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Fußball Österreich

3:1 als beste Medizin für Slowenien-Spiel

12. Oktober 2019 00:04 Uhr

LJUBLJANA. Windtner: "Einer der wichtigsten Siege der vergangenen Jahrzehnte".

Die Stimmungslage zwischen dem morgigen Schlüsselspiel in Slowenien und dem Erfolg über Israel war mehr als verständlich: Am Ende zählte nur das 3:1-Endergebnis über Israel. Die Leistung der doch stark veränderten Mannschaft in den ersten 30 Minuten war nach dem Schlusspfiff im Wiener Ernst-Happel-Stadion Nebensache. ÖFB-Präsident Leo Windtner: "Das war einer der wichtigsten Siege der letzten Jahrzehnte. Einerseits, weil wir dadurch die sehr schmerzhafte Pleite aus dem Hinspiel in Haifa ausgebügelt haben. Außerdem war der Erfolg richtungsweisend. Die Mannschaft hat Moral gezeigt, und sich nach dem 0:1 selbst herausgezogen."

Dass sich Innenverteidiger Aleksandar Dragovic ziemlich deutlich in Richtung Israels Mentaltrainer Markus Rogan richtete, war auch ein Zeichen der Anspannung und des Drucks, der Österreichs Team begleitet hatte: "Schöne Grüße an ihn. Er hat uns mit seinem Jubel auf dem Feld in Israel provoziert. Das haben wir nicht vergessen, und das hat uns auch extra heiß gemacht. So etwas macht man nicht als Österreicher gegen Österreich. Er wird sich die EM vor dem Fernseher ansehen."

Auch in personeller Hinsicht scheint der Sieg die beste Medizin zu sein. Marko Arnautovic (Oberschenkelprobleme) und Konrad Laimer (Adduktoren) spulten gestern zwar so wie Stefan Posch ein individuelles Programm ab, die Hoffnung ist aber groß, dass Österreichs Offensivduo am Sonntag in Ljubljana mit dabei sein wird. Offensive Glanzlichter wird man gegen die daheim noch ungeschlagenen Slowenen mit Weltklasse-Goalie Jan Oblak auch benötigen.

Israels Teamchef Andreas Herzog war nach der Niederlage deutlich angeschlagen und musste sich auch vielen kritischen Fragen stellen. "30 gute Minuten reichen nicht. Wir haben es Österreich zu leicht gemacht. Auch ich habe Fehler gemacht." (haba)

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