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Oberösterreich

Linz-Fest: Ein Hoch auf die heimische Musik

16. Mai 2015 00:04 Uhr

Linz-Fest: Ein Hoch auf heimische Musik
Das Linz-Fest ist ein »Green Event«. Der Müll wird brav gesammelt.

LINZ. Eine Woche vor dem Song Contest in Wien widmet sich das Linz-Fest mit dem Motto "The Sound of Austria" (Die Klänge Österreichs) heimischen Musikern und holt den Nachwuchs auf die Bühne.

Gäste wie Jacoba Kriechmayr machen das Linz-Fest zu dem, was es ist: "Ich werde jeden Tag kommen. Vom Anfang bis zum Ende", sagt die 25-jährige Studentin. Besonders auf Nino aus Wien, der am Sonntag um 15 Uhr auftreten wird, wartet sie sehnsuchtsvoll. Das Linz-Fest ist aber nicht für studentisches Publikum ein Pflichttermin. Unter den Besuchern finden sich viele Familien und Pensionisten. Der Linzer Alexander Behawy ist mit seiner Frau und den drei Kindern gekommen. Für ihn ist klar: "Die Musikszene in Oberösterreich hat sich toll entwickelt. Zuhören lohnt sich auf jeden Fall."

"The Sound of Austria"

Eine Woche vor dem Song Contest in Wien widmet sich das Linz-Fest mit dem Motto "The Sound of Austria" (Die Klänge Österreichs) heimischen Musikern. "Die österreichischen Bands werden immer professioneller", sagt Festivalleiterin Kathrin Paulischin. So sehen das auch wohl die zigtausenden Besucher, die am Linz-Fest Festivalluft entlang der Donau schnuppern. Nicht zuletzt ist es wohl dem sensationellen Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest zu verdanken, dass Musik aus Österreich wieder verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Wolfgang Almer, Künstlerischer Leiter des Festivals, attestiert der österreichischen Musikszene neues Selbstvertrauen: "Die Bands versuchen nicht mehr dem internationalen Publikum zu gefallen und kommen gerade deswegen gut an." Gesungen wird meist auf Deutsch. Österreichische Themen rücken wieder in den Mittelpunkt. Almer: "Inzwischen gilt sogar in Berlin ein österreichischer Akzent als cool." Heuer ist des Festival größer als bisher. Auch unterhalb des Kunstmuseums Lentos wurde dieses Mal eine Bühne aufgebaut. Sie soll das musikalische Angebot vervollständigen. "Auf der Hauptbühne gibt es FM4-Musik. Im Musikpavillon geht es Richtung Ö1 und unterhalb des Lentos wird es richtig schräg", sagt Almer.

Wenn das Wetter mitspielt, werden bis zu 40.000 Besucher an diesem Wochenende erwartet. "Unser Anspruch ist, Kultur für alle zu bieten", sagt Paulischin. Bierzeltstimmung trifft hier auf Woodstock. Dieses Konzept bewährt sich seit vielen Jahren. (hip)

 

Heute öffnen um die 13 Uhr die Freiluft-Werkstätten des Kinderkulturzentrums ihre Tore. Ab 17 Uhr geht’s auf der FM4-Bühne mit Rapper Chakuza los. Ab 23 Uhr laden neun Locations zum Linzer Nightwalk. Mehr Informationen finden Sie unter linzfest.at

 

Linz-Fest: Österreichische Bands stehen auf der Bühne: Top oder Flop?

„Die österreichische Musik ist selbstbewusster geworden. Sie singen auf Deutsch über österreichische Themen.“ - Wolfgang Almer, Künstlerischer Leiter des Linz-Fests

„Die oberösterreichische Szene hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Zuhören lohnt sich." - Alexander Behawy, Besucher aus Linz

„Vor allem auf Nino aus Wien freue ich mich. Ich werde jeden Tag von Anfang bis Ende hier sein.“ - Jacoba Kriechmayr, Studentin aus Linz

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