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„Io Capitano“: Leichen, Folter und Brutalität pflastern den Weg dieser sanften Kinder

Von Nora Bruckmüller,  06. April 2024 11:50 Uhr
Hinter Seydou (Seydou Sarr, re.) bricht in „Io Capitano“ auf der Flucht durch die Wüste eine Frau zusammen, retten kann er sie nur in seiner Fantasie, wo er sie schweben lässt. Der Film (zwölf Preise in Venedig) war Oscar-nominiert.
Bild: Pandafilm

Ein packendes Kinodrama über die Flucht nach Europa am Beispiel zweier junger Senegalesen.

Es sind gute, sanftmütige Kinder. Seydou und Moussa, um die 16 Jahre alt, helfen im Senegal ihren alleinerziehenden Müttern, sorgen für ihre vielen Geschwister, gehen zur Schule und arbeiten.Doch weil sie im Kinospielfilm „Io Capitano“ („Ich Capitano“) einerseits bitterarm und andererseits angstlose Teenager sind, träumen sie von Europa – einem Kontinent, den sie als einziges Paradies missverstehen.