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Oberösterreich

Frau stürzte nach Gedenkmesse am Traunstein ab

Von nachrichten.at   05. September 2021 16:12 Uhr

Traunsteinmesse
Alljährlich findet am Gipfel des Traunsteins eine Messe statt, um den toten Alpinisten zu Gedenken. (Archivbild)

GMUNDEN. Beim Abstieg vom Traunstein rutschte eine Frau aus dem Salzkammergut nur wenige Minuten nach der Gmundner-Hütte aus.

142 Alpinisten sind in den vergangenen 130 Jahren am Traunstein in den Tod gestürzt. Ihnen zu Ehren findet Jahr für Jahr eine Bergmesse unter dem zwölf Meter Hohen Gipfelkreuz hoch über dem Traunsee statt. So auch diesen Sonntag, als an die hundert Menschen in 1691 Metern Seehöhe zusammenkamen, um mit Pater Tassilo vom Stift Kremsmünster, dem Musikverein Kirchham und Vertretern der Bergrettung den Opfern zu gedenken. 

Beim Abstieg ausgerutscht

Für eine Alpinistin, die ihre Freundin zu der Messe begleitet hatte, endete der Abstieg im Spital. Die 73-Jährige rutschte nur wenige Meter nach der Gmundner-Hütte, wo sie zuvor mit ihrer Bergkameradin gerastet hatte, auf dem glatten Fels aus und stürzte einige Meter in eine Wiese. Mehrere Mitglieder der Bergrettung, die die Messe ebenfalls besucht hatten, waren binnen weniger Minuten zur Stelle und leisteten der Verletzten Erste Hilfe. 

Die Pensionistin wurde zur nahegelegenen Hütte zurückgetragen und dann vom Team des Notarzthubschraubers in das Salzkammergut-Klinikum Gmunden gebracht. Ersten Informationen zufolge dürfte sie Kopfverletzungen und Prellungen erlitten haben. 

Erst am Mittwoch musste – wie berichtet – der Notarzthubschrauber den Traunstein anfliegen, weil sich ein 39-Jähriger auf dem unmarkierten Ostgrat verstiegen hatte und nicht mehr weiter konnte. Die Besatzung konnte den Alpinisten aber schnell lokalisieren und brachte ihn unverletzt zurück auf sicheren Talboden.

Zwei Einsätze am Samstag

Gleich zwei Mal standen, wie berichtet, Rettungshelikopter tags zuvor in Oberösterreichs Bergen im Einsatz. Am Intersport-Klettersteig auf den Donnerkogel hatten einen 41-jährigen Salzburger schon bei der ersten Schlüsselstelle die Kräfte verlassen. Am Krippenstein hatte sich eine 29-jährige Polin als ihren allerersten Klettersteig die mit "E – extrem schwierig" bewertete Nordwand ausgesucht. Sie stürzte mehrmals ins Klettersteigset und erlitt schlussendlich eine Panikattacke. 

 

 

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