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Oberösterreich

Elisabeth Gierlinger: „Ein gutes Miteinander für alle“

Von Valentin Bayer   22. Juli 2019 00:04 Uhr

Elisabeth Gierlinger, die neue Integrationsbeauftragte von Oberösterreich

Die neue Integrationsbeauftragte des Landes heißt Elisabeth Gierlinger.

Als Elisabeth Gierlinger vor zwölf Jahren nach der Karenz von der Abteilung Verkehrsplanung in die Integrationsstelle des Landes wechselte, fühlte sie sich sofort wie zu Hause. Schon 2017 ging ihre Vorgängerin überraschend in Pension. Nach längerer „interimistischer“ Leitung steht die 50-jährige Altenbergerin nun als Integrationsbeauftragte für Oberösterreich der Stelle auch offiziell vor.

In dieser Rolle koordiniert sie die Integrationsarbeit im ganzen Bundesland. Die Integrationsstelle organisiert zum Beispiel Runde Tische in Gemeinden, bei denen verschiedene Parteien Probleme in der Integration herausarbeiten und gemeinsam Lösungen erarbeiten.

„Integration ist dann gelungen, wenn für alle ein gutes Miteinander, manchmal auch Nebeneinander möglich ist“, sagt Gierlinger. Dazu müsse die Gesellschaft offen sein und Chancen für Geflüchtete schaffen, diese wiederum müssten diese Gelegenheiten aber auch ergreifen.

Darüber hinaus zähle für Geflüchtete vor allem eines: „Bildung, Bildung, Bildung.“ Gierlinger sieht darin eine Grundvoraussetzung für Integration. „Das gibt den Menschen eine Möglichkeit, selbstständig zu werden und auf eigenen Beinen zu stehen.“

Gierlingers Quelle der Motivation für ihre Arbeit ist die Liebe zu fremden Kulturen und Menschen. Schon in ihrer Jugend verfeinerte sie auf ausgedehnten Reisen und im Auslandssemester ihre Fremdsprachenkenntnisse. Heute spricht sie Französisch, Englisch und Spanisch.

Bei ihren Reisen verzichtet sie aber aus Gründen des Umweltschutzes nach Möglichkeit auf Flugreisen. Denn auch privat engagiert sich Gierlinger: Sie steht den Grünen im Gemeinderat in ihrem Geburtsort Altenberg vor. „Es ist wichtig, dass Frauen in unserer männerdominierten Gemeindepolitik mitmischen“, sagt sie.

Entspannung findet Gierlinger in ihrem Biogarten, den sie sich mit ihrem Mann und ein paar Schildkröten teilt. „Bei der Bewegung in der Natur hole ich mir Kraft.“

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