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Motorsport

Albon: Erst Bestzeit, dann ein Crash

16. November 2019 00:04 Uhr

Albon: Erst Bestzeit, dann ein Crash
Training endete im Reifenstapel.

SAO PAULO. Red-Bull-Pilot überraschte im Training für den Großen Preis von Brasilien.

Alexander Albon hat beim Trainingsauftakt zum Großen Preis von Brasilien am Sonntag (18.10 Uhr/live ORF 1 und RTL) erst die Bestzeit aufgestellt und dann seinen Red Bull demoliert.

Der britisch-thailändische Formel-1-Pilot kam kurz vor Schluss von der Strecke ab und erst in den Reifenstapeln zum Stehen. Vorher hatte Albon, dessen Vertrag vor kurzem verlängert worden war, die schnellste Runde auf dem Interlagos-Kurs hingelegt. Zweiter wurde Vizeweltmeister Valtteri Bottas im Mercedes vor Sebastian Vettel im Ferrari und dessen Teamkollegen Charles Leclerc. Lewis Hamilton kam knapp zwei Wochen nach seinem sechsten Titelgewinn zu keiner gezeiteten Runde. Mit dem Mercedes war aber "alles fein", wie sein Team versicherte.

Kurz vor Schluss rutschte Max Verstappen im Red Bull mit Trockenreifen von der Strecke im Senna-S, ehe Teamkollege Albon in die Reifenstapel krachte und der Wagen abgeschleppt werden musste. Die roten Ampeln leuchteten, damit war zwei Minuten vor dem Ende auch für Hamilton die Chance auf eine gezeitete Runde dahin.

Vettel eröffnete die eineinhalbstündige Session. Als er kurz vor Leclerc auf die rund 4,3 Kilometer lange Strecke fuhr, stand diese teilweise noch unter Wasser. Nach heftigen Schauern wurde der Regen erst im Verlauf der ersten Trainingseinheit weniger. Hamilton hielt das lange vom Versuch einer schnellen Runde ab. Der 34-jährige Brite wartete, bis er seinen Weltmeister-Wagen aus der Box steuerte. Stattdessen plauderte Hamilton entspannt mit seinem Ingenieur.

Vettel plant weitere Jahre ein

Auch Vettel ging es entspannt an. Ans Aufhören, wie bereits öfters kolportiert, denkt der vierfache Weltmeister längst nicht. "Ich gehe davon aus, dass ich nach nächstes Jahr noch weiter fahre", sagte der 32-Jährige dazu gestern. Vettel fährt seit 2015 für Ferrari, am Sonntag bestreitet er bereits sein 100. Rennen für die Scuderia. Der Traum vom WM-Titel in Rot erfüllte sich aber auch in seinem fünften Jahr nicht.

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