Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Franz Welser-Möst, der Weltstar ganz nah

Von Peter Grubmüller, 24. April 2024, 17:25 Uhr
Franz Welser-Möst mit den Erstkommunionskindern in Gmunden
Bild: OÖN/pg

Campus Talk bei den Gmundner Kreuzschwestern

Die New York Times preisen Franz Welser-Mösts Cleveland Orchestra als besten Klangkörper der Welt. Der 63-Jährige war Generalmusikdirektor der Staatsoper, den Salzburger Festspielen bescherte er Sommer für Sommer Triumphe, drei Mal hat er bisher das Neujahrskonzert der Philharmoniker dirigiert: Beim Campus-Talk des Schulvereins der Gmundner Kreuzschwestern am Dienstag plauderte der Weltstar Welser-Möst vor Kindern, Eltern und Lehrern beeindruckend offen und humorvoll über sein Aufwachsen mit vier Geschwistern als verträumtes Kind. Von der geistlichen Geigenlehrerin sei er einst mit dem Lineal gemaßregelt worden. Aus Angst vor dieser Frau habe er sich sogar in die Geige erbrochen.

Im Gespräch mit Salzkammergut-Festwochen-Geschäftsführerin Johanna Mitterbauer schilderte er seine Zeit im Linzer Stifter-Gymnasium, seinen Autounfall von 1978, der ihn ob multipler Verletzungen um die Geigenkarriere brachte, allerdings die Welt des Dirigierens öffnete. In einem Orchester mit 100 Musikern existierten 150 musikalische Meinungen – Welser-Möst hält es mit Herbert von Karajan, der jedem so viel Freiheit gestattete, "damit sie das tun, was ich will". Der Erfolg eines Dirigenten basiere auf der Balance von Sensibilität und Durchsetzungsvermögen. Am Ende durften die Erstkommunionskinder Fragen stellen. Unter anderem: "Was ist dein Lieblingsessen?" – "Marillenknödel!"

Nach zwei gut überstandenen Krebs-OPs im Rückenbereich im November muss Welser-Möst im Juni erneut operiert werden. "Die Ärzte wollen auf Nummer sicher gehen", sagt Welser-Möst, ohne die fröhliche Leichtigkeit zu verlieren. Das Konzert zu Anton Bruckners 200. Geburtstag am 4. September in Ansfelden ist ungefährdet. 

mehr aus Kultur

Disney-Songschreiber Richard Sherman mit 95 Jahren gestorben

Realität und Wahnsinn der Wohlstandsverwahrlosung

Hubert von Goisern über Kulturhauptstadt verärgert

Operettenwettbewerb: Das verheißungsvolle Dutzend der Bruckneruni

Autor
Peter Grubmüller
Ressortleiter Kultur
Peter Grubmüller
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen