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Oberösterreich

Heinz Preiss: Ein erfülltes Leben im Takt der Musik

Heinz Preiss, „Gründervater“ des Musikschulwerks, feierte am Sonntag seinen 70er.

Ein erfülltes Leben im Takt der Musik

Heinz Preiss, »Gründervater« des OÖ. Musikschulwerks und ehemaliger Landesmusikdirektor Bild: privat

Wenn heute am Römerweg in Kremsmünster Weihnachtslieder gesungen werden, dann wird aus dem Haus von Heinz Preiss (70) ein besonders wohlklingender Chor zu hören sein: Der „Gründervater“ des OÖ. Musikschulwerks lebt hier mit seiner Großfamilie – Gattin Rotraut (71), den drei Kindern Herwig, Wiltrud und Sigrun sowie deren Familien.

„Jeder von unserer Familie hat mit Musik zu tun“, sagt Preiss und genießt den ersten Tag eines neuen Jahrzehnts in einem erfüllten, der Musik gewidmeten Leben.

Gestern feierte der am 23. Dezember 1942 in Linz geborene, später in Leonstein und Ried im Innkreis aufgewachsene, langjährige Landesmusikdirektor seinen 70. Geburtstag. Der zweitjüngste von fünf Buben kam früh mit Musik in Berührung, wollte aber Lehrer werden. „An der Musikschule in Ried haben sie mir ans Herz gelegt, dass ich Musiker werden sollte“, erinnert sich Preiss. Am Bruckner-Konservatorium studierte er Klavier, Opernschule, Orchester und Kirchenmusik, war nebenbei an der Musikschule Kremsmünster tätig, die er 1966 erst 24-jährig als Leiter übernahm. „Ich habe sofort erkannt, dass man eine Bildungseinrichtung für alle schaffen muss.“ Gemeinsam mit dem damaligen Kulturlandesrat und späteren Landeshauptmann Josef Ratzenböck überwand er in jahrelanger, mühevoller Aufbauarbeit sämtliche Widerstände. „Ich sehe heute noch Ratzenböck, wie er zwischen Bergen von Akten gesessen ist und gefragt hat: ,Na, was mach ma jetzt?’ Eine halbe Stunde später bin ich mit dem Auftrag, alles umzusetzen, rausgegangen. Ratzenböck war fasziniert davon, dass Musik das schöpferische Wirken beflügelt.“ 1977 wurde das Musikschulgesetz vom Landtag beschlossen.

Preiss war zudem zwölf Jahre Kulturreferent in Kremsmünster, Geschäftsführer des Kulturforums Kremstal-Pyhrn und baute das Instrumentenmuseum Kremsegg auf. Zeit für ein Hobby blieb dennoch. Dieses hat natürlich mit Musik zu tun: Preiss hat eine eigene Werkstätte, in der er Instrumente baut. Wohlklingende, versteht sich.

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Artikel Gerald Winterleitner 24. Dezember 2012 - 00:04 Uhr
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