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Oberösterreich

Hochwasser in Oberösterreich: Helfen wir unseren Landsleuten!

LINZ. Oberösterreich ist im Ausnahmezustand. Die OÖnachrichten starten wie beim großen Hochwasser im Jahre 2002 eine Hilfsaktion für die Opfer dieser Naturkatastrophe. Ab sofort ist bei der Sparkasse Oberösterreich ein Spendenkonto eingerichtet. Das Kennwort lautet „OÖN-Hochwasserhilfe“, Kontonummer 00000-005000, Bankleitzahl 20320.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner machte sich aus der Luft ein Bild von der Hochwassersituation entlang der Donau. Bild: Hermann Muhr

Schicken Sie uns auch Ihr Hochwasser-Foto an online@nachrichten.at

Info:

Die Oberösterreichischen Nachrichten haben, wie beim letzten großen Hochwasser im Jahr 2002, ein Spendenkonto für Opfer eingerichtet.

Die Kontodaten:
Sparkasse Oberösterreich
Kontonummer 00000-005000, BLZ 20320

IBAN: AT022032000000005000, BIC: ASPKAT2LXXX
K
ennwort lautet: „OÖN-Hochwasserhilfe“.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich werden unter www.land-oberoesterreich.gv.at/hydro regelmäßig Hochwasserberichte veröffentlicht. 

Die aktuellen Verkehrsmeldungen vom Liferadio finden Sie hier

Welche ÖBB-Bahnstrecken gesperrt bzw. frei sind, finden Sie hier.

Die aktuellen Pegelstände in Oberösterreich finden Sie hier!

Zur Infoseite der Hochwasser 2013 auf Facebook Die aktuelle Entwicklung und alle Messdaten finden Sie unter nachrichten.at/wetter oder auf der Website der ZAMG. Das Wetter beruhige sich derzeit. Bis Dienstag regnet es im Norden und Osten noch zeitweise. Die restliche Woche bringt dann keinen flächendeckenden Dauerregen.

Liveticker:

22:30 Uhr: Die nachrichten.at-Redakteure melden sich am Dienstagmorgen wieder mit den neuesten Informationen zum Hochwasser.

22:18 Uhr: Auch ein Video von OÖN-Mitarbeiter Martin Prinz wurde soeben hochgeladen. Seine Eindrücke von der Donaulände kann man ebenso wie 16 weitere Videos anschauen. Danke recht herzlich für die Einsendungen.

22:02 Uhr: Die Feuerwehr Wels-Land berichtet durchaus positiv: "Sämtliche Hochwasserschutzmaßnahmen und diverse Dämme haben ihre Wirkung nicht verfehlt – in Flußnähe situierte öffentliche Einrichtungen mussten nicht evakuiert werden." Dennoch standen den ganzen Tag über wieder zahlreiche Feuerwehren im Einsatz, um im Bezirk lokale Hochwasserlagen zu bekämpfen. Es galt wieder Keller auszupumpen und diverse Überflutungen und Vermurungen zu beseitigen.

21:38 Uhr: Ein Erdrutsch in Bad Goisern riss ein Traktorgespann mit sich. Teils unter den Schlammmassen begraben war der umgestürzte Traktor samt Hänger im steilen Gelände zum Stillstand gekommen. Für die FF Bad Goisern gestaltete sich die Bergung alles andere als einfach. Nur über einen rutschigen Wiesenweg und gesichert an einer weiteren Seilwinde gelangten die Kräfte mit dem geländegängigen Unimog zur Einsatzstelle. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeugs konnte sodann der Anhänger geborgen und zur Straße gebracht werden.

21:24 Uhr: Laut der aktuellen Pegelstände steigt nur noch die Donau in den Bereichen Linz, Mauthausen, Grein und Engelhartszell an. Alle übrigen Flüsse sinken schon leicht ab oder halten den Pegel. In Grein wurden 14 Meter gemessen, in Linz sind es 9,07 Meter.

21:01 Uhr: nachrichten.at-Leser Oliver Ganglbauer berichtet uns am Telefon von drastischen Entwicklungen im Raum Ottensheim und Goldwörth. In Ottensheim steht das Wasser bereits einen Meter über dem Rekordwert aus dem Jahr 2002. Der Ort Goldwörth ist nach Straßensperren gar nicht mehr vom Verkehr erreichbar. Danke für diese wertvollen Informationen. Ganglbauer stand am Montag von 6:15 bis 20:30 Uhr im Einsatz.

 

Hochwasser in Oberösterreich

20:29 Uhr: Bilder von Fotograf Wolfgang Luif erreichen die nachrichten.at-Redaktion. Er flog mit dem Hubschrauber, der von Gabriel Kasberger geflogen wurde, über die Krisen-Hotspots an der Donau.

19:37 Uhr: Immer wieder erreichen die nachrichten.at-Redaktion Bilder aus den überfluteten Gebieten. Jüngst kam eines aus Bayern dazu. Manfred Frisch stellte nachrichten.at dieses Bild vom Grenzübergang Achleiten zur Verfügung.

 

Hochwasser in Bayern

18:41 Uhr: OÖN-Redakteurin Renate Schiesser berichtet von Hamsterkäufen der Menschen in Hartkirchen:

 

An normalen Tagen schickt sie einiges an Brot zurück. Heute steht Maria Jellinger vor einem leeren Brotregal im Unimarkt in Hartkirchen, wo im Nachbarort Aschach an der Donau das Wasser bereits weit über den Marktplatz hinausschwappt. "Und wir backen schon den ganzen Tag, damit die Leute noch etwas bekommen", sagt die 52-jährige Verkäuferin. Unter anderem sind es die Feuerwehrleute, die seit gestern, Sonntag, in Aschach im Dauereinsatz sind und versorgt werden müssen.

Die Brotlieferung aus Linz ist heute schon ausgeblieben - und die Leute werden zusehends nervös. "Brot, Mehl, Zucker, Gebäck, Milch, teilweise auch Fleisch kaufen sie jetzt auf Vorrat für ein paar Tage - für den Fall, dass sie eingeschlossen sein sollten vom Wasser oder wir einen Lieferengpass haben sollten", so die Hartkirchnerin. Ihre eigene Tochter musste mit ihrem kleinen Kind die Wohnung in Aschach bereits verlassen und kommt jetzt abwechselnd bei Mutter und Schwiegermutter unter.

18:02 Uhr: In Linz scheint sich die Verkehrslage wieder etwas zu beruhigen, wie uns Polizeisprecher Adi Wöss soeben mitgeteilt hat.

17:48 Uhr: Noch immer schicken uns unsere Leser Fotos vom Hochwasser. Danke dafür - die nächste Ladung an Bildern wird bereits hochgeladen.

17:26 Uhr: Leonhard Küllinger schreibt soeben in einer Aussendung, dass das Europagymnasium nach Anweisungen der Bezirkshauptmannschaft Perg am Dienstag geschlossen bleibt. Heute war normaler Schulbetrieb. Weitere Infos für Eltern und Schüler folgen morgen auf der Schul-Website unter www.eurogym.info.

17:20 Uhr: Um die angespannte Verkehrssituation im Feierabendverkehr zu entlasten, wurde die Voest-Brücke auf der A7-Mühlkreisautobahn seitens der Stadt Linz im Zuge der Sperre der Eisenbahnbrücke als Umleitungsstrecke verordnet. Die Voestbrücke kann daher vorübergehend vignettenfrei genutzt werden. "Durch diese Maßnahme erhoffen wir uns eine bessere Verteilung der Verkehrsströme", so Landeshauptmann Pühringer.

17:08 Uhr: Wie die Feuerwehr in Aschach berichtet, ist in den letzten Stunden ist der Donaupegel in Aschach kontinuierlich weiter gestiegen. Die Einsatzkräfte der eingesetzten Feuerwehren können derzeit nur weiter Sandsäcke füllen und gemeinsam mit Tauchpumpen versuchen, die Schäden zu minimieren. Bis jetzt wurden bereits rund 5000 Sandsäcke mit mehr als 80 Tonnen Sand gefüllt. Eine Besserung der Lage ist noch nicht in Sicht.

16:50 Uhr: Die Pegelstände in Schärding sehen derzeit stabil aus - ebenso in Mauthausen und Schwertberg. Der Wasserspiegel sinkt bereits in Steyr und Gmunden. Die Donau steigt derzeit aber noch immer in Linz und Grein.

16:28 Uhr: Adi Wöss von der Polizei bestätigt, dass der Verkehr in der Innenstadt total zusammengebrochen ist. Seinem Überblick zufolge ist nach wie vor die Eisenbahnbrücke und die Steyregger Brücke in Richtung Steyregg gesperrt. Ansonsten gibt es keine Sperren. Grund für den Stau sind aber Falschmeldungen über Brückensperren auf Facebook. "Viele Anrufe von besorgten Pendlern haben uns erreicht. Alle haben den Falschmeldungen geglaubt und stehen jetzt im Stau", beschreibt Wöss die Situation.

16:05 Uhr: Der Abendverkehr legt die Linzer Innenstadt lahm. Wie nachrichten.at-Redakteur Carsten Hebestreit berichtet, stehen hunderte Autos in der Innenstadt im Stau. Betroffen sind neben der Walterstraße ersten Informationen zufolge auch die Hafenstraße, die Industriezeile und die Prinz-Eugen-Straße. Weitere Informationen folgen.

15:45 Uhr: Die Hochwassersituation soll sich erst Dienstagnachmittag entspannen. Dies teilt der Hydrografische Dienst des Landes Oberösterreich mit. Die aktuellen Pegelstände (Vergleichszeitraum Montagvormittag bis Montagnachmittag - 15 Uhr):
Schärding von 10,20 auf 10,56 Meter
Linz von 8,55 auf 8,77 Meter
Mauthausen von 8,40 auf 8,44 Meter
Grein von 13,19 auf 13,72 Meter

15:34 Uhr: Die Feuerwehr in Urfahr informiert über die Lage im Bezirk Urfahr-Umgebung. Die Gemeinden Feldkirchen, Goldwörth, Ottensheim, Puchenau und Steyregg sind am stärksten vom derzeitigen Hochwasser betroffen. In diesen Gemeinden stehen 30 Feuerwehren des Bezirkes im Hochwassereinsatz.

In der Gemeinde Walding wurden heute bereits über 1200 Ferkel und Zuchtschweine durch Arbeitsboote der Feuerwehr gerettet. Große Schwierigkeiten bereitet derzeit die Rettung von drei vom Wasser eingeschlossenen Pferden in der komplett überfluteten Ortschaft Hagenau, Gemeinde Goldwörth.

15:30 Uhr: Die ÖBB berichten in einer Aussendung, dass die Verbindung Innsbruck-Kufstein-München wieder hergestellt ist und ab 17 Uhr auch Shuttlebusse zwischen Kufstein und Salzburg fahren werden.

15:24 Uhr: In Aschach spitzt sich die Situation weiter zu. Der Obere Markt ist schon seit gestern unpassierbar. In den vergangenen Stunden ist das Wasser rasant gestiegen. Mittlerweile hat es bereits Teile der Abelstrasse erreicht. Rund 70 Feuerwehrleute sind im Einsatz und versuchen, das Wasser aufzuhalten...

15:12 Uhr: Die voest Linz hat am frühen Nachmittag die Lehrlinge nach Hause geschickt. Ansonsten laufe alles geregelt, hieß es auf nachrichten.at-Anfrage. Hochwasserprobleme bestünden nicht.

15:09 Uhr: Mit einem Soforthilfe-Programm sowohl für betroffene Unternehmen als auch für Sportvereine reagierte Wirtschafts- und Sportlandesrat Michael Strugl auf die Hochwasser-Katastrophe. "Das volle Ausmaß der Schäden ist noch absehbar, aber von einzelnen Betrieben, aber auch Sportanlagen ist bereits bekannt, dass sie schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden."

15.05 Uhr: Nach der HTL in Linz haben sich im Laufe des Tages noch viele weitere Schulen in Oberösterreich entschlossen, die Schüler nach Hause zu schicken. Allein sieben Volksschulen im Bezirk Urfahr und neun Volksschulen im Bezirk Gmunden sind geschlossen, außerdem drei Volksschulen in Steyr, die Volksschulen Mitterkirchen, Mauthausen und Langenstein und Reichenstein (Freistadt). Die Margarethenschule in Linz musste sogar evakuiert werden. HTLs in Hallstatt, Perg, Linz, HAKs in Schärding, Braunau, Bad Ischl und die Tourismusschulen Bad Ischl wurden geschlossen. Betroffen sind auch HBLAs in Linz und Ebensee sowie Haupstschulen in Bezirk Gmunden und Linz-Land.

14:51 Uhr: Was tun, wenn das eigene Auto zuviel Wasser abbekommen hat?  "Wenn der Motorraum eines Autos unter Wasser war, muss aus Sicherheitsgründen eine Abschleppung erfolgen“, hält ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl fest. „Wenn sich Wasser im Zylinder befindet kann bei einem Startversuch der sogenannte Wasserschlag auftreten, ein Motorschaden kann die Folge sein.“ 

14:42 Uhr: Wegen des Hochwassers müssen die Stadtwerke Passau die Trinkwasserversorgung einstellen. Es drohe eine Verunreinigung der Trinkwasserbrunnen, das teilte der Krisenstab in der bayerischen Stadt soeben mit.

14:38 Uhr: Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung kennt keine Grenzen. Ein gutes Beispiel: Unsere Leserin Adriana Rothauer-Kleeberger hat die Facebook-Seite "Hochwasserhilfe Schärding" gegründet, die innerhalb der ersten Stunde bereits über 300 "Likes" bekommen hat. Die ersten Schlafplätze für die evakuierte Bevölkerung wurden bereits organisiert.

14:29 Uhr: In Schärding, das in Oberösterreich vorerst am stärksten betroffen ist, musste bereits ein Flutopfer reanimiert werden.

14:25 Uhr: "Die Prognose war falsch", sagte der oberösterreichische LH Josef Pühringer (V) bezüglich der Hochwasser-Voraussagen nach der ersten Sitzung des Landeskrisenkoordinationsgremiums in einer Pressekonferenz am Montag in Linz.  "Alle Rückhaltebecken haben sehr gut angesprochen", sagte Anschober. Gleichzeitig kündigte er für die kommenden Stunden ein Zittern angesichts der Brennpunkte - Grein (Bezirk Perg), das Innere Salzkammergut und Schärding - an. In der Stadt am Inn sei man bei der Dammhöhe an Grenzen gestoßen, bis 2016 müssten aber mit Unterstützung des Bundes weitere Teile geschützt werden.

Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (S) riet, nur jene Fahrten durchzuführen, "die unbedingt notwendig sind".

14:19 Uhr: Das Hochwasser hat auch die Stromproduktion in den Donaukraftwerken getroffen, die Erzeugung sei stark eingeschränkt, heißt es aus dem Verbund.

14:09 Uhr: Krisenstab bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau: Die "alte Brücke" zwischen Braunau und Simbach wurde gesperrt, auch die "alte Brücke" zwischen Ach und Burghausen. Beide Brücken sind auch für Fußgänger gesperrt. Auch die Eisenbahnbrücke ist nicht mehr befahrbar.

14:04 Uhr: Die Linzer Altstadt ist gerettet... 

 

(Foto: Infoseite Hochwasser Österreich)

14:00 Uhr:  Immer dramatischer wird die Situation in der Landeshauptstadt. Am Fuße des Hofberges kommt einem bereits das Wasser entgegen, schildert Christopher Buzas.

13:58 Uhr: Während der Wasserpegel der Donau weiter steigt und 100 Häuser in Alkoven gesperrt werden mussten, ist der Bezirk Grieskirchen glimpflich davongekommen.

13:51 Uhr: Bundeskanzler Werner Faymann (S) hat sich bei einem Besuch im oberösterreichischen Ebensee ein Bild vom Hochwasser und seinen Folgen gemacht. Laut Aussendung des Bundeskanzleramts bekräftigte er in diesem Rahmen, dass die Regierung den Hochwasseropfern "schnell und unbürokratisch" helfen werde. Verteidigungsminister Gerald Klug (S) betonte, dass das Bundesheer Seite an Seite mit den Feuerwehren im Einsatz sei.

13:47 Uhr: Überflutungen gab es bei den KTM-Werken Mattighofen, die Aufräumarbeiten sind aber bereits abgeschlossen.

13:41 Uhr: Umweltminister Niki Berlakovic und Landesrat Max Hiegelsberger machten sich in Nöstlbach ein Bild von der Hochwassersituation an der Krems im Bezirk Linz-Land. Im Jahr 2002 war Nöstlbach vom Hochwasser stark betroffen. die Maßnahmen hätten sich bewährt, sagte Bürgermeister Helmut Templ und forderte bei der Gelegenheit den Bau von Rückhaltebecken in der Wartberger Au und beim Sulzbach ein, damit die Hochwassersituation schon bei den Oberliegern etwas entschärft werden kann.

13:36 Uhr: Ein Hubschrauber steht auf Abruf bereit, gab das Land Oberösterreich bekannt. Seit Montag 7 Uhr früh sind 20 Katastrophen-Einsatzzüge und das Oö. Jägerbataillon mit mindestens 700 Mann samt Gerätschaft in Bereitschaft.

13:32 Uhr: 165 Hochwasser-Schadensmeldungen sind bereits bei der Österreichischen Hagelversicherung eingelangt.Aus jetziger Sicht wird mit einer gesamtgeschädigten Agrarfläche von mehreren Tausend Hektar gerechnet.

13:26 Uhr: In Aschach an der Donau ist fast kein Wasser im Staubecken des Donaukraftwerkes, machten uns Leser aufmerksam.

 

"Das ist ein physikalisches Phämomen", sagte Verbund-Kommunikationschef Florian Seidl am nachrichten.at-Telefon. "Wir sichern den Durchfluss und damit sinkt das Oberwasser ab. Man muss sich das vorstellen wie auf einer schiefen Ebene." Das Kraftwerk arbeite derzeit noch, eine Schleuse sei geöffnet.

13:15 Uhr: OÖN-Redakteur Edmund Brandner erreichte die Redaktion am Montag, indem er knietief im Wasser watete.

12:59 Uhr: Schlimmer als beim oft zitierten Jahrhunderthochwasser 2002 ist die Lage in der Barockstadt Schärding - dazu ein kurzer Lagebericht von Thomas Streif.

12:50 Uhr: In der Bezirkshauptmannschaft Perg ist seit Samstag ein Krisenstab eingerichtet, der um 6 Uhr früh erstmals tagte. Mehr dazu von Bernhard Leitner.

12:48 Uhr: Aktuelle Pegelstände (Stand, 3. Juni 10 Uhr):

Schärding:   1010 cm (Prognose: 1070 cm) Dammkrone: 930 cm
Linz:   850 cm (Prognose: 920 cm) Dammkrone: 1010 cm
Mauthausen: 850 cm (Prognose: 900 cm) Dammkrone: 960 cm
Grein:   1300 cm (Prognose: 1480 cm) Dammkrone: 1500 cm
Steyr/Ortskai 560 cm (Scheitelpunkt mit 770 cm bereits rückläufig)

12:42 Uhr: Noch ein paar Stunden: Laut Progrnose des Hydrografischen Dienstes wird die Donau im Laufe des heutigen Nachmittags den Höchststand von rund 9,20 Metern erreichen. 

12:35 Uhr: Auch die Steyregger Brücke wurde in beiden Richtungen gänzlich für den Verkehr gesperrt.

12:24 Uhr: Aus dem Gebäude "Rother Krebs" an der unteren Donaulände mussten zwei Menschen von der Berufsfeuerwehr Linz evakuierten werden, so Polizei-Kontrollinspektor Adolf Wöss. 

12:16 Uhr: Auch Kunst-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen mussten am Wochenende den Wassermassen ihren Tribut zollen: Das "Beatpatrol"-Festival in St. Pölten wurde zum "Rainpatrol", beim "Tomorrow"-Festival am Gelände des stillgelegten AKW Zwentendorf trotzten 10.000 Besucher Regen und Schlamm und dasBad Ausseer Narzissenfest wurde kurzerhand zur Solidaritätskundgebung für die Opfer der Hochwasserkatastrophe.

12:02 Uhr: Und es werden doch Linzer Brücken für den Verkehr gesperrt! Die Linzer Eisenbahnbrücke ist ab sofort nicht mehr befahrbar. Foto: Christian Zeintl

 

 

 

11:49 Uhr: Der Innviertler OÖN-Redakteur Thomas Streif teilte uns gerade mit, dass das  Hotel Gugerbauer  in Schärding in diesen Minuten vollständig evakuiert   wird. Videos von der Evakuierung folgen!

11:34 Uhr: Uns ereilte gerade die Meldung, dass in der Wildbergstraße 2 am Urfahraner Jahrmarktgelände in Linz am Montag von der Feuerwehr zwei Personen aus dem zweiten Stock geborgen werden mussten. Danke an David Schmidberger für das spektakuläre Foto:

 

11:28 Uhr: Auch Bad Goisern war vom Starkregen und dem damit folgenden Hochwasser betroffen. Die FF Bad Goisern steht seit Sonntag im Dauereinsatz:

 

11:22 Uhr: Das Ars Electronica Center in Linz versinkt in den Fluten - Danke Melanie Reifinger für das Bild!

 

11:13 Uhr: Zahlreiche Straßensperren: Laut ÖAMTC sind mehr als 100 Straßen unpassierbar, darunter auch Hauptverbindungen wie etwa die Pinzgauer Straße (B311) oder die Donau Straße (B3). Die Hochkönig Straße (B164) war nach Überschwemmungen und Murenabgängen großteils gesperrt. Das Große Deutsche Eck war am Montag wieder befahrbar. 

Alle aktuellen Straßensperren können Sie hier nachlesen.

11:00 Uhr: Pressekonferenz zum Thema Hochwasser im Linzer Landhaus startet - über die Ergebnisse berichten wir live!

10:59 Uhr: Über 500 Fotos habt ihr uns bereits zugesendet! Wir bedanken uns sehr herzlich für all die Fotos, Fragen, Lageberichte und positive Rückmeldungen unserer Leser! 

10:52 Uhr:  Leser Tristan Hackl schrieb dem nachrichten.at-Team: "Auch unseren Modellautoverein hat es wieder erwischt. Aktuell steht das Wasser schon so hoch wie 2002 und es soll noch mehr werden. Ich konnte vor 2 Stunden noch ein paar Fotos machen, mittlerweile ist ab Luftenberg Richtung Steyregg gesperrt..." Seine Fotos sehen Sie hier.

10:45 Uhr: Im Innviertel bringt das Hochwasser auch die Rückhaltebecken an ihre Grenzen. Betroffen ist das Mattigtal im Bezirk Braunau, das eigentlich von einem Rückhaltebecken in Lengau vor Überschwemmungen geschützt sein sollte. 

10:39 Uhr: In Linz stand die Donau Montagfrüh bei 8,30 Metern und sollte noch auf 9,20 Meter steigen (2001: 8,19 Meter). Die Dammkrone liegt hier zwar bei 10,10 Metern, Evakuierungen werden aber nötig sein, hieß es seitens der Stadt.

10:31 Uhr: Die B 127 zwischen Urfahr und Puchenau und die Mühlkreisbahntrasse sind überflutet und gesperrt.

 

Der Puchenauer Bürgermeister Wolfgang Haderer und Vizebürgermeister Gerald Schimböck machten sich vor Ort ein Bild von der Überschwemmung der Verkehrswege. Danke Wilhelm Sighart für die Bilder!

 

10:25 Uhr: Bevor Sie sich heute Richtung Bahnhof aufmachen: Bitte informeren Sie sich vorher auf der Startseite der ÖBB. Züge haben zum Teil massive Verspätungen oder fahren gar nicht.

10:19 Uhr: DieHochwasserlage in Passauspitzt sich weiter zu. Montag früh wurde an der Donau der Wasserstand von 12,20 Metern überschritten, ein historischer Höchststand von 12,55 Meter wird erwartet.

10:04 Uhr: Der Wille zu helfen bei der Bevölkerung ist groß: Auf Facebook gibt es mittlerweile einige Seiten (zum Beispiel InfoseiteHochwasserOsterreich oder InfoseiteHochwasser2013) wo hilfsbereite Menschen Schlafplätze und warme Malzeiten für Flutopfer anbieten.

9:58 Uhr: Eine neue Homepage wurde erstellt - Helfer können sich nun auf dieser Seite eintragen.

9:48 Uhr: Die tschechische Regierung rief für weite Teile Böhmens den Notstand aus und mobilisierte rund tausend Soldaten. Landesweit wurden hunderte Menschen in Sicherheit gebracht.

9:42 Uhr: Der Güterweg Kirchenberg in Losenstein wurde Sonntagabend für den Verkehr gesperrt, da ein drei Tonnen schwerer Felsbrocken aus 50 Meter Höhe herabgedonnert war. Der Hauseingang eines Einfamilienhauses wurde zugeschüttet, verletzt wurde niemand.

9:39 Uhr: Die HTL Linz, das Linzer Technikum in der Paul-HahnStraße, beendet seinen Schulbetrieb heute um 9.55 Uhr. Auf der Homepage der Schule wird auch informiert, dass die Abendschule am 3. Juni entfällt.

Generell wurde beim Landesschulrat Oberösterreich für Montag entschieden, dass für Schüler, die wegen des Hochwassers nicht zur Schule kommen können bzw. der Schulweg im Laufe des Tages gefährdet ist oder sein könnte, ein Entschuldigungsgrund für das Fernbleiben vorliegt. "Die Letztverantwortung liegt bei den Eltern", sagte Presseprecher Karl Steinparz gegenüber nachrichten.at. "Schulen und Eltern können autonom entscheiden."

9:36 Uhr: Entgegen Internet-Gerüchten, werden alle Linzer Brücken den ganzen Tag über befahrbar sein.

9:30  Uhr: In Linz wird der Donaupegel bis zum Nachmittag noch weitere 70 Zentimeter ansteigen, das berichtet Liveradio.

9:27 Uhr: Mondsee: Die Situation bleibt brenzlig, ein Hang droht auf mehrere Häuser abzutschen.

9:18 Uhr: Auf 15 Meter soll die Donau in Grein über Nacht ansteigen. Ob der Machlanddamm dieser Belastung standhält, ist auch Experten noch unklar.

9:09 Uhr: Die Situation in Schärding wird sich in den nächstn Stunden leicht entspannen, bei 10,40 Meter wird Schluss sein. Bis jetzt wurden 210 Häuser geräumt.

8:57 Uhr: Der Wasserstand der im Bereich Saager-Damm (Gemeinde Gunskirchen) ausufernden Traun ist zurückgegangen. In der früh ist der Spiegel im Vergleich zu Sonntag, 15:30 Uhr um ganze 50 cm gesunken. Danke Hubert Altenhofer für die Messung!

 

8:49 Uhr: In Linz wurde bereits Sonntagabend der Traunauweg in Kleinmüchen gesperrt. Auch die Obere Donaustraße in Alt-Urfahr West wird den ganzen Montag über nicht befahrbar sein.

8:42 Uhr: Auch in Attnang-Puchheim wurden bis jetzt acht Paletten Sandsäcke verbaut und zahlreiche Keller ausgepumpt.

8:39 Uhr: Zivilschutzalarm ist auch in der Gemeinde Marbach (Bezirk Melk) am Montag in den frühen Morgenstunden ausgelöst worden.

8:34 Uhr: In Alkoven wurde ein Notquartier in der Neuen Mittelschule errichtet, es wurden insgesamt 6.000 Sandsäcke und 120 Tonnen Sand verschaufelt. 

8:27 Uhr: Laut Liferadio wird die Donau in Mauthausen ihren höchsten Pegel am Nachmittag und in Grein erst in der Nacht erreicht haben.

8:22 Uhr:  Alle Linzer Straßenbahnen fahren planmäßig - zum Fahrplan der Linz Linien.

8:18 Uhr: 210 Häuser wurden laut Feuerwehr in Schärding überflutet, manche bis zum ersten Stock. 200 Helfer von 20 Ortsgruppen standen Montagfrüh teils bereits seit 50 Stunden im Einsatz. 

8:11 Uhr: Ein ÖBB-Zug der Rollenden-Landstrasse (RoLa) ist in der Nacht auf Montag wegen eines Murenabganges auf die Brennerbahnstrecke in Tirol entgleist. Weil auch die Westbahnstrecke unterbrochen war, war Tirol auf dem Schienenwege nicht erreichbar.

8:03 Uhr: Auch Unterach ist auf dem Verkehrsweg nicht mehr erreichbar.

8:01 Uhr: Auch das Gebiet um den Machlanddamm ist noch stark gefährdet: In Grein könnte die Donau jederzeit über die Schutzmauer steigen.

7:59 Uhr: In Schärding sind bereits 210 Gebäude geräumt worden, die Situation ist weiter brenzlig.

7:54 Uhr: Ebensee ist über den Straßenweg seit wenigen Minuten überhaupt nicht mehr befahrbar, so Liferadio.

7:51 Uhr: Die genauen Wasserstände der einzelnen Pegelmessstellen in Oberösterreich finden Sie hier.

7:46 Uhr: Infos zu Staus, Sperren und Ausweichsrouten: Die aktuellsten Verkehrsmeldungen des Liferadios.

7:42 UhrDas Mondseeland bis Unterach ist besonders stark betroffen: Noch während der Nachtstunden wurden aufgrund einer drohenden Hangrutschung in Mondsee mehrere Häuser evakuiert.

7:38 Uhr: Die Situation in Steyr entspannt sich, die Pegelstände der Enns und Steyr sind mittlerweile rückläufig. Bereits in der Nacht konnte mit der Wiederherstellung der Hauptverkehrsverbindungen begonnen werden. 

7:36 Uhr: In Ottensheim/Feldkirchen sind bereits rund 15.000 Sandsäcke gefüllt und verlegt. Aufgrund des steigenden Pegelstandes der Donau werden noch weitere 10.000 Stück vorbereitet, 9,20 Meter werden erwartet.

7:34 Uhr: Das Urfahraner Jahrmarktgelände ist komplett überflutet, herzlichen Dank an Rainer Scherb für das Foto:

 

Hochwasser

7:32 Uhr: Im Bereich Riedersbach/St. Pantaleon musste ein Einfamilienhaus aufgrund einer Hangrutschung evakuiert werden. 

7:29 Uhr: Ein Lokführer der ÖBB wurde in Schärding mit Hilfe einer Feuerwehrzille zum Zug gebracht, damit dieser zeitgerecht die Fahrt antreten konnte. 

7:25 Uhr: Teile Schärdings sind mittlerweile aufgrund der Flutung von Trafostationen ohne Strom, die Kläranlage ist aufgrund der Überschwemmung außer Betrieb.

7:17 Uhr: Neue Infos des Feuerwehrverbandes aus dem Bezirk Gmunden: Der Pegelstand am Traunsee steigt noch immer, Sandsackbarrieren mussten im gesamten Bereich erhöht werden. In der Stadt Gmunden laufen intensive Bemühungen, die Tiefgarage mit acht Untergeschossen zu schützen - es befinden sich noch 30 Autos darin.

7:13 Uhr: In Ebensee ist die Lage aufgrund des steigenden Traunsees nach wie vor sehr angespannt, so die Feuerwehr.

7:09 Uhr: Die Nibelungenbrücke in Linz ist nach wie vor offen. Nur die Abfahrt von Urfahr nach Linz rechts Richtung Wilhering ist gesperrt - die B129 ist überflutet.

7:03 Uhr: 20 Minuten Verzögerung durch den Mona Lisa-Tunnel - von Asten nach Linz.

6:58 Uhr: Die ÖBB haben einen Schienenersatzverkehr von Rottenegg nach Linz eingerichtet, berichtet das Liferadio. Die Zahl der Busse werde weiter erhöht.

6:54 Uhr: Ein Überblick, wo Feuerwehren derzeit im Hochwasser-Einsatz (grüne Punkte) sind.

 

6:52 Uhr: Welche ÖBB-Bahnstrecken gesperrt sind, finden Sie hier.

6:51 Uhr: Von Muren verlegt bzw. unterspült wurde die Salzkammergutbahn zwischen Gmunden und Bad Aussee.

6:50 Uhr: Unterspült wurde die Bahnstrecke Selzthal - Hinterstoder. Die Verbindung ist daher gesperrt.

6:47 Uhr: Gesperrt bleiben weiterhin die Strecken der Mühlkreisbahn zwischen Linz/Urfahr und Rottenegg sowie die Almtalbahn zwischen Voitsdorf und Grünau im Almtal.

6:43 Uhr: Die Bahnstrecke zwischen Neuhofen/Krems und Rohr/Bad Hall ist wieder offen.

6:41 Uhr: Kurzer Rückblick: Übers Wochenende waren 8000 Feuerwehrmänner und -frauen mit 750 Fahrzeugen bei mehr als 1000 Einsätzen unterwegs.

6:39 Uhr: Schlimme Berichte auch aus Passau. Dort wurden die Pegelstände des Jahrhundert-Hochwassers von 2002 übertroffen, hunderte Menschen sind in ihren Wohnungen eingeschlossen.

6:37 Uhr: Die Strecke der B145 zwischen Gmunden und Ebensee ist an mehreren Stellen überflutet.

6:36 Uhr: Das Bundesherr wird ab 7 Uhr mit 20 Katastrophen-Einsatzzügen - geführt von sechs Batallionskommanden und dem Jägerbataillons Oberösterreichs einsatzbereit sein.

6:32 Uhr: Die Zahl der Feuerwehr-Einsätze war in den Nachtstunden rückläufig, seit den frühen Morgenstunden steigt die Zahl allerdings wieder. Aktuell sind 87 Wehren, 714 Rot-Kreuz-Helfer sowie 42 Mitarbeiter der heimischen Kriseninterventionsteams (KIT) im Einsatz

6:31 Uhr: Der drohende Dammbruch an der Aist in Au an der Donau wurde mit Einsatz der Hochleistungspumpe von der Feuerwehr abgewendet.

6:29 Uhr: Die aktuellen Pegelstände (Stand 05:40 Uhr) an den neuralgischen Punkten:

Schärding: 982 cm (Prognose: 1070 cm) Dammkrone: 930 cm
Linz: 831 cm (Prognose: 920 cm) Dammkrone: 1010 cm
Mauthausen: 839 cm (Prognose: 880 cm) Dammkrone: 960 cm
Grein: 1.284 cm (Prognose: 1.480 cm) Dammkrone: 1.500 cm

6:24 Uhr: Schärding: Um 05:20 Uhr lag der aktuelle Pegelstand bei 982 Zentimeter, Tendenz steigend.

Pegelstände an Inn und Donau sind steigend, Pegelstände an der Steyr, Aist, Traun, Enns, Salzach sind fallend.

6:14 Uhr: Nachricht von der FF Schärding: Der Inn stieg derart an, dass der Hochwasserschutz im Bereich Eichbüchel – der für 933 Zentimeter ausgelegt ist – überströmt wurde. „Mit tausenden Sandsäcken, Pumpen und vor allem „Manpower“ wurde dem Wasser der schier aussichtslose Kampf angesagt,“ so der Kommandant der FF Schärding Michael Hutterer.

Im Lauf der Nacht waren 210 Objekte betroffen. In zahlreichen Bereichen musste der Strom abgeschaltet werden. Laufend wurden Personen evakuiert, zahlreiche Personen sind auch in den Häusern verblieben und haben Gerätschaften in höhere Stockwerke verbracht.

Der Wasserstand beträgt derzeit 982 Zentimeter, die aktuelle Prognose liegt bei 1.070 Zentimeter.

6:11 Uhr: Steyr: Gesperrt ist noch der Ennskai zwischen Marienkirchen und Zwischenbrücke sowie der Wehrgraben.

6:07 Uhr: In Bad Ischl hat's in den vergangenen drei Tagen 232 Liter pro Quadratmeter geregnet.

6:04 Uhr: Die aktuellsten Verkehrsmeldungen des Liferadios

5:57 Uhr: Schüler, die aufgrund des Hochwassers nicht sicher in die Schule kommen können, sind entschuldigt. Die Burschen und Mädchn dürfen laut Landesschulrat daheim bleiben.

5:55 Uhr: Die Verbindung zwischen Obergrünburg und Sierning ist eben wieder geöffnet worden.

5:41 Uhr: Gesperrt: B 127 zwischen Hagenstraße und Puchenau (Ausweichstrecke über Walding/Gramastetten)

5:34 Uhr: Schärding ist verkehrsmäßig nicht mehr erreichbar. 

5:23 Uhr: Die Verkehrssituation im Land ist weiter angespannt, meldet das Liferadio. Der Weg über die Nibelungenbrücke von Urfahr nach Linz ist offen - allerdings nur Richtung A7. Der Bereich zwischen Nibelungenbrücke und Römerbergtunnel musste gesperrt werden. Dort parken noch etliche Autos. Die Besitzer werden aufgefordert ihre Fahrzeuge wegzufahren.

5:11 Uhr: Die Meldung des Hydrografischen Dienstes von 5:00 Uhr: Die Wasserstände am Inn und an der Donau weisen steigende Tendenz auf. Die wichtigen Zubringerflüsse Salzach, Traun und Enns fallen bereits deutlich. Der Hochwasserscheitel in Schärding wird mittags mit 1070 cm erreicht. Der Höchststand in Linz am Nachmittag liegt bei einer Prognose von 920 cm. Der Scheitelwert in Mauthausen wird mit 900 cm abendes erwartet, in Grein am 4.6. mit 1480 cm.

5:04 Uhr: Schärding ist unter Wasser! Der Pegel des Inns stieg höher als die Dämme die Inn-Stadt schützen. Stadtteile sind überflutet. Die Prognose des Hydrografischen Dienstes (Land OÖ.) liegt bei 10,70 Meter - zwei Meter über dem Höchststand von 2002.

5:00 Uhr: "Bisher wurden in Summe 45 Tonnen Sand in mehrere tausend Sandsäcke abgefüllt und diese zur Sicherung an gefährdenden Stellen ausgelegt", schrieb die FF Aschach an der Donau in einer Aussendung knapp nach 4:00 Uhr Früh.

Der Pegel der hochwasserführenden Donau ist in den letzten Stunden weiter gestiegen und daher ist das Ortszentrum von Aschach derzeit nur mit Feuerwehrzillen zu erreichen.
 

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Artikel nachrichten.at/heb/frazi/mkpz 03. Juni 2013 - 23:04 Uhr
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Aschach steht unter Wasser

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