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LASK

Rapid-Goalie von LASK-Fans mit Fischen beworfen

Von nachrichten.at   02. Dezember 2019 12:01 Uhr

LASK-PraÌ?sident, Siegmund Gruber

PASCHING. LASK-Präsident Siegmund Gruber kritisierte auf "Sky" den Ex-Präsidenten des SK Rapid Wien. Die Fans der Athletiker benahmen sich daneben.

In der Halbzeit der Partie LASK gegen Rapid (0:4) wurde LASK-Präsident Siegmund Gruber, auf "Sky" auf sein Verhältnis zum neuen Rapid-Boss Martin Bruckner angesprochen. Mit Michael Krammer, dem ehemaligen Boss der Grün-Weißen, hatte Gruber ja so seine Differenzen.

"Es kommt darauf an, ob er, so wie der letzte Präsident, den Ultras den roten Teppich ausgerollt hat und so wie es Herr Müller einmal gesagt hat, mit ihnen im Bett liegt. Wenn es so ist, wird es relativ schwer", sagte Gruber vor laufender Kamera. Wenn dem nicht so sei, könnte man eine gute Basis aufbauen. "Der Glaube stirbt zuletzt", sagt Gruber.

Weiters sagte der LASK-Boss. "Mir liegt es fern, dass ich immer die Rapid kommentiere. Weil grundsätzlich ist das so, wie wenn in China ein Rad umfällt, dass mich das interessiert, wer bei Rapid Präsident wird."

Strebinger mit Fischen beworfen

Pikant: In der anschließenden zweiten Halbzeit präsentierten sich vor allem die LASK-Fans nicht von ihrer besten Seite. Rapid-Torschütze Taxi Fountas wurde nach seiner Auswechslung mit Bierbechern, Rapid-Goalie Richard Strebinger sogar mit Fischen beworfen.  "Auf mich sind sogar zwei Fische geflogen, ich glaube, es waren Forellen. Ich hätte sie ja mitgenommen, aber ich ernähre mich schon länger vegan", nahm es der Rapid-Torhüter mit Humor.

"Ist in keinster Weise zu tolerieren"

Der LASK reagierte am Montagnachmittag in einer Aussendung. "Das Werfen von Bechern, Feuerzeugen, Fahnenstangen und Fischen ist mit den Werten unseres Klubs unvereinbar und in keinster Weise zu tolerieren", hieß es darin. Man wolle sich bei den Spielern des SK Rapid für die Vorfälle entschuldigen.

So wurde neben Strebinger auch Torschütze Taxiarchis Fountas nach seinem 2:0 mit Gegenständen beworfen. Der LASK hat eigenen Angaben zufolge bereits mit der Ausforschung der Täter begonnen. "Nach erfolgter Ermittlung der werfenden Personen werden wir in der gewohnten Härte gegen diese Verfehlungen vorgehen und Strafen aussprechen. Unser Verein hat bereits in der jüngeren Vergangenheit deutlich gemacht, dass ein derartiges Verhalten nicht toleriert wird", schrieben die Linzer.

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