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Der Linzer Freundeskreis lebt wieder seinen Hang zu spannender Musik aus

LINZ. "The Tribute" spielen heute Gabriel, Collins und Genesis im Linzer Posthof.

Der Linzer Freundeskreis lebt wieder seinen Hang zu spannender Musik aus

"The Tribute": Gerald Landschützer, Richard Koch, Diana Jirkuff, Wolfgang Bruendlinger, Andie Gabauer, Christian Lettner, Christian Enzenhofer, Christian Einheller und Mandi Puchner (v. l.) Bild: Claudia Erblehner

Sie sind alle Musiker, die in den 1980er-Jahren in Linz angefangen haben. Folglich kennen sie sich sehr lange, kommen gut miteinander aus, sind befreundet und bekannt in der Stadt.

Ihre Chemie stimmt. Das spürt man besonders dann, wenn sie auf der Bühne stehen. So wie heute Abend im Linzer Posthof, wo sich "The Tribute", angeführt von ihren Sängern Andie Gabauer, Diana Jirkuff und Richard Koch der Musik von Genesis mit ihren Masterminds Peter Gabriel und Phil Collins widmen wird.

Begonnen hat alles mit dem Wunsch nach einem schönen gemeinsamen Abend mit der Musik, "auf die wir stehen", wie es Gitarrist Wolfgang Bruendlinger formuliert. Für ihn war "The Tribute" vom ersten Moment an "cool und lässig". Gleichzeitig sieht Bruendlinger damit die Tradition des früh verstorbenen Reinhold "Hooch" Huemer gepflegt, der sich mit seiner "Hooch Gang" immer wieder erfolgreich der Musik seiner Helden wie Frank Zappa angenommen hatte.

"Ein Happening"

Der Freundeskreis, der sich als "The Tribute" nach Pink Floyd und David Bowie nun heute Abend der Musik von Genesis musikalisch wie visuell annähert, ist gewachsen. "Das ist schon ein Stück weit eine Geschichte lokaler Musiker", ist sich Christian Enzenhofer sicher. Ein wenig Loyalität ist für Richard Koch schon dabei. Manche würden kommen, weil sie den Protagonisten vertrauen würden, ohne vielleicht genau zu wissen, was sie musikalisch erwartet. "Sie vertrauen uns", so Koch. Sie trauen dem, was Bruendlinger "ein Happening" nennt, dessen Reiz auch in der Einmaligkeit begründet liegt.

Warum die Wahl auf Genesis, Peter Gabriel und Phil Collins fiel, hat neben der notwendigen Voraussetzung, musikalisch "spannend" sein zu müssen, auch mit dem gesteigerten Interesse der Beteiligen daran zu tun.

"Jeder hat einen anderen Zugang zu der Musik, was das Ganze wiederum noch spannender macht", sagt Bruendlinger. So soll es heute wieder ein "Stimmungsabend" werden, bei dem die Zuhörer und Zuseher Erinnerungen auffrischen oder etwas Neues über die Musik von "damals" lernen können. Und auf der Bühne werden sie wieder Spaß haben. Weil es ein Genuss ist, gemeinsam Musik zu machen.

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Artikel Reinhold Gruber 26. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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