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SV Ried

Für Rieder zahlt sich nur der Titel aus

Von Raphael Watzinger  11. Juli 2020 00:04 Uhr

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Ried steht zusammen.

RIED. 2. Liga: Am Sonntag gastiert mit Liefering die beste Offensive im Innviertel.

Kann die SV Guntamatic Ried nach dem 1:0-Derbyerfolg gegen Vorwärts Steyr im Titelkampf der 2. Fußball-Liga im morgigen Heimspiel gegen Liefering nachlegen? Es wäre ganz wichtig: In der zweithöchsten Spielklasse geht es in die entscheidende Phase, lediglich vier Runden sind noch zu absolvieren. "Wir wollen gegen Liefering dort weitermachen, wo wir in Steyr aufgehört haben", sagt Ried-Trainer Gerald Baumgartner.

Im Saisonfinish zählen für die Innviertler nur mehr Siege. Kurios: Volle Erfolge werden aktuell gar nicht entlohnt, denn wie die OÖN erfuhren, verzichtet die Mannschaft des Tabellenzweiten seit dem Corona-Restart auf ihre Punkteprämie. Da sich die Ried-Kicker immer noch in Kurzarbeit befinden, haben sich Spieler und Klub mit einer individuellen Vereinbarung auf diesen Schritt geeinigt. Finanziellen Anreiz gibt es trotzdem genug: Die Meisterprämie gibt es weiterhin – dafür darf man sich aber keine Umfaller mehr leisten.

Mit dem zweiten Team von Bundesligist Salzburg wartet morgen das offensivstärkste Team der Liga. Die Bullen erzielten bereits 58 Tore. SVR-Innenverteidiger Kennedy Boateng ist wieder fit, Stürmer Bernd Gschweidl ist fraglich. Abseits des Rasens gibt es gute Nachrichten: Haupt- und Namenssponsor Guntamatic verlängerte sein Sponsoring bei der SV Ried für eine weitere Saison. Egal, ob erste oder zweite Liga.

20-Stunden-Kurzarbeiter

Neben der SV Ried nützt aktuell auch Vorwärts Steyr noch die finanziellen Vorteile der Kurzarbeit: Kaum zu glauben, immerhin dauert der Arbeitstag für das Wahlmüller-Team vor dem heutigen Auswärtsspiel in Lustenau knapp 20 Stunden. Weil auf eine Unterkunft verzichtet wird, klettern die Steyr-Kicker bereits um 4 Uhr in der Früh in den Bus, gastieren um 14.30 Uhr in Lustenau und werden gegen Mitternacht wieder zurück in Steyr erwartet. "Es ist zwar von Spieler zu Spieler verschieden, bei den meisten fallen wir aber noch in die Regelung der Kurzarbeit. Das hilft uns natürlich", sagt Steyr-Sportchef Jürgen Tröscher.

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Raphael Watzinger

Redakteur Sport

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