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Innenpolitik

Doris Bures für die Hofburg? Debatte in der SPÖ

29. Dezember 2020 00:04 Uhr

Doris Bures (SP)

WIEN/LINZ. Tirols SP-Chef Georg Dornauer tritt dafür ein, dass die SPÖ 2022 einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl aufstellt – und er hat auch schon eine Favoritin.

Die Zeit sei reif für die erste Frau in der Hofburg, so Dornauer. Doris Bures sei eine der "verdientesten Politikerpersönlichkeiten Österreichs".

Doris Bures selbst nahm den Ball nicht auf. Der Respekt gebiete es, nicht über das Amt zu spekulieren, solange es einen amtierenden Präsidenten gebe. Bures hat erst kürzlich erklärt, "dass die Sozialdemokratie, falls Alexander Van der Bellen noch einmal antritt, diesen unterstützen wird". Es habe große Tradition, dass es keine Gegenkandidatur gebe, wenn sich der Amtsinhaber für eine zweite Periode bewerbe, so Bures.

Wiens SP-Bürgermeister Michael Ludwig bezeichnete den Vorstoß Dornauers aus Respekt vor der Person Alexander Van der Bellen als "entbehrlich". Oberösterreichs SP-Chefin Birgit Gerstorfer sah ebenfalls "keine Notwendigkeit für diese Debatte". Und schließlich sagte auch Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, dass es für diese Entscheidung noch zu früh sei, weil man nicht wisse, ob der amtierende Präsident nochmals antrete.

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