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OÖN-Filmkritik

„Die Reise des chinesischen Trommlers“: Selbstfindung auf Fernöstlich

Von Von Julia Evers   27. Mai 2009 00:04 Uhr

Selbstfindung auf Fernöstlich
Trommeln als Erfüllung, die Musik als Wegweiser im Leben (filmladen)

„Die Reise des chinesischen Trommlers“ (China 2007, 118 Min.) Regie: Kenneth Bi (Moviemento)

OÖN Bewertung:

Im Schatten eines übermächtigen Vaters zu stehen, hat Hauptdarsteller Jaycee Chan wohl keine große Vorstellungs- und Schauspielgabe abverlangt. In „Die Reise des chinesischen Trommlers“ gibt der Sohn von Jackie Chan den verzogenen Spross eines Gangsterbosses aus Hongkong, der mit der falschen Frau schläft. Beide Hände soll ihm das kosten, also wird er fern der Rächer in den Bergen Taiwans versteckt.

Dort schließt sich das hippe Großstadt-Kind einer Gruppe Trommler an und findet in deren Liebe zur Musik und ihrem asketischen Leben sich selbst.

Auf der Leinwand beeindruckt diese klassische Geschichte mit schönen, ruhenden Bildern voll fernöstlicher Symbolik und natürlich vor allem durch den trommelnden Soundtrack, der – wie es im Film heißt – nicht nur im Ohr, sondern auch „im Herz bleibt“.

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