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Du bist was du isst – also ran an den Herd

Rezepte zum Nachkochen: Viele Studenten kochen gerne und experimentieren mit Essen. Wir haben sie um ihre Lieblingsrezepte gebeten, kostengünstig, schnell und einfach zubereitet werden können. Voilà. Viel Vergnügen beim Kochen und „Bon Appetit“!

Mariniertes Huhn mit Pilzen und Gemüsereis

Mario Albert, 22 Jahre, studiert Lebensmitteltechnologie und Ernährung an der FH Wels, aus Gunskirchen

Zutaten Marinade: 100 ml Gemüsebrühe, etwas hellen Balsamicoessig, eine Prise Paprika, etwas Honig, etwas Apfelsaft, etwas fein gehackter Ingwer, 20 ml Sojasauce

Zubereitung: 400 g Hühnerbrust in feine Scheiben schneiden, in die Marinade einlegen und für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Etwas Rapsöl in eine Pfanne geben und das abgetropfte Hühnerfleisch rasch von allen Seiten anbraten und dann das Fleisch aus der Pfanne nehmen.

150 g fein geschnittene Champignons in der Pfanne braten und dann das Fleisch wieder hinzugegen und mit der Marinade abschmecken, 20 g geschnittener Schnittlauch beifügen und mit Salz abschmecken. Für den Gemüsereis eine Tasse Reis und 2 Tassen Wasser in eine Topf geben und aufkochen lassen.

Nach dem Aufkochen eine Prise Salz, Erbsen und fein geschnittenen Paprika einrühren und ziehen lassen bis der Reis fertig ist.

 

Grüne Power – Wenn Kiwi und Banane auf Chiasamen treffen

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at

Zutaten für 500 ml: 5 Kiwi, 1 Banane, 200 ml Mandelmilch, 1 EL Chiasamen, 1 EL Ahornsirup, 2 EL Haferflocken

Zubereitung: Obst klein schneiden, mit der Milch und dem Ahornsirup, sowie den Haferflocken in einem Smoothiemixer fein pürieren.

 

Zucchini-Tomaten-Schafskäse-Nudeln

Carina Binder, 21 Jahre, studiert Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement an der FH Steyr, aus Aspach

Zutaten: 1 Zwiebel, 1 kleine Zucchini (klein geschnitten), 2 Tomaten (klein geschnitten), 150g Schafskäse (gewürfelt) , Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Nudeln (Spiralen)

Zubereitung: Zwiebel anbraten und Zucchini mitrösten. Danach Tomaten und Schafskäse hinzufügen. Am Ende mit Gewürzen abschmecken. Währenddessen Nudeln kochen und gemeinsam servieren. 

 

Dinkelpizza/Rustipani

Von Beate Benczedi, 26 Jahre, studiert Jus an der JKU, Linz; Instagram: fit_be.be

Zutaten: 50g Dinkel-Vollkorn-Mehl, 70g Magerquark, 1 Ei, etwas Salz, Belag nach Belieben

Die Zutaten verrühren und auf ein Backpapier streichen (ca 1 cm dick). Bei 200° C Ober- und Unterhitze 10-15 Minuten backen (nicht zu braun werden lassen). Aus dem Ofen nehmen, etwas platt drücken (der Teig geht sehr auf), nach Belieben belegen und für weitere 5-10 Minuten in den Ofen geben.

 

Schokoladensoufflé das Herzen schmelzen lässt

Iris Heusl, 25 Jahre, studiert Information, Wissen und Medien an der FH Hagenberg, aus Linz

Zutaten: 1 Ei, 25 Gramm Zucker, 15 Gramm Mehl, 50 Gramm Butter, 50 Gramm dunkle Schokolade

Zubereitung: Ei und Zucker schaumig schlagen; Schokolade gemeinsam mit Butter schmelzen und in die Ei-Masse einrühren; Mehl hinzufügen; In die Soufflé-Form füllen und ein Stück Schokolade in die Mitte der Masse drücken. Bei 200 Grad für 10-12 Minuten backen. Der Rand soll gut gebacken sein und die Mitte muss weich sein. 

 

Pasta al Arrabiata

Bernhard Schilcher, 32 Jahre, Lehramtsstudium an der Pädag der Diözese Linz, aus Perg

Zutaten: 400g Pasta, 100g Speck (durchwachsen), 500g Tomaten (frisch) oder 1 große Dose Pulpa, 1 Bund Petersilie, 2 kleine Chilischoten, 50g Parmesan/Pecorino (frisch gerieben), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2EL Butter, Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung: Den Speck in feine Streifen schneiden. Die Tomaten enthäuten, entkernen, das Fruchtfleisch klein schneiden und durch ein Sieb streichen. Die Petersilie und die Zwiebel fein hacken. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden. In einem Topf 4 Liter Salzwasser aufkochen, 400 g Pasta darin 5 Minuten vorgaren. In einer großen Pfanne 2 EL Butter erwärmen. Speck und Zwiebeln hineingeben und auf kleiner Hitze unter Rühren dünsten ohne Farbe nehmen zu lassen. Knoblauch, passierte Tomaten und die Chilischoten unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf kleiner Hitze weiter köcheln lassen.

Pasta abgießen, vom heißen Kochwasser einige EL zurückbehalten. Penne nur kurz abtropfen lassen und unter die Sauce mischen. Das Ganze auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. Evtl. die Chilischoten entfernen. Nochmals nachwürzen.

Je nach Belieben mit dem Käse mischen, in einer vorgewärmten Schüssel oder tiefen Tellern anrichten und mit der Petersilie bestreuen. Oder den frisch geriebenen Käse separat dazu servieren, damit sich jeder Gast nach seinem Bedarf bedienen kann.

Wichtig: Der Käse sollte erst kurz vor Gebrauch gerieben werden, denn schon nach zehn Minuten fängt er an der Luft an zu oxidieren. Das heißt, er verändert seinen feinen Geschmack.

Tipp: Für eine vegetarische Variation einfach den Speck weglassen!

 

Gesunde Smoothies

Rezepte stammen von Studenten der FH Wels, Studiengang Lebensmitteltechnologie und Ernährung

Grüne Banane -Zutaten: 50g Banane, 45g Mango, 30g Spinat, 30g Brokkoli, 15g Orangensaft, 75g Reismilch, 5g Limettensaft

The Frog - Zutaten: 187g frischer Jungspinat, 300ml Wasser, 1,5 reife Mangos, 225 ml frisch gepresster Orangensaft

Green Dream - Zutaten: 280g Mango, Zitronensaft, 70g Babyspinat, Weizengraspulver, Petersilie, geriebener Ingwer, 250ml frisch gepresster Orangensaft

 

Rote Linsen Curry

Theresa Schallerböck, 24 Jahre, studiert Kommunikation, Wissen und Medien an der FH Hagenberg, aus Schlüsselberg

Zutaten: 300 g Rote Linsen, 1 l Wasser, 3 EL Öl, 1 TL Kreuzkümmel (grob mörsern), 1 Zwiebel fein gehackt, 1 EL frischer Inger fein gehackt, 4 Tomaten geschält und gewürfelt (auch Dosentomaten), 1 TL Kurkuma, 1 Prise Chilipulver, 2 TL Salz, 50 ml Kokosmilch, ½ TL Koriander und ½ TL Gewürzmischung (Garam Masala, indisch)

Zubereitung: Die roten Linsen unter fließendem Wasser waschen, bis das Waschwasser klar ist. In einem Liter Wasser bei mittlerer Hitze aufkochen und bei geöffnetem Topf (Vorsicht – kocht schnell über!) auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. In einem großen Top oder einem Wok das Fett erhitzen und die fein gehackte Zwiebel sowie den Kreuzkümmel goldbraun anbraten. Den Ingwer zugeben. Die Tomaten hinzufügen, bei geschlossenem Deckel etwa fünf Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Kurkuma, Chili, Salz, Kokosmilch und Linsen mitsamt Kochflüssigkeit hinzufügen und 10 – 15 Minuten lang auf kleiner Flamme köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren mit Koriander und Garam Masala (in Asienläden als Pulver oder Paste erhältlich) würzen. Indischen Gewürzreis als Beilage servieren.

 

Tomatige One-Pot-Pasta

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at
 

Zutaten: 500 g Spaghetti (oder andere Nudeln), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 400 g gehackte Tomaten, 100 ml passierte Tomaten, 2 EL Tomatenmark, 2 EL Oregano, 1 Liter Gemüsebrühe, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Info: Dazu könnt ihr natürlich gerne Gemüse aller Art oder Schinken, Putenfleisch sowie Kräutermischungen hinzufügen

Zubereitung : Ihr gebt ganz easy alle Zutaten in euren Topf, übergießt diese mit der Gemüsebrühe und lasst sie für etwa 15-20 min verkochen! Fertig ist eure gepimpte Pasta!

 

Eier im Fegefeuer

Michaela Gassner, 31 Jahre, studiert Sozialwirtschaft und Wirtschaftswissenschaften an der JKU, aus Königswiesen, Instagram: little_cerise
 

Zutaten: 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, etwas Lauch, Chilis, einige Champignons, 1 kleine Zucchini, 1/2 Paprika, etwas Karfiol, 1/2 Dose Mais, 1 Dose gewürfelte Tomaten, 250 ml passierte Tomaten, Gewürze (Chilisauce, Kräuter, Salz), 4 Eier, 125 g Fetakäse

Zubereitung: Das gesamte Gemüse klein schneiden. Dann Zwiebel, Knoblauch und Lauch in etwas Olivenöl anbraten. Gemüse nach und nach dazu geben und etwas mitbraten, die gewürfelten Tomaten, die passierten Tomaten hinzu geben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Eier mit etwas Abstand vorsichtig in die Sauce schlagen. Den Feta darüber zerbröseln, Deckel drauf geben und ca. 10-15 min köcheln lassen.

Das Rezept ist sehr wandlungsfähig, so kann man jede Art von Gemüse (was der Kühlschrank hergibt) dazu verwenden, außerdem können Personen, die es gerne etwas deftiger mögen zu Beginn auch etwas Speck mitanbraten. Personen die keinen Feta oder Parmesan mögen, können auch Mozzarella drüber streuen. 

 

Kinderhit-Schnitte – Erinnerung an die Kindheit

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at

Zutaten für den Teig: 5 Eier, 1 EL lauwarmes Wasser, 90g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 80g Mehl, 40g Speisestärke, 40g Backkakao, 1 TL Backpulver

Zutaten für die Füllung: 200g frische Schlagsahne 125g Magerquark, 75g Mascarpone, 20g Honig, 2 Pck. Vanillezucker

Zubereitung: Für den Kakaobiskuit Eier mit Wasser, Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke, Kakao und Backpulver miteinander vermischen und vorsichtig unter die Masse heben. Auf dem, mit Backpapier belegtem Backblech die Masse verteilen - im Ofen bei 180 Grad Ober- /Unterhitze ca. 22 min backen. Nach Auskühlen der Masse, den Biskuit halbieren. Für die Füllung die Schlagsahne halbfest schlagen, dann mit den restlichen Zutaten kurz verrühren. Anschließend die Masse auf einem Biskuitboden verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden bedecken. Zum Schluss die Masse in rechteckige Stücke schneiden und mindestens eine Stunde kühlen lassen.

 

Tagliatelle mit Spinat-Rosinen-Pignoli

Peter Latzelsperger, 23 Jahre, studiert Kommunikation, Wissen und Medien an der FH Hagenberg, aus Freistadt

Zutaten: Eine Packung frischer Blattspinat, Pinienkerne (billig vom türkischen Lebensmittelhändler), Korinthen, 1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch, Schlagobers oder Crème fraîche, Muskatnuss gerieben, Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, etwas Weißwein. Optional: Lachsfilet

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Spinat kurz in heißem Wasser blanchieren – muss allerdings nicht sein - wenn man es eilig hat. Anschließend Olivenöl in eine tiefe Pfanne geben und darin Knoblauch und Zwiebel anschwitzen. Sobald der Zwiebel glasig ist, Pinienkerne dazugeben. Im Anschluss etwas Zucker beimengen, damit die Zwiebel und die Kerne karamellisieren. Mit etwas Weißwein ablöschen. Spinat hinzufügen und mit Pfeffer, Salz und einer Prise Muskat würzen. Korinthen hinzugeben, und nach circa 1-2 Minuten das Schlagobers oder die Crème fraîche hinzugeben. Währenddessen Nudelwasser erhitzen und salzen und die Tagliatelle al dente kochen. Die Spinat-Soße vermengen und sobald das Ganze etwas cremig ist, die fertigen Nudeln hinzugeben und alles gut durchmischen, sowie 1-2 Minuten ziehen lassen. Falls man damit nicht genug hat, passt ein Lachsfilet sehr gut zu den Nudeln.

 

Apfel-Nuss-Kuchen

Von Beate Benczedi, 26 Jahre, studiert Jus-Studentin an der JKU, Linz Instagram: fit_be.be

Nasse Zutaten: 2 Eier,  60g Kokosöl,  70g Apfelmus ungezuckert,  2 EL gemahlene Vanille, 200 ml Mineralwasser, 2 Eiweiß steif geschlagen (diese zum Schluss unterheben)

Trockene Zutaten: 200g Dinkelmehl, 30g gemahlene Mandeln, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 10g Stevia Süßungsmittel

Belag: 2 Äpfel (in Scheiben geschnitten), Nüsse gehackt, Honig, Zimt

Zubereitung: Nasse Zutaten mixen, die trockenen Zutaten vermengen und zu die nassen dazu geben. Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Den Teig in eine kleine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform (26x28cm) geben. Die Apfelscheiben und die gehackten Nüsse auf den Teig verteilen und mit etwas Honig und Zimt bedecken. Den Kuchen bei 175° C Ober- und Unterhitze ca. 30-40 Minuten backen.

 

Pikante Palatschinken

Jürgen Tschandl, 46 Jahre, studiert Lehramt Ernährung und Haushalt, Deutsch, Geographie, aus Rohrbach/Lafnitz

Zubereitung:  Drei Eier verquirlen, leicht salzen.Mit ca. 1/2lt Milch und Mehl (z.B. Hälfte/Hälfte Buchweizen- oder Maismehl  und Weizenmehl) vermischen, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht.

Mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur rasten lassen. Inzwischen einige Handvoll saisonale grüne Blätter (Stielmus, Mangold oder Spinat, aber auch Löwenzahn, Radieschengrün, Kohl etc.) waschen und kleinblättig schneiden.

Mit 3-4 feingehackten Knoblauchzehen in etwas erstklassigem Olivenöl anschwitzen, salzen, fünf Minuten zugedeckt dünsten, dann auf der ausgeschalteten Platte ohne Deckel ausdampfen lassen. Bei Bedarf mit Grammeln oder Speckwürfeln ergänzen.

Palatschinken (idealerweise in einer Eisenpfanne mit niedrigem Rand) in Butter herausbacken, mit Gemüse füllen, pfeffern, Pecorino großzügig darüberreiben, einrollen, genießen!

 

Saftiger Joghurtlaib

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at

Zutaten: 1 kleine Karotte (geraspelt), 250 g Joghurt, 100 ml Buttermilch, 200 g Roggenmehl, 230 g Dinkelmehl, 20 g Weizenmehl, 1 Pck. Backpulver, 1/2 TL Natron, 1 TL Salz, Körner (Hirse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam)

Zubereitung:  Das Ei, gemeinsam mit Joghurt und Buttermilch, sowie der Karotte gut vermischen. Die restlichen Zutaten einrühren und alles zusammen zu einem glatten Teig kneten und auf einem mit Backpapier belegtem Blech einen runden Laib formen. Den Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Laib mit Wasser bepinseln, mit den Körnern bestreuen und im Ofen für ca. 40 min backen.

 

Veganes Gulasch mit Räuchertofu und Kartoffeln

Bianca Haun, 26 Jahre, studiert Webwissenschaften an der JKU, aus Eferding, Blog: elephantasticvegan.com

Zutaten: 600g Kartoffeln (ungefähr 6 mittelgroße Kartoffeln), 1 Zwiebel, 5 Knoblauchzehen, 5 Esslöffel Paprikapulver edelsüß, ½ Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Rapsöl, 250g Räuchertofu, 500ml Wasser,  1 Teelöffel getrockneter Majoran, 1 Esslöffel Tomatenmark

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Kartoffeln waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen, die klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und anbraten, bis diese eine leichte Bräunung bekommen. Die Kartoffeln, den Räuchertofu und das Paprikapulver hinzufügen und gut umrühren. Für ca. 2-3 Minuten anbraten lassen, anschließend das Wasser hinzufügen (die Kartoffeln sollten bedeckt sein, ansonsten mehr Wasser hinzufügen).  Das Gulasch für ca. 30-45 Minuten ohne Deckel auf mittlerer bis hoher Hitze köcheln lassen. Die Kartoffeln sollten dann weich werden und das Wasser sich reduzieren. Wenn die Kartoffeln bis dorthin nicht weich sind, nochmal etwas mehr Wasser hinzufügen und weiter köcheln lassen. Zum Schluss das Salz, den getrockneten Majoran und das Tomatenmark einrühren. Anschließend das Gulasch auf die Teller aufteilen und am besten mit Gebäck genießen.

 

Brownies aus Kidneybohnen

Von Beate Benczedi, 26 Jahre, studiert Jus-Studentin an der JKU, Linz, Instagram: fit_be.be

Zutaten Teig: 180g Kidneybohnen (abgewaschen, trockengetupft),  65g Apfelmus ungezuckert,  3 Eier,  3 EL Kokosöl flüssig,  20g Stevia Streusüße (sollte 120-150g Zucker entsprechen),  7g Backpulver,  1 TL Zimt, 4 EL Backkakao

Schokoglasur: 4 EL Kokosöl,  4 EL Backkakao, 4 TL Honig

Zubereitung: Die Bohnen, Eier, das Kokosöl gut mixen/zerkleinern. Die trockenen Zutaten vermengen und dann zu die nassen dazugeben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben. Bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Min backen. Für die Schokoglasur die Zutaten in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen, auf dem Brownie verteilen. Warm oder kalt genießen.

 

Erdäpfelgulasch

Bernhard Schilcher, 32 Jahre, Lehramtsstudium an der Pädag der Diözese Linz, aus Perg

Zutaten: 2 EL Öl, 2 Stk. Zwiebel, 1 EL Paprika (edelsüß), 1 EL Essig, 800g Erdäpfel, Salz, Kümmel, Majoran, 1 EL Tomatenmark; 1/8 l Sauerrahm, 1 EL Mehl – glatt, Petersilie;

Zubereitung: Kartoffel würfelig schneiden. Zwiebel fein schneiden und in Öl goldbraun anrösten. Paprika zugeben, kurz anrösten lassen, Tomatenmark zugeben, mit Essig ablöschen und mit Wasser aufgießen. Erdäpfel und Gewürze zugeben. Gulasch dünsten bis Erdäpfel weich sind. Sauerrahm und Mehl glattrühren und Gulasch damit binden und abschmecken. Mit gehackter Petersilie verfeinern

Tipp: Für Fleischtiger gegen Ende der Garzeit zwei Paar kleingeschnittene Würstel (Debreziner/Frankfurter) mitkochen!

 

Wo-Dip Teigtaschen (24 Stück)

Von Bernhard Schilcher, 32 Jahre, ist seit Herbst 2015 Absolvent der Privaten Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, aus St. Georgen/Gusen

Zutaten: Für den Teig: 500 g Mehl (Type 550), 1 TL Salz, 400 ml Wasser

Für die Füllung: 250 g Lauch, 250 g Faschiertes vom Schwein,1 TL Salz, ca. 12 g Zucker, 1 TL Sesamöl, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Fünf-Gewürze-Pulver

Zubereitung: Alle Zutaten für die Füllung fein hacken und vermengen. Mehl und Wasser verrühren und kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zu einer Rolle von etwa 5 cm Durchmesser formen und in gleich große Stücke schneiden. Teigstücke mit den Händen zu einer Scheibe (6 cm Durchmesser) formen, den Rand dünner als die Mitte. 1 EL von der Füllung in die Mitte geben und Taschen formen. Risse im Teig beim Zusammendrücken vermeiden. Die Teigtaschen 5 Minuten über kochendem Wasser mit Deckel dampfgaren und danach in Pflanzenöl bei mittlerer Hitze einseitig braten bis sie goldbraun werden. Zum Dippen chinesischen Reisessig mit Ingwerstreifen servieren.

 

Vegane Mohn-Schupfnudeln mit warmem Pflaumenröster

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at

Zutaten Nudeln: 300 g mehlige Erdäpfel, 50 g Kartoffelstärke, 100 g Weizenmehl, universal, 30 g Weizengrieß, 1 EL Olivenöl, 1 TL Biozitronenschale, 1 Prise Muskatnuss gemahlen

Zutaten Röster: 8 Pflaumen, 3 EL Rohrzucker, 1Zimtstange, Saft und Schale einer Bioorange, 1/2 Vanilleschote, etwas Zitronensaft, 150 g Mohn, gemahlen, 50 g Kristallzucker, 1/2 TL Zimt, gemahlen und Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung:  Erdäpfel schälen, in ca. 4 cm große Würfel schneiden und in einem Topf mit kochendem Salzwasser weich dämpfen. Inzwischen für den Röster die Pflaumen entkernen und vierteln. In einem Topf Zucker schmelzen, Pflaumen, Zimtstange, Orangenschale und -saft sowie Vanilleschote zufügen, mit Wasser aufgießen (nicht zu viel) - auf kleiner Flamme köcheln lassen. Eventuell kann mit Maizena oder Vanillepuddingpulver eingedickt werden. 

Für die Brösel Mohn, Zucker und Zimt kurz in einer Pfanne anrösten, bis alles duftet.

Salzwasser zum Kochen bringen. Erdäpfel durch eine Presse drücken, sofort mit den restlichen Zutaten zügig zu einem geschmeidigen Teig kneten und Nudeln formen. Nudeln 2 bis 3 Minuten leicht sieden lassen, mit dem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und kurz abtropfen lassen. Sofort in der Mohn-Mischung. wälzen.Die Nudeln mit Staubzucker bestäuben und mit dem Röster servieren.

 

Gnocchi mit Tomatensauce und Mozzarella

Mario Albert, 22 Jahre, studiert Lebensmitteltechnologie und Ernährung an der FH Wels, aus Gunskirchen

Zubereitung: 500 g mehlige Kartoffeln für ca. 25 Minuten in Salzwasser garen und anschließend schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse danach abkühlen lassen, 125 g Mehl, ein Ei, Salz und fein geschnittene getrocknete Tomaten zu einem Teig vermengen.

Den Teig zu einer ca. 3 cm dicken Rolle formen, 15 Minuten ruhen lassen und dann in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die kleinen Stücke in längliche Kugeln rollen und mit einer Gabel das typische Gnocchi-Muster in den Teig drücken. Die Gnocchi in kochendem Salzwasser garen bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Für die Tomatensauce einige Tomaten mit dem Stabmixer zerkleinern und aufkochen bis die Sauce etwas dicker wird. Dann kann nach Belieben Oregano, Salz, Chilli, Kurkuma, usw. eingerührt werden. Mozzarella in Würfel schneiden und kurz in die heiße Sauce geben, bis er etwas weich ist.

 

Vegetarisches Gemüse-Curry

Lea Rudelstorfer, 24 Jahre, studiert auf Lehramt für Neue Mittelschule, aus Hohenzell

Zutaten: 250g Karotten 250g Kartoffel 1 Pkg. Kokosmilch Rote Curry Paste,  1 Knoblauchzehe Suppenwürze

Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und in ca. 1cm große Würfel zerkleinern. Die Karotten in Scheiben schneiden und den Knoblauch hacken. In einer Bratpfanne den Knoblauch anschwitzen, anschließend die Curry Paste zugeben. Kartoffeln und Karotten in die Pfanne geben und mit etwas Gemüsesuppe aufgießen. Die Packung Kokosmilch beimengen und das Curry ca. 10-15 min dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Das Curry schmeckt am besten mit Basmatireis. 

 

Topfenknödel mit einem Heidelbeer-Orange-weiße Schokolade-Kern:

Von Beate Benczedi, 26 Jahre, studiert Jus-Studentin an der JKU, Linz, Instagram: fit_be.be

Zutaten:  1 Ei,  175g Magerquark,  80g gemahlene Haferflocken,  2 TL Süßungsmittel (flüssig)

Zubereitung: Alle Zutaten vermengen und etwas stehen lassen (5-10 Minuten). In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Köcheln bringen. Mit befeuchtete Hände Knödel formen (der Teig reicht für 4 Knödel) und eine Mulde eindrücken. Diese mit einem halben TL Heidelbeeren, einem kleinen Stück Orange und etwas weißer Schokolade befüllen. Die Teigränder zusammendrücken und eine Kugel formen. Die Knödel in das köchelnde Wasser geben und wieder herausnehmen wenn sie an der Oberfläche schwimmen. In Mohn wälzen, fertig!

 

Pink Salad (Rezept frei nach Hugh Fearnley-Whittingstall)

Jürgen Tschandl, 46 Jahre, studiert Lehramt Ernährung und Haushalt, Deutsch, Geographie, aus Rohrbach/Lafnitz

Zubereitung: Für den Salat (aus saisonalem, regionalem Superfood!) je Person ca 3-4 golfballgroße Rote Rüben (Rohnen) waschen, an den Enden zuputzen, in einem schweren Bräter (Dutch Oven aus Gußeisen o.ä.) im Backrohr mit Olivenöl, grobem Salz, Lorbeerblättern, 1-2 ungeschälten Zehen Knoblauch und einer Prise ganzem Kreuzkümmel garen.

Inzwischen Sauerrahm mit 2-3 fein gehackten Zehen Knoblauch, 1 EL Zitronensaft, Salz, gehacktem Thymian vermischen.

Rohnen noch warm schälen und mit der Sauerrahmzubereitung vermischen, mit einer Handvoll zerkleinerter Walnusskerne bestreuen, mit einigen Blättern (z.B. Blutampfer oder Rucola) ausgarnieren und noch lauwarm genießen!

 

Gesunde Snackvarianten zum selber machen: Gemüsechips

Vom Studiengang Diätologie der FH Gesundheitsberufe OÖ, Campus Gesundheit am Krankenhaus der Elisabethinen Linz

Zur Zubereitung von Gemüsechips kann man beinahe alle Gemüsesorten verwenden: Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis, Karotten, Rote Rüben, Kohl, Pastinaken und vieles mehr. Auch die Zubereitung selbst ist ganz einfach. Man benötigt einen Dörrautomat oder macht sie im Backofen.

Zubereitung im Backofen: Gemüse putzen und bei Bedarf schälen. Mit einem Gemüsehobel in  dünne Scheiben schneiden.In einer Schüssel die Gemüsescheiben mit etwas Öl (Rapsöl, Olivenöl), Salz und beliebigen Gewürzen (z.B. Currypulver, Paprikapulver, Kräuter, …) vermengen. Die Chips auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 120 ° ca. 1 Stunde lang backen, bis sie knusprig sind. Damit der Wasserdampf entweichen kann, sollte ein Holzkochlöffel in der Tür des Backofens eingeklemmt werden.

 

Linseneintopf

Iris Heusl, 25 Jahre, studiert Information, Wissen und Medien an der FH Hagenberg, aus Linz

Zutaten je nach Belieben: Schwarze Linsen, Karotten, Kartoffeln, Petersilie, Debreziner, Zwiebel, Knoblauch, Tomatensauce, Gemüsebrühe

Zubereitung: Karotten, Zwiebel, Knoblauch und Kartoffeln klein schneiden und kurz anbraten. Mit Brühe und Tomatensauce aufgießen. Schwarze Linsen, Debreziner und Petersilie hinzufügen. Aufkochen lassen, bis die Linsen und Kartoffeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Rezept kann auch vegan zubereitet werden)

 

Granola/Müsli

Von Beate Benczedi, 26 Jahre, studiert Jus-Studentin an der JKU, Linz, Instagram: fit_be.be

Zutaten:  200g Haferflocken, 150g Nusskerne (Walnuss, Mandel, Cashew, Haselnuss), 60g gemischte Samen (50g Sonnenblumen-, Kürbis-, Pinienkerne und 10g Sesam), 75g Kokosraspeln, 2 TL Zimt, 7 EL Honig (1 EL davon beim letzten Mal wenden über das Müsli geben), 6 EL Kokosöl, 50g Trockenfrüchte ungezuckert

Zubereitung: Haferflocken, Kerne, Samen, Kokos und Zimt vermischen. Das Gemisch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Honig und Öl darüber träufeln, mit den Händen verkneten und glatt streichen.

Zeit im Ofen: 20-25 Minuten bei 170° C Ober- und Unterhitze. Nach die ersten 7 Minuten das Blech rausnehmen, das Müsli wenden, wieder in den Ofen geben. Nach 5-7 Minuten noch einmal wenden und 1 EL Honig darüber träufeln, weiter backen. Nun darauf achten, dass das Müsli eine leichte Bräune bekommt und dann herausnehmen.

Damits schön crunchy wird: alles noch einmal mit dem Holzlöffel platt drücken und erkalten lassen.
Ist das Granola abgekühlt kann man die kleingeschnittenen Trockenfrüchte beimengen.

 

Schokoladensoufflées

Melanie Savic, 22 Jahre, studiert Pflegewissenschaften in Salzburg, aus Wels, Blog: www.gaumen-schmaus.at

Zutaten: 100 g dunkle Kuvertüre, 2 EL Creme Fraiche, 2 EL Rum, 2 Dotter, 4 Eiklar, 1 EL Zucker, 1 EL Mehl, Butter & brauner Zucker für die Förmchen

Zubereitung: Schokolade und Creme Fraiche gemeinsam mit dem Rum in einem Wasserbad schmelzen - zur Seite stellen. Dotter und Zucker schaumig aufschlagen, nach und nach Schokolade sowie Mehl untermischen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad Heißluft vorheizen, die Förmchen ausbuttern und mit dem braunen Zucker bestreuen. Zum Schluss die Eiklar steif schlagen - unter die Dottermasse unterheben. Förmchen einfüllen und ca. 15 min backen. Noch warm mit Staubzucker bestreuen und genießen.

Tipp: Eis, Fruchtspiegel oder Schokoladenglasur machen dieses Küchlein perfekt!

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Artikel Valentina Dirmaier 08. März 2016 - 00:04 Uhr
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