Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 21. Jänner 2019, 20:47 Uhr

Linz: -3°C Ort wählen »
 
Montag, 21. Jänner 2019, 20:47 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Kultur

Filmpreis: Triumph für "Licht" und die Frauen des Kinos

Großer Gewinner beim "Österreichischen Filmpreis", der gestern in Grafenegg (NÖ) vergeben worden ist, war Barbara Alberts "Licht".

Filmpreis: Triumph für "Licht" und die Frauen des Kinos

"Licht" räumte fünf Preise ab. Bild: Christian Schulz/Geyrhalterfilm

Die fünf Auszeichnungen für den raffinierten, poetischen Historienfilm (18. Jahrhundert) über das Klavierwunderkind Theresia von Paradis rücken die Leistungen von Frauen im heimischen Kino in den Fokus: Ihre Nebendarstellerin Maresi Riegner wurde ebenso prämiert. Alberts Schwester Veronika wurde für das beste Kostümbild ausgezeichnet, zudem Katharina Wöppermann (bestes Szenenbild), Christine A. Maier für die beste Kamera und Helene Lang für die beste Maske.

Zur besten Hauptdarstellerin hat man Verena Altenberger gekürt. Adrian Goiginger hatte sie ausgewählt, seine eigene Mutter in jungen Jahren in "Die beste aller Welten" zu verkörpern, eine furiose Liebeserklärung an seine drogenkranke Mama.

Der Salzburger wurde als bester Regisseur belohnt und mit der Auszeichnung "bester Film".

Weiters erhielt Cutterin Monika Willi den Preis für den besten Schnitt. Sie war es, die 70 Stunden Rohmaterial, die der 2014 gestorbene Regisseur Michael Glawogger hinterlassen hatte, nach dessen Tod "Untitled" geformt hat ("bester Dokumentarfilm").

Lars Eidinger wurde als bester Darsteller prämiert, für seine Leistung als Holocaust-Forscher in die "Blumen von gestern".

Video: Österreichischer Filmpreis

Aufforderung an Kanzler Kurz

248 Filmschaffende forderten von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der FPÖ, die Zusammenarbeit mit rechtsgerichteten Burschenschaftern zu beenden. Auch solle jeder aufstehen, um sich gegen die von Politik und sozialen Medien verbreitete Sprache zu stellen, die Gräben aufreiße. Lukas Miko (bester Nebendarsteller, "Die beste aller Welten") lieh sich ein Zitat von Romanist Victor Klemperer: "Worte können wie winzige Arsendosen sein. Nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da." (nb)

Kommentare anzeigen »
Artikel 01. Februar 2018 - 00:04 Uhr
Mehr Kultur

Gillian Anderson soll in "The Crown" Margaret Thatcher spielen

LOS ANGELES. US-Schauspielerin Gillian Anderson (50, "Akte X") soll in der vierten Staffel der ...

Donald und Melania Trump für "Goldene Himbeere" im Rennen

HOLLYWOOD. US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania haben dieses Jahr Chancen auf den ...

"Der Pass": Nicholas Ofczarek jagt in den Alpen den irren "Krampuskiller"

Am Freitag läuft die düstere Serienkiller-Eigenproduktion auf dem Bezahlsender Sky an.

Eine "Gefühlsterroristin" auf gnadenlosem Rachefeldzug

Musiktheater: Standing Ovations für Sänger und Bruckner Orchester bei Opernpremiere "Elektra", Buhrufe für ...

Die tödliche Hasslawine der Außenseiter

Uraufführung: Martin Plattners großes Stück "rand:ständig" gerät im Landestheater zu klein.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS