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Wohnen

Signa übernimmt Selfridges-Kette zur Hälfte

Von OÖN   31. Dezember 2021 00:04 Uhr

Symbolbild: Selfridges-Kaufhaus in London

WIEN/LONDON. Die britische Luxus-Kaufhauskette Selfridges geht je zur Hälfte an die Signa-Gruppe des österreichischen Investors Rene Benko und die thailändische Central Group.

Die kanadische Eigentümerfamilie Weston verkaufe die Selfridges-Gruppe, zu der neben dem Warenhaus-Geschäft auch Immobilien gehören, an die beiden Investoren, denen bereits eine Reihe von Luxus-Warenhäusern in europäischen Metropolen gehören, teilten die Unternehmen mit.

Der Kaufpreis beträgt einem Insider zufolge rund vier Milliarden britische Pfund (etwa 4,71 Milliarden Euro). Die neuen Eigentümer haben große Pläne: Zusammen mit Selfridges soll eine Luxus-Warenhaus-Plattform mit Kaufhäusern und einem florierenden Onlinegeschäft entstehen. Zur Signa Holding des Immobilien-Investors Benko gehört bereits der deutsche Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof.

Selfridges, Anfang des vergangenen Jahrhunderts von Harry Gordon Selfridge gegründet, hat sein Stammhaus im Herzen Londons, außerdem gehören 25 Kaufhäuser in europäischen Großstädten und Kanada sowie Onlineshops zur Gruppe. Die Familie Weston hatte Selfridges 2003 übernommen, im Sommer hatte sie sich zum Verkauf entschlossen und die Gruppe mit ihren mehr als 10.000 Mitarbeitern für vier Milliarden Pfund angeboten.

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