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Gesundheit

Omikron-Verdachtsfälle: Neue Regeln für Kontaktpersonen

Von nachrichten.at/apa   19. Dezember 2021 12:03 Uhr

Mücksteins Experten: Omikron-Welle noch im Jänner in Österreich
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne)

WIEN. Am Sonntag hat das Gesundheitsministerium neue Regeln für Kontaktpersonen bei Omikron-Verdachtsfällen bekanntgegeben. Wesentlichste Änderung: Ein Freitesten ist bereits am fünften Tag der Quarantäne möglich. Studien zeigen, dass sich auch Geimpfte und Genesene anstecken können, heißt es aus dem Ministerium.

Ansonsten beträgt die Quarantänedauer zehn Tage. Begründet wird dies damit, dass es derzeit keine Evidenz für eine verlängerte Inkubationszeit der Omikron-Variante im Vergleich zu Delta gibt. Daher sei die Freitestung am Tag 5 ebenso wie bei der Delta-Variante gerechtfertigt.

Erste Studien würden zeigen, dass auch Geimpfte/Genesene von Omikron infiziert werden können. Deswegen sei eine Herabstufung von Geimpften/Genesenen bei Omikron-Verdacht auf Kontaktperson der Kategorie 2 nach wie vor nicht gerechtfertigt.

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