Lade Inhalte...

Wirtschaft

Heimisch und digital: Das sind die stärksten Marken Österreichs

Von nachrichten.at   09. Mai 2019 12:55 Uhr

Ski alpin: Weltcup
Die prominenteste Person: Die Marke Marcel Hirscher liegt auf Platz elf. 

WIEN. Erstmals seit 2016 ist die Ländermarke Österreich wieder Nummer eins. 

"Österreich" war 2019 der Österreicher liebste Marke. Überhaupt sind Österreicher bei ihren Markenvorlieben sehr auf Österreich bezogen. Lediglich die großen digitalen Marken, die die Österreicher laufend am Handy oder Computer aufrufen, durchbrechen in den Top-10 die nationale Präferenz, zeigt der BrandAsset Valuator (BAV) für 2019. 

Unter den zehn wichtigsten Marken in Österreich sind die Internetriesen Google, Wikipedia, WhatsApp und Microsoft sowie das Rote Kreuz, im Vorjahr noch Nummer 1, "Hofer", "Wien", "Zotter" und "Manner". Marcel Hirscher kommt auf Rang elf als prominenteste Person. Ex-US-Präsident Barack Obama liegt den Österreichern immer noch am Herzen mit Rang 14. Österreicher halten zumindest Personen offenbar lang die Treue: Ex-Skistar Hermann Maier ist mit Rang 83 immer noch unter den Top-100 und schlägt etwa die in allen Medien hochgejubelte Automarke Tesla (Rang 96) sowie Facebook (97).

Hofer, im Ranking die mit Abstand stärkste Handelsmarke, "schafft es einmal mehr, den Menschen eine klare Geschichte zu vermitteln", heißt es in der Aussendung von VMLY&R. Zotter auf Rang 9 wiederum zeige, ""wie man auch ohne Unmengen von Werbung, mit Hilfe einer starken Positionierung und einer perfekt erzählten Haltung, als starke Marke wahrgenommen werden kann".

Ganz allgemein vermerkt VMLY&R CEO Sebastian Bayer einen Rückgang an Differenzierung bei den Marken. 89 Prozent der erhobenen Marken hätten von 2018 auf 2019 an Unterscheidbarkeit verloren und laufen Gefahr, zu "Commodity Brands", also quasi Massengütern zu werden.

Besonders für Luxusmarken ist das Leben schwieriger geworden. Klassische Statussymbole verlieren an Bedeutung. Der bewusstere Konsum und abnehmende Materialismus beeinflusst sie negativ. Die Branche sinkt auf den Säulen Differenzierung, Relevanz und insbesondere Wertschätzung, die seit 2016 ca. um ein Drittel eingebrochen ist. Im Gegenzug gaben unter den 3.300 Befragten 79 Prozent an, dass sie regelmäßig Bio-Produkte kaufen (Vorjahr: 70 Prozent).

Für den BAV wurden 3300 Österreicher zu knapp 1000 Marken hinsichtlich Image-, Bekanntheits- und Gebrauchsdaten befragt. Die aktuelle Markenliste finden Sie hier:

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

1  Kommentar 1  Kommentar

Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung