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Runtastic knackt die 100-Millionen-Marke

LINZ/PASCHING. Vor fünf Jahren waren die vier oberösterreichischen Jungunternehmer unbekannt. Heute sind sie unter dem Namen Runtastic mehr als 100 Millionen Menschen ein Begriff, die sich eines der Fitness-Programme auf ihr Smartphone oder Tablet heruntergeladen haben.

Runtastic knackt die 100-Millionen-Marke

Die Runtastic-Programme auf dem Smartphone erstellen etwa Lauf-Statistiken und überwachen Schlafphasen. Bild: (Werk)

"Glücklicherweise funktioniert alles sehr gut, was wir machen", sagt Geschäftsführer Florian Gschwandtner. 100 Millionen Downloads sind tatsächlich ein beeindruckender Wert, auch wenn nur maximal zehn Prozent davon bezahlt werden. Die Mehrzahl der Downloads stammt von der Gratis-Grundversion.

Allein die jüngste App zur Schlafphasen-Überwachung habe am ersten Wochenende 700.000 Downloads generiert. "Es gibt kaum App-Hersteller, die das in so kurzer Zeit schaffen", sagt Gschwandtner. Mittlerweile werden die Hagenberger Ex-Studenten von internationalen Konzernen wie Apple, Google oder dem japanischen Telekom-Riesen Ntt DoCoMo wahrgenommen und auf internationale Konferenzen als Hauptredner eingeladen.

Neben den Umsätzen aus den Apps steht das Geschäftsmodell der 100 in Pasching arbeitenden Fitness-Freaks auf mehreren Beinen. Hardware (Armbänder, Pulsmesser) und Premium-Mitgliedschaften spülen auch Geld in die Kassen. Gschwandtner berichtet von einer eben abgeschlossenen Kooperation mit den Japanern: Handykunden könnten beim größten Telekombetreiber ein Monatspaket für Fitness von Runtastic kaufen. "Das kann für die Zukunft ein gutes Geschäftsmodell werden", verspricht sich Gschwandtner viel davon.

Warum es bisher keiner der Nachahmer in die Dimension der Oberösterreicher geschafft hat? "Wir setzen voll auf Qualität. Wir bringen eine App in zehn Sprachen und servieren Google und Apple mit Produktvideos auf dem Silbertablett." Und durch die 50,1-Prozent-Beteiligung des Axel-Springer-Verlags habe man ein Netzwerk zur Verfügung, das gewisse Kontakte schneller und direkter ermögliche.

Umsatzzahlen wolle man erstmals nächstes Jahr nennen, doch "profitabel sind wir schon jetzt".

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Artikel Ulrike Rubasch 14. November 2014 - 00:04 Uhr
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