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Blau Weiß Linz

BW Linz nicht zu stoppen, Osterwunder für Steyr

Von Raphael Watzinger   05. April 2021 18:48 Uhr

Blau-Weiß Linz Wacker Innsbruck
Blau-Weiß darf auch gegen Innsbruck über einen Sieg jubeln.

LINZ. 2:1 gegen Wacker Innsbruck war der vierte Sieg in Serie für den FC Blau-Weiß Linz in der 2. Fußball-Liga.

Im  Top-Spiel gegen Wacker Innsbruck holte das Team von Trainer Ronny Brunmayr einen 2:1-Heimsieg. Das, obwohl die Hausherren bereits nach 13 Minuten einem Rückstand nachlaufen mussten: Lukas Fridrikas war der Linzer Abwehr entwischt und traf zur Gäste-Führung.

In der 34. Minute waren die Linzer knapp dran am Ausgleich: Fabian Schubert und Aleksandar Kostic scheiterten bei einer Doppelchance an Innsbruck-Goalie Marco Knaller. Besser machte es Fabio Strauss kurz vor dem Pausenpfiff: Der aufgerückte Innenverteidiger erzielte nach einer Flanke von Stefano Surdanovic per Kopf (44.) das 1:1.

In der zweiten Hälfte blieb Blau-Weiß am Drücker – auch, weil Innsbrucks Sefik Abali (53.) mit Gelb-Rot vom Platz musste. Nachdem  Surdanovic (61.) aus aussichtsreicher Position noch gescheitert war, musste es ein Weitschuss richten: Turgay Gemicibasi schlenzte im Finish aus 18 Metern den Ball ins Eck – 2:1. Im Finish vergab Fabian Schubert die Chance auf einen noch höheren Sieg. 

Erster Frühjahrssieg für Steyr

Passend zu Ostern legte der SK Vorwärts Steyr im Auswärtsspiel bei den Amateuren von Rapid eine Auferstehung hin. Das 1:0 war für das Team von Trainer Andreas Milot der erste Sieg in der Frühjahrssaison.

Aufgrund von sechs Ausfällen - neben den verletzten Michael Halbartschlager, Josip Martinovic, Thomas Himmelfreundpointner, Patrick Bilic und Bojan Mustecic fehlte auch der gesperrte Kevin Brandstätter - trat Steyr mit dem letzten Aufgebot an. Mit Aleksandar Maric (20), Michael Martic (21) und Daniel Bilic (19) kam ein Trio zum Einsatz, das im Herbst noch bei den Amateuren in die Bezirksliga aktiv war.

Eine aufopferungsvoll kämpfende Vorwärts-Elf, ein bärenstarker Tormann Bernhard Staudinger und das nötige Spielglück - die Wiener scheiterten zwei mal am Aluminium - sicherten den Rotweißen den ersten "Dreier" im neuen Jahr. Sichtlich stolz war auch Trainer Andreas Milot: „Aufgrund der Verletztenliste war der Sieg schon eine Sensation. Die Jungs haben gezeigt, dass sich die Vorwärts für die Zukunft keine Sorgen machen muss.“ Ein starkes Zeichen setzten auch die Talente des FC Juniors OÖ beim 3:0 in Kapfenberg. Juniors-Trainer Andreas Wieland: "Ich bin vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Wir haben in dieser Zeit den Gegner gut kontrolliert und die Spielkontrolle auch in Tore umgemünzt. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie sich heute für ihren Aufwand belohnt hat."

Ergebnisse auch für Ried gut

Weil neben Innsbruck auch Austria Klagenfurt (0:2 gegen Tabellenführer Lafnitz) verlor, beträgt der Rückstand des Duos auf den zum fixen Aufstieg benötigten zweiten Platz fünf bzw. sieben Punkte. Zudem hat der Zweite Liefering ein Spiel weniger ausgetragen. Somit muss der Letzte der Bundesliga wohl nicht fix absteigen, sondern darf in die Relegation.

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