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Wirtschaft

Börsetag: Aktionäre rechnen mit Spitze der Deutschen Bank ab

Von nachrichten.at   23. Mai 2019 17:58 Uhr

DEUTSCHE BANK-AGM/
Paul Achleitner (li.) und Christian Sewing

FRANKFURT. "Ein Horrorfilm mit Überlänge" - so bezeichneten Aktionäre heute die Lage der Deutschen Bank. Die Führung des Instituts bekam ihr Fett ab.

Sorgenfalten derzeit auch die Aktionäre der Deutschen Bank. Sie kritisierten bei der heutigen Hauptversammlung den Linzer Aufsichtsratschef Paul Achleitner und den Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing heftig. Der Aktienkurs der Bank sei "ein Horrorfilm mit Überlänge". Gestern Mittag notierte das Papier mit 6,41 Euro auf einem neuen Allzeittief.

Die Geldgeber beschwerten sich auch über die Geldwäscheskandale, in welche die Bank verstrickt ist, sowie über die aus ihrer Sicht zu hohen Vorstandsgehälter. 

Achleitner sagte, er habe seit seinem Amtsantritt 2012 zwar nicht alles richtig gemacht, aber er sei nicht die Wurzel allen Übels. Sewing kündigte "tiefe Einschnitte". Besonders das Investmentbanking bereitet der Deutschen Bank schon seit längerem Probleme.

US-Ölpreis im Sinkflug

Der US-Ölpreis hat heute, Donnerstag, im späten europäischen Handel massiv tiefer gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 17.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 58,32 Dollar und damit um beachtliche 5,05 Prozent weniger als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 68,07 Dollar gehandelt.

Eine sehr schwache Stimmung an den internationalen Finanzmärkten drückte auch die Ölpreis rasant in die Tiefe. Der US-Preis WTI rutschte mit seinen massiven Rückgängen erstmals seit März unter die Marke von 60 US-Dollar. Die jüngsten Eskalationsschritte im Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften, den USA und China, schürten Sorgen hinsichtlich der weiteren globalen Konjunkturentwicklung.

Zudem veröffentlichte das US-Energieministerium bereits am Vorabend einen unerwarteten Anstieg der Erdölreserven in den USA in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Mitte 2017. Dies wurde bereits als Anzeichen einer nachlassenden Ölnachfrage gedeutet.

 

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