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Studium

So macht dich die Uni fit fürs Gründen

Von Michael Buchmayr  05. März 2020 00:04 Uhr

So macht dich die Uni fit fürs Gründen
Philipp Remplbauer macht sich mit einer App für Winzer selbständig. (Weihbold)

LINZ. Mit einer Firma zu starten, will gelernt sein: Mit einem Mix aus Theorie und Praxis bringt die JKU findige Studenten auf Schiene.

Gründen liegt bei Studierenden voll im Trend: Das dachte auch Philipp Remplbauer, der mit seinem fünfköpfigen Team kurz vor der Gründung seines eigenen Unternehmens steht. Der 20-jährige Student aus Leonding setzt dabei auf die Digitalisierung einer uralten Tradition. Mit einem fünfköpfigen Team aus ehemaligen Schulkollegen arbeitet Remplbauer, der im kommenden Herbst von Wien an die JKU wechseln wird, an einem effizienten Aufgabe-Management-System für Winzer und deren Mitarbeiter.

JKU als Brutkasten für Gründer

Eine spezielle Software soll die Arbeit sowohl auf den Weinhängen als auch bei sämtlichen nachgelagerten Schritten erleichtern. Schwierigkeiten wie etwa Sprachbarrieren zwischen Weinbauern und Saisonarbeitern sollen sich durch eine extra entwickelte App in Luft auflösen. "Speziell bei der Weinernte wird häufig auf Saisonarbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern zurückgegriffen. Dort scheitert es oft an der Kommunikation", weiß der Gründer.

Die große Affinität vieler Studenten für das Unternehmertum hat auch die Johannes Kepler Universität (JKU) rechtzeitig erkannt. Ein breites Unterstützungsprogramm soll Interessierten den Weg zur Gründung erleichtern. Die JKU hilft dabei zum einen mit wissenschaftlich fundierter Lehre, zum anderen mit starker interner Vernetzung quer über den Campus. Seit Oktober 2003 ist auch das Institut für Unternehmensgründung (IUG) fixer Bestandteil am JKU-Gelände. "Wir wollen unseren Studierenden die Möglichkeit bieten, die Gründerlandschaft in Oberösterreich bestmöglich kennenzulernen. Unser Institut hat sich dazu einer sehr starken Praxisorientierung verschrieben", sagt Christine Blanka, Assistenzprofessorin am Institut.

"Die Hilfestellungen vonseiten der Uni sind definitiv eine super Sache. Besonders die Workshops der Entrepreneur Base oder Events wie die Founders Week sind perfekt für Leute, die eine Idee haben, oft aber nicht genau wissen, wo und wie sie anfangen sollen", sagt Remplbauer, der im Oktober mit dem Bachelorstudium Artificial Intelligence beginnt. Die Idee zu seiner App vinitor.org entstand ganz klassisch aus einem Problem heraus. Ein Praktikum eines Gründungsmitgliedes auf einem Weingut lieferte dazu die zündende Idee. Nun konnten sie schon den Auftrag eines ersten Partnerbetriebes an Land ziehen. Ein Weinbauer in Niederösterreich hat die Softwarelösung der jungen Studenten bereits im Testbetrieb, zwei weitere sind momentan im Gespräch.

Neue Gründungshelfer

Der digitale Gründungshelfer "hub,ert" erleichtert Studierenden, den richtigen Ansprechpartner rund ums Thema Gründen zu finden. Unter www.hub-ert.net schlossen sich verschiedene Gründungshelfer, u.a. JKU, zu einer eigenen Marke zusammen.Die nächsten Termine: 25. März Teconomy-Karrieremesse Linz, JKU, 10 Uhr 25. März Ideenkaffee, tech2b Inkubator, Hafenstraße 47–51, 4020 Linz, 14 UhrIn ganz Österreich finden von 25. März bis 4. April Veranstaltungen für Unternehmensgründer statt. Der Tag der Gründer 2020 ist in Oberösterreich am 30. März ab 17.30 Uhr in der Wirtschaftskammer.

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