag kurz vor 12.40 Uhr auf der Westautobahn (A1) bei Asten (nachrichten.at berichtete). Ein rumänischer Lkw-Fahrer wollte mit seinem mit Klopapier vollbeladenen Sattelschlepper bei der Ausfahrt Enns-West auf die B309 in Richtung Steyr abfahren und geriet dabei ins Schleudern. Von hinten näherte sich ein ungarischer Lkw-Lenker. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und krachte mit der rechten vorderen Seite der Fahrerkabine gegen den anderen Laster.

Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte der außer Kontrolle geratene Sattelschlepper des Rumänen mit den Leitplanken und stürzte direkt bei der Abfahrt Enns-West um. Der Lkw kam quer über mehrere Fahrstreifen zum Liegen. Dabei rissen der Dieseltank sowie die Abdeckplane des Lasters, und zahlreiche Packungen mit Klopapier kullerten auf die Fahrbahn.

> Video: Verkehrschaos nach LKW-Unfall

"Als wir am Unfallort eintrafen, stand der Lkw-Fahrer des umgestürzten Sattelschleppers aufrecht in der Fahrerkabine und konnte nicht hinaus. Wir haben den verletzten Lenker mit einer Steckleiter über die Beifahrertür gerettet", sagte Einsatzleiter Clemens Bayer von der Feuerwehr Asten im OÖN-Gespräch. Insgesamt waren fünf Menschen in den Unfall verwickelt. Das Rote Kreuz brachte die zwei leicht verletzten Lkw-Lenker ins Unfallkrankenhaus Linz. Dahinter fahrende Pkw wurden leicht beschädigt, die drei Insassen blieben aber unverletzt und konnten nach der Zeugenbefragung ihre Fahrt fortsetzen. "So einen Unfall gibt es nicht alle Tage, das ist echt eine Seltenheit", sagte Einsatzleiter Bayer.

Die A1 war in Fahrtrichtung Wien rund fünf Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich etwa 20 Kilometer zurück und wurde bei der Ausfahrt Asten-St. Florian abgeleitet. "Dadurch staute es sich im Landesstraßennetz gehörig, alle Ausweichstrecken waren verstopft. Ich bin selbst zweieinhalb Stunden im Stau gestanden", sagte Christoph Pollinger, Sprecher der Asfinag.

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Artikel Erik Famler 16. März 2019 - 00:04 Uhr
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