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Warum man den Kren auch Bauernsenf nennt

Was macht ein gekochtes Schulterscherzerl, geräucherte Saiblingsfilets oder ein kaltes Ofenbrat'l so wertvoll für unsere Gesundheit?

(Symbolbild) Bild: colourbox.de

Es ist der geriebene Kren, den man dazu gerne isst. All die Vitalstoffe im Kren sind ein Super Team für unsere Gesundheit, denn sie alle bekämpfen feindliche Bakterien. 

Daher nennt man Kren im Volksmund auch gerne Bauernsenf. Seit Jahrhunderten gibt es unzählige Hausmittel, hier eines das auch heute noch gerne angewendet wird: Man schält die Krenwurzel, schneidet sie in ein Zentimeter dicke Scheiben, bohrt in die Mitte jeder Scheibe ein Loch und fädelt die einzelnen Stücke auf einer Schur zu einer Kette auf. Diese hängt man sich um den Hals, legt sich ins Bett und deckt sich bis zur Nasenspitze zu. Durch die Bettwärme wird besonders viel Senföl frei die den lästigen Schnupfen und Husten schnell beseitigen.

Im Winter verwöhne ich meine Gäste gerne mit einer herzhaften Krenwurznsuppe mit Surhaxerl. Die Zubereitung ist sehr einfach und lässt sich auch am Vortag schön vorbereiten:

Zutaten für 6 Personen:

1/2lt kräftige Rindsuppe

1/4lt Obers

1/4lt Milch

100g  Butter

150g Zwiebel

Frisch geriebener Kren je nach Geschmack

100g Creme Fraiche

100g kalte Butter

Salz,Pfeffer

4 cl Noily Prat

4cl weißer Portwein

1/4lt Weißwein

200g in Würfel  geschnittene Surstelze  (gekocht oder gebraten)

Zwiebel in Butter glasig anschwitzen, mit Rindsuppe, Noily Prat, weißem Port und Weißwein aufgießen und gut durchkochen. Obers, Milch, kalte Butter beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, frischen Kren je nach Schärfe beigeben kurz aufkochen und gut durchmixen. Durch ein feines Sieb streichen. Mit der Surstelze vollenden.

Dazu einen Pfiff Bier und die Welt ist wieder in Ordnung!?  

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Artikel Erich Lukas 08. Februar 2018 - 06:30 Uhr
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