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Außenpolitik

"Bestes Menschenparadies der Welt" - Kim eröffnete sozialistische Musterstadt

04. Dezember 2019 00:04 Uhr

"Bestes Menschenparadies der Welt" Kim eröffnete sozialistische Musterstadt
Pompöse Eröffnungsfeier

PJÖNGJANG/SAMJIYON. Nordkoreanische Stadt Samjiyon mit Skigebiet, Hotels und Gewächshäusern.

Die nordkoreanische Propaganda spart nicht mit Superlativen: Die gestern von Machthaber Kim Jong-un mit großem Pomp eröffnete Vorzeigestadt Samjiyon sei "der Inbegriff der modernen Zivilisation" und das "beste Menschenparadies der Welt". Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA schrieb gar von der "Utopia-Stadt unter dem Sozialismus".

Die auf dem Reißbrett entworfene Stadt liegt im Norden des Landes, nahe der Grenze zu China. Es wurden dort ein Skigebiet, 10.000 Wohnungen, Hotels und Gewächshäuser für Heidelbeeren und Kartoffeln gebaut – und zwar unter tatkräftiger Mithilfe von Machthaber Kim Jong-un. Er habe "mit Leib und Seele" zur Entstehung Samjiyons beigetragen, berichtete KCNA.

Tausende Arbeiter waren für den Bau im Einsatz, viele davon Soldaten. Laut der Nachrichtenagentur KCNA mussten auch Studenten in den Semesterferien dort arbeiten. Diplomaten berichteten zudem von Kinderarbeit.

Das Bauprojekt nahe des als heilig verehrten Bergs Paektu gilt als eines der Lieblingsvorhaben Kims. Im stalinistisch geprägten Nordkorea gilt der Berg Paektu auch als Symbol der Herrscherfamilie. Auf ihm wurde angeblich der im Jahr 2011 gestorbene Vater Kim Jong-uns, Kim Jong Il, geboren.

"Bestes Menschenparadies der Welt" Kim eröffnete sozialistische Musterstadt
Kim Jong-un war bester Laune
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